Archiv der Kategorie: Weitwandern abseits der 10

Erlauftaler Rundwanderweg 256 Tag 5: Gresten – Scheibbs

Ich hatte für die Tage um den 06.01. des neuen Jahres zwei Touren in die engere Auswahl genommen – entweder ins Waldviertel oder ins Erlauftal. Das Waldviertel hätte ich vorgezogen, allerdings spielte da Raabs an der Thaya nicht mit, das entweder Anfangs- oder Endpunkt gewesen wäre, und ich daher entweder am Feiertag eine Verbindung hin oder am Samstag eine Verbindung nach Hause gebraucht hätte (Sonntag habe ich keine Zeit). Solche gibt es aber nicht. Damit keine 3 Tage im Waldviertel, sondern 2 Tage und es soll der Rest des Erlauftaler Rundwanderwegs werden. Da soll es zum Abschluss in die schon bergigeren Regionen der Voralpen gehen, der Weg von Gresten über Scheibbs nach Oberndorf an der Melk fehlt noch. Mein Quartier suchte ich mir wieder in Wieselburg und wollte eigentlich da hin, wo ich bei meiner Silvestertour vor 2 Jahren übernachtet hatte. Da erreichte ich leider niemanden, ein Ersatz war aber gleich gefunden. Und wieder fuhr ich bereits am Mittwoch abends, also am Vortag dahin – ist, wenns geht, einfach angenehmer am Start des ersten Tages nicht zuvor noch anreisen zu müssen. Und die Etappenausgangspunkte in Gresten und Scheibbs lassen sich von da aus öffentlich gut erreichen. Erlauftaler Rundwanderweg 256 Tag 5: Gresten – Scheibbs weiterlesen

Grazer Umlandweg GUW Tage 4 bis 6: Fernitz – Judendorf-Straßengel

Heuer geht sich wieder eine Wanderung zwischen Weihnachten und Silvester aus, die im vergangenen Jahr ja ins Wasser gefallen war bzw.  verletzungsbedingt nicht stattfinden konnte. Schon länger habe ich mir die Fortsetzung am Grazer Umlandweg für diese Tage vorgenommen und hätte am liebsten den Weg in 4 Tagen beendet. Das ließ sich bloß nicht gscheit planen, also werden es nur 3 Tage und es soll von Fernitz bis nach Judendorf-Straßengel gehen. Wieder einmal nehme ich mir für die gesamte Tour nur ein Quartier und Lannach wird mein Stützpunkt sein, von wo aus sämtliche Tagesanfangs- und -endpunkte gut zu erreichen sind. Da fand ich mir in einer Cafe-Bäckerei mit angeschlossener Zimmervermietung ein nettes Zimmer. Gipfelrast-Gert, der ja in Graz zuhause ist, will mich an einem, zwei oder an allen drei Tagen begleiten, je nach Lust und Laune und von vornherein nicht feststehend. Grazer Umlandweg GUW Tage 4 bis 6: Fernitz – Judendorf-Straßengel weiterlesen

Waldviertler Viermärkteweg 612 Tage 1 und 2: Groß Gerungs – Schönbach – Groß Gerungs

Der nächste Lockdown ist vorbei und zumindest in NÖ durften die Beherbungsbetriebe wieder aufsperren. Damit meine Chance, endlich wieder länger als einen Tag rauszukommen. Nach langer Zeit will ich in diesem Winter wieder mal das Waldviertel aufsuchen. 3 verschiedene Wege hab ich mir  da schon vorgemerkt, und für diese Tour habe ich mir den kürzesten der 3 ausgesucht: den Waldviertler Viermärkteweg. Der führt von Groß Gerungs nach Groß Gerungs, allerdings mit Umwegen :), ist also ein Rundwanderweg mit den größeren Zwischenstationen Arbesbach, Schönbach und Rapottenstein. Eine Wegbeschreibung aus dem Jahr 1974 steht mir zur Verfügung, und entgegen den Angaben dort werde ich den Weg gegen den Uhrzeigersinn angehen – so ist der erste Tag ein wenig kürzer und vermutlich, da hier 08 und teilweise 05 auch führen, besser markieren. In Schönbach fast zur Mitte des Weges werde ich über Nacht bleiben. Auch der in der vergangenen Woche doch in größeren Mengen gefallene Schnee sollte keine gröbere Rolle mehr spielen, der sollte auch im Waldviertel zu einem Gutteil schon wieder verschwunden sein. Waldviertler Viermärkteweg 612 Tage 1 und 2: Groß Gerungs – Schönbach – Groß Gerungs weiterlesen

