Schlagwort-Archive: Salzburg

Salzburger Almenweg Tage 4 und 5: Arthurhaus – Lend

Ich wollte schon Mitte September auf dem Salzburger Almenweg weiterbasteln – damals noch zumindest bis zur Erichhütte mit Gert, der schon bei den ersten Tagen am Almenweg dabei war. Allerdings gabs da am Wochenende kein Quartier für uns, weder bei der Erichhütte, auch konnte ich niemanden bei der Mittereggalm im Dientner Sattel erreichen. Gert hat seinen Weiterweg am Nordalpenweg bis Lofer mittlerweile hinter sich gebracht. Ich sollte mein Vorhaben an diesem ersten Oktoberwochenende nachholen, denn 2021 will ich den Almenweg doch zumindest noch bis nach Lend erwandern. Diesmal gabs wiederum kein Quartier für mich in der Erichhütte, aber bei der Mittereggalm bekam ich was. Ein bloß 2-tägiges Wanderwochenende wirds, vor allem da es mit den Quartieren bei den Almen hinter Lend schon sehr schlecht aussieht, sonst hätte ich auch noch ein paar Tage mehr Zeit gehabt hinein ins Gasteiner Tal zu wandern. Recht gutes Herbstanfangswetter konnte ich mir erwarten – warm, am Sonntag aber eher sehr windig. Mein Gehwerkzeug hatte sich seit der vorwöchigen Tour in der Kreuzeckgruppe auch rasch und gut erholt, also beste Aussichten auf schöne zwei Tage. Salzburger Almenweg Tage 4 und 5: Arthurhaus – Lend weiterlesen

Arnoweg Tage 30 bis 32: Katschberghöhe – Tamsweg

Viel Vergnügen hat mir der Arnoweg ja im letzten Jahr bekanntlich nicht bereitet. Aber wir wollen es wieder miteinander versuchen – ich und der Arnoweg. Und so gehts bei diesem Weg an die Fortsetzung, und zwar im Salzburger Lungau, wo ich vor ziemlich genau 2 Jahren am Aineck bei Gewitter und Kälteeinbruch hängengeblieben war. Nächtigungsorte sollen die Laußnitzeralm und Ramingstein sein und in drei Tagen soll es über die Salzburger Nockberge bis Lessach gehen. Dabei würde der zweite Tag ziemlich lange werden, aber es ging in letzter Zeit ja gut – also warum nicht einmal vornehmen und versuchen. Aber ganz so wie gewollt, haute es dann eh nicht hin. Arnoweg Tage 30 bis 32: Katschberghöhe – Tamsweg weiterlesen

Salzburger Almenweg Tage 1 bis 3: St. Martin am Tennengebirge – Arthurhaus

Es kam mir an diesem Wochenende nicht ungelegen, dass mich Gert fragte, ob ich nicht mit am 01er weiter und mitgehen wollte. Ich hatte zwar schon bergigeres für mich vorgesehen, recht sicher war ich mir ob meiner zwei Hoppalas im letzten Jahr aber nicht. Für mich kam zunächst der Arnoweg und der Weg durch die Salzburger Nockberge in Frage, wie auch der Beginn des Salzburger Almenwegs, und zwar unter Mitnahme der Harbachalm oberhalb von Hüttschlag – die hatte mir vor zwei Jahren wegen ihrer Einfachheit ziemlich getaugt. Aber so kams anders: zwar auch der Beginn des Salzburger Almenwegs, aber von woanders. Nämlich da, wo er ein Stück weit fast gleich mit dem Nordalpenweg führt. Gert hatte seinen Startpunkt für seine Fortsetzung am Nordalpenweg in Lungötz, ich suchte mir meinen Startpunkt in St. Martin am Tennengebirge – die beiden Orte liegen 5 Busminuten voneinander entfernt und nach jeweils knappen 2 Stunden Gehzeit sollten wir uns bei der Karalm treffen und die nächsten 2 1/2 Tage zum Großteil gemeinsam wandern. Salzburger Almenweg Tage 1 bis 3: St. Martin am Tennengebirge – Arthurhaus weiterlesen

Wie es weiterging.

