Archiv der Kategorie: Gipfeltour

Über alle Otters.

Einen zweiten Einzelwandertag im Mai hatten mein Bruder und ich noch vorgesehen. Und der sollte uns eigentlich am Burgenländischen Mariazellerweg bis nach Schwarzau weiterbringen. Die Strecke war uns dann aber zu kurz, eine Verlängerung über den Kuhschneeberg wäre mit den Öffis wiederum eine zu knappe Geschichte geworden. Also disponierten wir ganz um, und nahmen stattdessen die Tour auf die Otters in der Semmeringgegend, die wir uns im vergangenen Herbst schon für irgendwann mal halt ausgemacht hatten, an diesem Wochentag im Mai in Angriff. Der Burgenländische Mariazellerweg, und da gleich der Restweg bis Mariazell, wird vermutlich unser Pfingstprogramm werden. Über alle Otters. weiterlesen

Gipfeltouren rund um die Sudetendeutsche Hütte.

Ganz was anderes hatten wir eigentlich wieder einmal vor. Schon lange war geplant, dass wir am mittleren September-Wochenende zur Berndlalm im Obersulzbachtal fahren und von dort auf den Foiskarkopf gehen – als unsere nunmehr schon jährliche weglose, unmarkierte 3000er-Tour. Das Problem ergab sich am Mittwoch zuvor: ich wollte uns ein Quartier reservieren, allerdings war die Berndlalm voll. Damit war eine Alternative gesucht. Mein Bruder machte 4 Vorschläge und es wurde die Sudetendeutsche Hütte und eine Besteigung des Großen Muntanitz. Zwar nicht weglos, aber für diese Neuplanung war uns die Zeit zu knapp. Da wir zwei Tage auf der Hütte – wo wir erst vor zwei Wochen am 02B vorbeigekommen waren – bleiben wollen, werden wir uns noch einen (oder zwei) Zusatzgipfel aussuchen: Nussing oder Vordere Kendlspitze waren da unsere Überlegungen. Gipfeltouren rund um die Sudetendeutsche Hütte. weiterlesen

Eine Gipfeltour am Rande des Arnowegs: das Weißeck.

Am letzten Wochenende standen mir ja am 3. Tag des letzten Teilstücks am Arnoweg die Alternativen entweder Weißeck oder der Abstecher zur Rotgüldenseehütte zur Auswahl. Geworden ist beides nichts, und damit war auch schon der Ehrgeiz entwickelt, zumindest einmal das Weißeck zeitnahe nachzuholen. An diesem Wochenende wollte ich am Arnoweg über ein paar Tage fortsetzen, und da bot sich an, die Sticklerhütte für 2 Nächte heimzusuchen und den ersten Tag, bevor ichs am Arnoweg wieder angehen sollte, der Besteigung des Weißeck zu widmen. Das sollte eigentlich in einem halben Tag geschafft sein, ein Ausflug zum Murursprung stand mir daher auch noch im Sinn. Familiär bedingt hatte ich dann doch nicht so lange Zeit zur Verfügung, was die Verkürzung der Arnowegfortsetzung auf einen Tag zur Folge hatte, das Weißeck musste allerdings jedenfalls sein. Eine Gipfeltour am Rande des Arnowegs: das Weißeck. weiterlesen

Nochmals ein Tourenwochenende in den Ybbstaler Alpen: Hochstadl und Gr. Zellerhut im Sommer.

Schon nach der heurigen Wintertour auf den bzw. nur in Richtung des Hochstadl, den höchsten Gipfel der Kräuterin, war ich mir sicher, in einem Sommer nochmals ins Salzatal zu fahren und diesmal auch den Gipfel zu erreichen. Obs bereits der heurige Sommer wird, da war ich mir nicht sicher, vorrangig wollte ich am letzten Juni-Wochenende eigentlich der Reißeckhütte einen Besuch abstatten. Die rührte sich allerdings auf meine Anfragen wg. der Öffnungszeiten (im Hüttenfinder steht, dass erst ab 01. Juli geöffnet ist) und vor allem der Verhältnisse nach dem schneereichen Winter nicht. Damit zeichnete sich immer mehr ab, dass es doch das Salzatal wird und eine Woche zuvor disponierte ich schließlich um. gtwo-Gert hatte ich schon die Mitfahrt zur Reißeckhütte angeboten, auch die Kräuterin war ihm sehr recht – somit wird es ein 2er-Tourenwochenende mit Hochstadl und Großem Zellerhut als Tourenzielen. Nochmals ein Tourenwochenende in den Ybbstaler Alpen: Hochstadl und Gr. Zellerhut im Sommer. weiterlesen

Am Gipfel des Hinteren Moderecks und der Noespitze, oder: Ein Versuch am Klagenfurter Jubiläumsweg.