Salzburger Almenweg Tage 4 und 5: Arthurhaus – Lend

Ich wollte schon Mitte September auf dem Salzburger Almenweg weiterbasteln – damals noch zumindest bis zur Erichhütte mit Gert, der schon bei den ersten Tagen am Almenweg dabei war. Allerdings gabs da am Wochenende kein Quartier für uns, weder bei der Erichhütte, auch konnte ich niemanden bei der Mittereggalm im Dientner Sattel erreichen. Gert hat seinen Weiterweg am Nordalpenweg bis Lofer mittlerweile hinter sich gebracht. Ich sollte mein Vorhaben an diesem ersten Oktoberwochenende nachholen, denn 2021 will ich den Almenweg doch zumindest noch bis nach Lend erwandern. Diesmal gabs wiederum kein Quartier für mich in der Erichhütte, aber bei der Mittereggalm bekam ich was. Ein bloß 2-tägiges Wanderwochenende wirds, vor allem da es mit den Quartieren bei den Almen hinter Lend schon sehr schlecht aussieht, sonst hätte ich auch noch ein paar Tage mehr Zeit gehabt hinein ins Gasteiner Tal zu wandern. Recht gutes Herbstanfangswetter konnte ich mir erwarten – warm, am Sonntag aber eher sehr windig. Mein Gehwerkzeug hatte sich seit der vorwöchigen Tour in der Kreuzeckgruppe auch rasch und gut erholt, also beste Aussichten auf schöne zwei Tage. Salzburger Almenweg Tage 4 und 5: Arthurhaus – Lend weiterlesen

Ein weiterer Tag am Kreuzeckhöhenweg. Von der Feldnerhütte zur Hugo Gerbershütte.

Der Wind ließ im vergangen Juni noch vor meiner Knieverletzung nicht zu, dass wir den Kreuzeckhöhenweg in einem durchgehen. Für den September 2020 war der Restweg ursprünglich geplant, aber damals hüpfte ich ja mit Krücken herum. Also dann heuer, wobei ich angesichts meiner großen Lust darauf, hier wieder unterwegs zu sein, auch kurz die Möglichkeit, den Weg nochmals von vorne anzugehen, ins Gespräch brachte. Das wurde abgelehnt, aber auch so war mir das sehr recht. Für den Zustiegstag von der Emberger Alm zur Feldnerhütte war auch ein Gipfelabstecher im Gespräch – der Hochtristen, einer der auffälligsten Gupfe in der Kreuzeckgruppe.  An den nächsten beiden Tagen wollten wir den Kreuzeckhöhenweg von der Feldnerhütte bis zum Iselsberg vollenden. So der Plan. Aber schön geplant heißt nicht, dass es so hinhaut – wie diesmal, wieder mal.
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Salzburger Almenweg Tage 1 bis 3: St. Martin am Tennengebirge – Arthurhaus

Es kam mir an diesem Wochenende nicht ungelegen, dass mich Gert fragte, ob ich nicht mit am 01er weiter und mitgehen wollte. Ich hatte zwar schon bergigeres für mich vorgesehen, recht sicher war ich mir ob meiner zwei Hoppalas im letzten Jahr aber nicht. Für mich kam zunächst der Arnoweg und der Weg durch die Salzburger Nockberge in Frage, wie auch der Beginn des Salzburger Almenwegs, und zwar unter Mitnahme der Harbachalm oberhalb von Hüttschlag – die hatte mir vor zwei Jahren wegen ihrer Einfachheit ziemlich getaugt. Aber so kams anders: zwar auch der Beginn des Salzburger Almenwegs, aber von woanders. Nämlich da, wo er ein Stück weit fast gleich mit dem Nordalpenweg führt. Gert hatte seinen Startpunkt für seine Fortsetzung am Nordalpenweg in Lungötz, ich suchte mir meinen Startpunkt in St. Martin am Tennengebirge – die beiden Orte liegen 5 Busminuten voneinander entfernt und nach jeweils knappen 2 Stunden Gehzeit sollten wir uns bei der Karalm treffen und die nächsten 2 1/2 Tage zum Großteil gemeinsam wandern. Salzburger Almenweg Tage 1 bis 3: St. Martin am Tennengebirge – Arthurhaus weiterlesen

Grazer Umlandweg GUW Tag 3: Laßnitzhöhe – Fernitz

Anfang Juli hatte ich schon Tourentage am Grazer Umlandweg vor, da kam mir allerdings mein Chef dazwischen. Ein weiteres Mal zog ich die Fortsetzung des Grazer Umlandweges Mitte Juli in Erwägung, da entschied ich mich aber für anderes. Also jetzt, aber leider eher als Ersatzprogramm. Denn an sich wollte ich meine Kärntner Route des Mariazellerweges nach Klagenfurt fertigstellen, da siehts für den Rest zwischen Hüttenberg und Klagenfurt quartiermäßig aber sehr traurig aus, will man die Strecke in drei Tagen begehen. Also warten, und schauen, ob sich das demnächst bald einmal doch in zwei Tagen ausgeht. Denn noch bin ich ich bei den kurzen Wegstrecken und will jetzt bei der Fortsetzung des Grazer Umlandwegs schauen, dass ich in drei Tagen bis nach Söding komme – wenn es bloß Lannach wird, wäre ich auch zufrieden. Wobei ich bei den recht flachen Kilometern, die mir bevorstehen, diesmal halt schon mit deutlich über 20 km pro Tag spekuliere. Da es auch hier mit den Quartieren in dieser Gegend nicht ganz so rosig aussieht, hätte ich vor, diesmal für zwei Übernachtungen wieder denselben Stützpunkt zu nutzen, womit ich zumindest an einem Tag nur mit sehr leichem Gepack unterwegs sein könnte. Fernitz und Wildon und Wernstein lassen sich auch am Wochenende gut mit Bahn und Bus erreichen und somit wollte ich mir in Wildon mein Zweitagesquartier suchen. Daraus wurde aber dann nichts – ich fuhr nach dem ersten und einzigen Tag wieder heim. Die auf der Gemeindehomepage gelisteten Unterkünfte waren einfach nicht erreichbar, tagelang – und eine der Möglichkeiten lag preislich über meinen Vorstellungen. Unverdroßen wanderte ich allerdings am ersten Tag los, noch in der Hoffnung während des Wanderns wen zu erreichen. Los ging die Wanderung beim Bhf. Laßnitzhöhe – da war im Winter 2019 zuletzt Endpunkt. Grazer Umlandweg GUW Tag 3: Laßnitzhöhe – Fernitz weiterlesen