Eine lange Pause würde mir blühen, das wusste ich schon am 20.07. des vergangenen Jahres, als es in meinem Knie Ratsch machte. Sobald es wieder ging, wollte ich nicht ganz untätig sein, bzw. endlich wieder raus aus Wien kommen. Anfang September kam der Gips herunter, nach weiteren gut 3 Wochen war ich dann soweit, bzw. hatte mich der Physiotherapeut soweit gebracht, wieder ohne Krücken unterwegs sein zu können. Mit Touren war natürlich noch nichts, aber ein paar Orten, die ich von meinen Touren in guter Erinnerung hatte, wollte ich wochenendweise einen Besuch abstatten und mich wieder ans spazieren gehen gewöhnen. Diese Ausflüge will ich in diesem Blogbeitrag festhalten. Aber zum Schluss handelt er auch kurz davon, wie der neuerliche Lockdown und insbesondere wieder auftretende Beschwerden im angeschlagenen Knie dazu führten, dass mit diesen Ausflügen bald ein Ende war und ich Mitte Jänner neuerlich 3 Tage im Spital verbrachte. Und natürlich will ich mich nach mehr als einem halben Jahr auch einfach so wieder mal hier melden.

Wie es weiterging. weiterlesen

Arnoweg Tag 29: St. Pöltner Hütte – Karl Fürsthütte

Auch am letzten Wochenende – das Mostviertel und der Erlauftaler Rundwanderweg standen da auf dem Programm – machte mir das Wetter wieder einmal einen Strich durch die Rechnung, nichts wurde es. An diesem Wochenende war Brüderprogramm angesagt und das weitere Zusammenstückeln des Arnowegs. Von der St. Pöltner Hütte sollte es in zwei Tagen, 3 Tagen inklusive Zustieg, zur Rudolfshütte gehen. Damit war für den 3. Tag und die Querung des Prägrat- und des Sonnblickkees wieder einmal das Gletscherzeug dabei und die Rücksäcke entsprechend schwer. Von einer weiteren Wochenendverlängerung und einer Verlängerung der Tour bis nach Kaprun konnte ich meinen Bruder leider nicht überzeugen. Auch für dieses Wochenende versprach man uns wettermäßig nichts Gutes, zumindest am Anreise- und Zustiegstag sollte es regnen, erst am 2. Tag sich das Wetter langsam bessern. Arnoweg Tag 29: St. Pöltner Hütte – Karl Fürsthütte weiterlesen

Arnoweg Tag 28: Muhr/Schellgaden – Aineck

Dieses Wochenende war wohl das einzige, an dem ich im September Zeit fürs Weitwandern haben würde. Ich wusste aber eigentlich lange nicht, ob ich überhaupt, und wenn, was ich denn machen werde. Denn: Berühmtes Wetter sollte es nicht geben, mit immer wieder Regen und ziemlich frischen Temperaturen. Und sogar mit Schneeschauern bis auf unter 2000 m. Also keine 5 Tages-Tour und meine selbstgeplante Ausweichroute (die immerhin schon fertiggeplant ist) rund um den Sonnblick auf dem Arnoweg, aber trotzdem wollte ich schließlich am Arnoweg unterwegs sein. Zwei Tage Fortsetzung im Lungau vom Murtal bis nach Ramingstein habe ich mir vorgenommen. Wobei bei den angekündigten Verhältnissen vor allem der 2. Tag wohl ein rechte Herausforderung werden dürfte – da hatte ich für die Heimfahrt noch dazu einen Zug in Ramingstein um 1/4 6 zu erwischen. Arnoweg Tag 28: Muhr/Schellgaden – Aineck weiterlesen

Eine Gipfeltour am Rande des Arnowegs: das Weißeck.

Am letzten Wochenende standen mir ja am 3. Tag des letzten Teilstücks am Arnoweg die Alternativen entweder Weißeck oder der Abstecher zur Rotgüldenseehütte zur Auswahl. Geworden ist beides nichts, und damit war auch schon der Ehrgeiz entwickelt, zumindest einmal das Weißeck zeitnahe nachzuholen. An diesem Wochenende wollte ich am Arnoweg über ein paar Tage fortsetzen, und da bot sich an, die Sticklerhütte für 2 Nächte heimzusuchen und den ersten Tag, bevor ichs am Arnoweg wieder angehen sollte, der Besteigung des Weißeck zu widmen. Das sollte eigentlich in einem halben Tag geschafft sein, ein Ausflug zum Murursprung stand mir daher auch noch im Sinn. Familiär bedingt hatte ich dann doch nicht so lange Zeit zur Verfügung, was die Verkürzung der Arnowegfortsetzung auf einen Tag zur Folge hatte, das Weißeck musste allerdings jedenfalls sein. Eine Gipfeltour am Rande des Arnowegs: das Weißeck. weiterlesen

