Grenzlandweg 07A (Burgenland-Variante) Tage 1 bis 3: Kobersdorf – St. Martin an der Raab

Nachschlag am Grenzlandweg 07. Die Burgenland-Route, ein doch etwa 140 km langes Stück Weg, den und dessen umliegende Landschaft ich nicht kenne, und wo man auf sonstigen Weitwanderwegen, außer dem Burgenlandweg, auch nicht vorbeikommt, wollte ich noch nachholen. Schon länger eigentlich, denn den Hauptweg des 07ers hatte ich ja schon im Februar 2014 beendet. Einmal, auch schon 2014 wars auch schon konkret geplant, da fand ich allerdings kein Quartier im damals als Nächtigungsort eingeplanten Rechnitz.

Die Route selbst zweigt in Landsee vom Hauptweg ab und führt über Rechnitz, Güssing und das Raabtal nach St. Anna am Aigen, wo sie wieder auf den Hauptweg trifft. Landsee ist öffentlich eher nur schwer zu erreichen, somit war das einige km zuvor liegende Kobersdorf mein Startpunkt und damit verlängert sich die Route auch nochmal um etwa 8 km. In 4 Tagen, recht ambitioniert mal wieder, wollte ich dann in St. Anna sein. Drei Tage und St. Martin an der Raab wurden es schließlich nur.

Tag 24 (03.02.2017): Kobersdorf – Lockenhaus

Ganz so wie ich mir das vorstellte, funktionierte es in der Früh nicht. Kurz, ich kam um 3/4 6 nicht aus den Federn. 1/2 8 war da schlaftechnisch bedeutend angenehmer, was aber den Nachteil hatte, dass ich nach einer Bahnfahrt nach Wiesen-Sigleß und der Weiterfahrt mit dem Bus erst knapp vor 11 in Kobersdorf war.

Start in Kobersdorf.
Start in Kobersdorf.

Also war heute nichts mit dem eher gemütlichen Tag, sondern von Beginn an hieß es aufs Tempo drücken, um meine Ankunft in Lockenhaus abends nicht gar zu spät werden zu lassen. Das mit dem gemütlichen ersten Tag war auch insoferne ungeschickt, als mir morgen und besonders übermorgen eh jeweils Marathonetappen bevorstehen. Auch der geplante 4. Tag wird Eile erfordern, weil da schon um 1/4 4 die letzte Verbindung heimwärts geht. Aber halbwegs ausgeschlafen war ich wenigstens, immerhin. Um 11 gings also in Kobersdorf los, bis Landsee auf einer Strecke, die ich beim Weitwandern diesmal schon zum 3. Mal ging. Im September 2013 am Zentralalpenweg und im Jänner 2014 auf der Hauptroute des 07ers. Grau wars noch in Kobersdorf, aber nicht neblig. Das änderte sich auf dem Weg Richtung Landsee recht bald. Bei etwas über 400 Höhenmeter dürfte heute die Nebel- und Wolkengrenze gelegen haben, darüber wars strahlend schön.

Hinter Kobersdorf über den Mühlbach und anschließend gehts in den Judensteig.
Hinter Kobersdorf über den Mühlbach und anschließend gehts in den Judensteig.

Der Weg von Kobersdorf nach Landsee führt über den sog. Judensteig, eine zum Großteil stetig leicht bergan führende angenehme Forststraßenwanderung. Die Straße war auch ein wenig schneebedeckt, sodaß man wirklich lockerleicht dahin ging. Einmal wird die Forststraße über einen Waldweg abgekürzt und dieser Weg war nach wie vor, wie vor 3 Jahren, immer wieder mit Baumstämmen und Gesträuch verlegt – eher nicht so angenehm.

Schön langsam schimmerts blau durch. Am Weg nach Landsee.
Schön langsam schimmerts blau durch. Am Weg nach Landsee.

Darum ließ ich auch die 2. Möglichkeit, der Forststraße auszuweichen und parallel einen schmalen Waldweg zu nutzen, aus.

Meist gehts auf einer Forststraße dahin.
Meist gehts auf einer Forststraße dahin.

Schließlich gehts dann schon leicht bergab, ehe es in einen schmalen Steig geht, der am Hang einer Kuppe in den Graben eines kleinen Baches hinunter führt. Von hier sieht man auch die Ruine Landsee schon, es sind aber noch einige wenige, aber sehr knackige Höhenmeter da hinauf zu bewältigen – die mir auch niemand vorgespurt hatte.