Ehem. Schwarzataler Rundwanderweg 832 Niedere Route Tage 4 und 5: Payerbach – Sieding – Pottschach

Ich darf wieder. Und ich fühle mich auch ganz gut, das Knie gibt seit geraumer Zeit Ruhe. Und nicht nur das, ich bin auch voller Ungeduld. Vom Orthopäden gabs vor ein paar Tagen das OK, dass ich schon mal probieren könnte, etwas länger und auch ein paar Tage hintereinander unterwegs zu sein. Allerdings: von der Streckenlänge her nicht übertreiben, von den Steigungen, vor allem vom Hinuntergehen, her nicht übertreiben, und keine Geschwindigkeitsrekorde aufstellen – gut, da war die Gefahr in den letzten Jahren eh schon sehr gering geworden . Und vom Radlfahren, auch vom weiten Radlfahren, hätte er mehr gehalten. Für den Anfang habe ich mir den Rest des ehemaligen Schwarzataler Rundwanderwegs ausgesucht, wo ich im letzten Frühjahr nach ersten drei Tagen in Payerbach gelandet war. Ehem. Schwarzataler Rundwanderweg 832 Niedere Route Tage 4 und 5: Payerbach – Sieding – Pottschach weiterlesen

2 Tage am Kreuzeckhöhenweg zwischen Möllbrücke und der Feldnerhütte.

Nachdem mein Bruder in den letzten Jahren sehr oft meinen Wünschen gefolgt ist, und mich vor allem auf den schwierigeren Passagen des Zentralalpenwegs begleitet hat, der Zentralalpenweg ein zumindest auf seiner Hauptroute nunmehr abgeschlossenes Unternehmen ist, darf es bei unseren Touren jetzt auch mehr nach seinen Wünschen gehen. Und da kam schon vor längerem, denke, so vor 2 Jahren wurde der erstmals erwähnt, der Vorschlag, den Kreuzeckhöhenweg in Angriff zu nehmen. Der führt von Kolbnitz bzw. Möllbrücke bei Sachsenburg durch die Kreuzeckgruppe, den südlichsten Teil der Hohen Tauern, bis zum Ederplan mit anschließendem Abstieg entweder zum Iselsberg bzw. nach Lainach. Guter Vorschlag, keiner von uns beiden war da bisher jemals und damit stand auch schon seit längerem fest, dass unsere erste heurige gemeinsame Tour in den hohen Bergen im Juni in die Kreuzeckgruppe führen sollte. 2 Tage am Kreuzeckhöhenweg zwischen Möllbrücke und der Feldnerhütte. weiterlesen

Erlauftaler Rundwanderweg 256 Tag 4: Pöchlarn – Oberndorf an der Melk

Die ersten Tage am Erlauftaler Rundwanderweg waren meine Weihnachts-/Silvesterunternehmung. Ganz so wie gedacht, hatte es damals nicht hingehauen – bis Scheibbs oder zumindest Reinsberg bin ich nicht gekommen, in Gresten war damals Ende. Trotzdem will ich versuchen, diesmal den restlichen Weg in 2 Tagen zu schaffen und so bei insgesamt 5 Tagen zu bleiben. 77 km sind das, und das einzig sinnvolle Quartier muss man sich da in der Nähe von Plankenstein finden. Die Burg gäbs da, die entspricht kostenmäßig nicht ganz meinen Vorstellungen, in Hinterberg unterhalb von Plankenstein gibts aber den Forellenhof Erber und da bekam ich von Sonntag auf Montag ein Zimmer (da übernachtete ich schon einmal, als ich einen Restltag am Voralpenweg vor mir hatte). Über den Sommer dürfte da aber immer alles voll sein, ist auch eine schöne Gegend. Auch wollte ich zunächst – in der ‚richtigen‘ Reihenfolge hab ichs immer lieber – den Weg von Gresten weiter fortsetzen, aber: dem Sonntag waren nachmittags/abends auch heftige Gewitter prophezeit. Also doch lieber den einfacheren Tag zuerst und den längeren und mit mehr Höhenmeter gespickten anderen Tag danach. Schauma, obs klappt. Erlauftaler Rundwanderweg 256 Tag 4: Pöchlarn – Oberndorf an der Melk weiterlesen