Arnoweg Tage 25 bis 27: Bad Gastein – Rotgülden

Und wieder Salzburg und der Arnoweg. Auch bei der diesmaligen Fortsetzung muss ich eine Lücke in Kauf nehmen – zwischen der Trauner Alm, wo ich am vergangenen Wochenende Zwischenstation gemacht hatte und Bad Gastein liegt bekannterweise der Hohe Sonnblick und davor der Kleinfleisskees, somit nichts fürs Solowandern. Auch will ich meinen Bruder nicht so bald nochmals über den Sonnblick jagen (der war da jetzt glaub ich schon 5mal oben), also werde ich mir für diese Strecke vermutlich einen Umweg suchen. Wie der genau ausschauen wird – Ausweichen über Süden und über Kärnten, Ausweichen über Norden (derzeit eher der Gedanke, weil Salzburg), nur knapp vorbei oder ein weiterer Umweg – hab ich noch keine Ahnung. Kann aber sein, dass mich das sehr bald und noch heuer beschäftigt. Diesmal jedenfalls starte ich in Bad Gastein und verlasse den in der Wegbeschreibung mit Keesberge bezeichneten Abschnitt und wechsle in die Gras- und Nockberge. Drei Tage gehts weiter und die sollten mich bis ins Murtal nach Muhr oder knapp davor bringen. Arnoweg Tage 25 bis 27: Bad Gastein – Rotgülden weiterlesen

Arnoweg Tage 23 und 24: Kaprun – Trauner Alm

Ein Pausenwochenende gabs nach der Vollendung des Zentralalpenwegs, jetzt, Ende Juli, gehts wieder weiter ans Wandern. 3 Tage hatte ich Zeit und der Arnoweg sollte es sein. Wie ich den fortsetzen wollte, war ich mir zuletzt ja noch nicht sicher. Ich entschloss mich aber, von Kaprun aus weiterzumachen. 3 Tage sollten sich bis Heiligenblut und damit einen Abstecher nach Kärnten ausgehen. Das Stück zwischen dem Krimmler Tal und Kaprun lasse ich vorerst einmal aus – wie und vor allem wann ich die Gletscherstrecken da dazwischen hinter mich bringe, dazu muss noch mein Bruder befragt und seine Zustimmung eingeholt werden. Und ich brauche mir auch noch keinen Kopf darüber zu machen, wie ich den Hohen Sonnblick hinter mich bringen werde – umgehen, oder auch auf den Bruder hoffen? Die Wetterprognosen waren nicht berühmt für die drei Tage, da hoffte ich eher, dass die Wetterfrösche nicht ganz recht behalten sollten, aber ich hoffte umsonst. Arnoweg Tage 23 und 24: Kaprun – Trauner Alm weiterlesen

Arnoweg Tage 21 und 22: Krimml Schönmoosalm – Krimmler Tauernhaus

Juli ist und damit kann der erste Versuch einer Wanderung in den wirklich hohen Bergen gestartet werden. Der Arnoweg soll diesmal seine Fortsetzung finden. Und zwar nicht auf der Hauptroute, die von Krimml direkt ins Krimmler Achental hineinführt, sondern auf der auch in der Wegbeschreibung genannten Alternativroute durch die Reichenspitzgruppe. Im letzten Jahr kam ich noch zur oberhalb von Krimml gelegenen Schönmoosalm, diesmal sollte es bis nach Neukirchen am Großvenediger gehen. Mit noch einem Umweg am Ende der geplanten vier Tage – nicht direkt über das Obersulzbachtal hinaus ins Salzachtal, sondern zunächst noch hinüber ins Untersulzbachtal und auf einen Besuch in der Stockeralm, die bei mir vor 2 Jahren einen guten Eindruck hinterlassen hat. Übernachtungsstationen sollten diesmal die Zittauer Hütte, die Birnlückenhütte und die Berndlalm im Obersulzbachtal werden. Arnoweg Tage 21 und 22: Krimml Schönmoosalm – Krimmler Tauernhaus weiterlesen