Ruine Landsee.
Ruine Landsee.

Ob meines bisherigen Tempos und vor allem der Steilheit der letzten Höhenmeter kam ich schon recht verschwitzt bei der Ruine aus dem Wald.

Auf den letzten Metern zur Ruine. Schon wieder weniger steil.
Auf den letzten Metern zur Ruine. Schon wieder weniger steil.

Die Ruine ließ ich links liegen und zog gleich in den Ort Landsee. Nicht einmal 1 3/4 Stunden hatte ich hierher benötigt und kehrte auf ein Supperl beim hiesigen Wirten ein. Die Pause hier sollte auch die einzige längere heute bleiben.

In Landsee.
In Landsee.

Um 5 nach 1 machte ich mich bei strahlendem Wetter und bei angenehmen Temperaturen dann an neue, mir noch unbekannte Wege. Vorerst gings noch hin zum Friedhof am Südende des Orts.

07 und 07A trennen sich. Und treffen sich erst in St. Anna wieder.
07 und 07A trennen sich. Und treffen sich erst in St. Anna wieder.

Dort trennt sich dann meine 07A-Variante gemeinsam mit dem ab Landsee gleichführenden Burgenlandweg vom 07er-Hauptweg, der über Kirchschlag und Tauchen, und vom 02er, der über Krumbach und Mönichkirchen zum Hochwechsel zieht. Kurz gings auf der nach Blumau führenden Straße weiter, dann zweigte ich links in einen Feldweg ab.

Rückblick nach Landsee und zum Klosterberg.
Rückblick nach Landsee und zum Klosterberg.
Und zur Ruine Landsee.
Und zur Ruine Landsee.

Nach links einen schönen Rückblick auf Landsee und zur Ruine, rechter Hand ging ich an einem recht herunter gekommenen Anwesen vorbei, wo das dutzendfache ‚Betreten verboten‘ mit dem mehrmaligen Hinweis auf eine „montierte Schussanlage“ untermauert wurde.

Herzlich willkommen im Burgenland.
Herzlich willkommen im Burgenland.

Bald war ich dann im Wald und stets leicht fallend, oft schnürlgerade führend, marschierte ich eine Forststraße entlang.

Forststraßegeher. Beim Weißen Kreuz.
Forststraßegeher. Beim Weißen Kreuz.

Einen Rechts- und einen Linksknick später tauchte ich dann mit einem Mal wieder in den Nebel ein und prompt wurde es auch wieder kühler.

Auf den letzten blauen Metern.
Auf den letzten blauen Metern.

Entlang des letzten Stückes Weg hinunter nach Weingraben war mehr als höchstens 100 m nicht zu sehen, so tauchten die ersten Häuser auch eher plötzlich vor mir auf.

Bald sah es dann so aus. Im Nebel bei der Dreifaltigkeitskapelle knapp vor Weingraben.
Bald sah es dann so aus. Im Nebel bei der Dreifaltigkeitskapelle knapp vor Weingraben.

Durch Weingraben gings rechts, links, rechts und nach noch einmal links hatte ich mich von Weingraben verabschiedet und zog auf einem Feldweg weiter.

Genau da will ich heute noch hin. Wegweiser in Weingraben.
Genau da will ich heute noch hin. Wegweiser in Weingraben.

An einzelnen Bäumen und ein paar Buschzeilen vorbei kam ich zu einem Wegekreuz, wo meine Markierung links wegzweigte. Jener markierte Weg sah aber gar schneeüberfrachtet aus, also entschied ich mich für geradeaus.

Nö, da geh ich nicht.
Nö, da geh ich nicht.

Die Karte verriet mir, dass sich die Weg in etwa 2 oder 3 km wieder treffen sollten. So funktionierte das auch.

Lieber da. Schon hinter der Straße nach Oberrabnitz.
Lieber da. Schon hinter der Straße nach Oberrabnitz.

Auf einem betonierten Weg gings zur rechts nach Oberrabnitz führenden Straße, dahinter dann erst am Waldrand entlang und bald im Wald meist leicht ansteigend auf einer Forststraße zum Treffpunkt der beiden Wege.