Heute wurden mir meine Grenzen aufgezeigt. Nämlich jene Grenzen, die mir meine kaputten Knie setzen. Das wird wohl nicht mehr wirklich besser werden, aber ein Jammerbericht soll es nicht werden. Daher zur Tour und zur anfänglichen Eigentlich-Geschichte: Eigentlich hatten wir für diesen Sonntag/Montag vor, den vor drei Jahren ausgelassenen Wegteil des Zentralalpenwegs am östlichen Teil des Klagenfurter Jubiläumsweg nachzuholen. Vom Hochtor sollte es in zwei Tagen mit einer Nächtigung im Otto-Umlauft-Biwak zur Goldzechscharte und von dort wieder abwärts über den Zirmsee und den Alten Pocher nach Heiligenblut gehen. Die Ostrichtung wurde es, da wir damit hofften, die schwierigeren Stellen im Aufwärtsgang vor uns zu haben – damit sollten wir uns aber täuschen. So wurde es dann bloß eine Gipfeltour, im Zuge derer wir wenigstens drei Gipfel hinter uns brachten: das Hintere Modereck, den Herbertturm und die Noespitze. Dort drehten wir um.
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Gipfeltour auf den Ritterkopf.

Nach der im vergangenen Jahr nicht ganz zu Ende gebrachten markierungs- und weglosen Tour in Richtung der Hohen Fürleg aus dem Untersulzbachtal wollten wir in diesem Jahr etwas kleinere Kuchen backen. Schon damals nahmen uns daher eine weitere Tour aus dieser Kategorie vor: den 6 über 3000 m liegenden Ritterkopf in den Hohen Tauern, aus dem Rauriser Tal zu erreichen. Gipfeltour auf den Ritterkopf. weiterlesen

Am Großen Höllkogel und Tag 21 am Voralpenweg 04: Rieder Hütte – Weißenbach am Attersee

Den Voralpenweg, den beenden wir diesmal. Zwar mittendrinnen, aber das ließ sich halt nicht anders machen. Meinem Bruder und mir fehlte noch die Höllengebirgsüberquerung, da hinderte uns bei unseren beiden heurigen Fortsetzungen im Frühjahr jeweils der Schnee daran. Jetzt ist er zwar schon lange weg, das dichte Sommerprogramm ließ uns aber nicht dazukommen, den einen Tag nachzuholen. Zuletzt hatte mehrmals das Wetter etwas dagegen. Also gehts jetzt Anfang November an die letzten Kilometer, wohl nur wenige Tage, bevor massenhaft Schnee uns wieder aufhalten würde. Am Großen Höllkogel und Tag 21 am Voralpenweg 04: Rieder Hütte – Weißenbach am Attersee weiterlesen

Durchs Untersulzbachtal Richtung Hohe Fürleg.

Letztes Jahr kam mir einmal beim nächtlichen Tourenberichte schmökern diese Tour hier unter. Die ist mir danach nicht aus dem Kopf gegangen und ich wollte sie unbedingt heuer unterbringen. Lässt sich evtl mit einer mehrtägigen Weitwandertour verbinden, wenn ich mal in Salzburg bin, dachte ich mir. Gesagt, getan, meine Eltern waren Anfang August für einige Tage im Pinzgau, das traf sich dann besonders gut – nicht nur, dass ich meinen Eltern nach der Tour einen Besuch abstatten konnte, sondern auch, dass ich Bergsteig- und Weitwanderzeug wechseln konnte. Mein Programm hieß dann Hinfahrt in den Pinzgau und Zustieg zur Stockeralm am Freitag, am Samstag die Hohe Fürleg zu erklimmen, und am Sonntag per öffentlichen Verkehrsmitteln nach Tirol zu wechseln und von Gschnitz auf dem Zentralalpenweg bis ins Ötztal weiterzuwandern. Mein Bruder wollte erst nicht mit, anderes Programm, schließlich tat er dann 3 Tage vor dem geplanten Termin erfreulicherweise kund, die Gipfeltour auf die Hohe Fürleg doch mitzumachen. Durchs Untersulzbachtal Richtung Hohe Fürleg. weiterlesen

Falkenstein und Handlesberg in den Gutensteiner Alpen.

Heute am 3. Tag des Jahres stand als Jahresbeginntour mal wieder eine kleine Gipfeltour auf dem Programm. Das Wetter dafür war bestimmt nicht ideal, aber vorgenommen hatten mein Bruder und ich uns diesen Sonntag, also bliebs dabei. Ausgesucht wurde vom Bruder der Handlesberg in den Gutensteiner Alpen, wobei wir zusätzlich noch den Falkenstein mitnehmen wollten. Kälte erwartete uns jedenfalls, auch mit Wind und damit nochmal ein paar gefühlten Grad weniger sollten wir rechnen. Falkenstein und Handlesberg in den Gutensteiner Alpen. weiterlesen

Von Gutenstein nach Pernitz über den Großen Neukogel.

Dieser Mittwoch war zwar vorgesehen für irgendeine Aktivität draußen, allerdings stand lange nicht fest, was ich tun werde und ob und wer für mich Zeit hat. Ein Tag auf dem NÖLRWW oder Markieren gehen oder an der Hohen Wand oder doch ein Tag auf dem Mariazeller Weg von Forchtenstein weg? Alleine, mit dem Bruder, mit Bruder und Vater? Geworden ist es der Große Neukogel in den Gutensteiner Alpen auf Vorschlag meines Bruders. Erste Wahl wäre das Markieren der Strecke Angern – Marchegg gewesen, angesichts des regnerischen Wetters allerdings nicht sehr sinnvoll, also wurde es ein naher, bewaldeter Gipfel. Von Gutenstein nach Pernitz über den Großen Neukogel. weiterlesen