Am Weg zur Lamplhöhe. Noch vor dem Wegetreffpunkt.
Am Weg zur Lamplhöhe. Noch vor dem Wegetreffpunkt.

Hier folgte ich dann der Abzweigung Richtung Süden zur Lamplhöhe, die mit 467 m mich auch für ganz kurze Zeit vom Nebel befreite und mir ein wenig Sonne zeigte. Der Gipfel bzw. die höchste Stelle der Lamplhöhe ist nicht wirklich ausmachbar, eine flache Waldfläche bildet den ‚Gipfelbereich‘.

Über die Lamplhöhe.
Über die Lamplhöhe.

Aber bald gings am Hang der Lamplhöhe entlang wieder leicht bergab und somit wieder in trübere Regionen. Spitz zweigt die Markierung dann rechts in einen Fußweg, der mich bald wieder im dichten Nebel auf, zumindest der Karte und der unmittelbaren Umgebung nach, freie Flächen brachte.

Wieder im Nebel. Die Rastbank reizte mich gerade nicht.
Wieder im Nebel. Die Rastbank reizte mich gerade nicht.

Schließlich gings asphaltiert in einem Graben hinunter nach Piringsdorf.

Eingelangt am Ortsbeginn von Piringsdorf.
Eingelangt am Ortsbeginn von Piringsdorf.

Bis hier her war ich jetzt ohne Rast 3 1/2 Stunden durchgegangen, hier gönnte ich meinen Beinen aber eine zweiminütige Unterbrechung auf einer Bank, während ich meine Vermieterin in Lockenhaus verständigte, daß es später werden würde. Ein paar Schritte weiter schon entdeckte ich noch einen kleinen Supermarkt, wo heraus eine Leberkässemmel ganz laut nach mir schrie. Also noch einen kurzen Abstecher dorthin und knapp vor 5 machte ich mich wieder auf den Weg. Ein paar Höhenmeter waren jetzt auf dem Weg nach Lockenhaus bzw. in das zuvor liegende Hochstraß noch zu absolvieren. 119, um genau zu sein. Die gings gleich nach den letzten Häusern von Piringsdorf an, nie wirklich steil, aber doch recht zügig bergauf. Meist Forstwege, einmal wird eine breitere Forststraße gekreuzt. Dunkel wurde es auch schön langsam, aber es war ja schon 1/2 6, jedenfalls schon deutlich später, als zu meinen Dezember-Touren.

Nicht mehr so gut gelungen. Am Weg hinauf nach Hochstraß.
Nicht mehr so gut gelungen. Am Weg hinauf nach Hochstraß.

Nach einem Rechtsschwenk in einen Güterweg marschierte ich dann schnürlgerade auf Hochstraß zu. Hier trennt sich übrigens der bisher auch auf meiner Route führende E4 in Richtung Osten und zieht nach Ungarn.

Markierungstafeln in Hochstraß.
Markierungstafeln in Hochstraß.

Von Hochstraß weg nahm ich dann wegen der Dunkelheit und des trüben Wetters statt des markierten Weges die Straße hinunter nach Lockenhaus. Um 1/4 7 war ich am Hauptplatz und damit beim Gasthof, wo ich mein Quartier hatte. Morgen gehts an die weite Strecke zum Csaterberg knapp vor Kohfidisch. Und gleich in der Früh auf Burgenlands Höchsten, den Geschriebenstein.

(Wegstrecke: 32 km)

Tag 25 (04.02.2017): Lockenhaus – Klein Csater

Gut geschlafen, beste Voraussetzungen für einen recht langen Tag. Frühstück gabs im Gasthof, in dem ich mich einquartiert hatte nicht – wird gerade umgebaut, daher gibts da dzt. nicht mehr als die bloße Übernachtungsmöglichkeit. Also noch einen Sprung in die gegenüberliegende Konditorei und um 8 Uhr ging ich es an.

Lockenhaus.
Lockenhaus.

550 Höhenmeter hat ich jetzt immerhin vor mir, die gingen mal mit ein paar Straßenmetern auf der nach Rechnitz führenden Bundesstraße an. Gleich bei der ersten Kehre der Straße aber gings für mich geradeaus, weg von der Straße und hinein in den Marchgraben.

Geradeaus und weg von der Bundesstraße.
Geradeaus und weg von der Bundesstraße.

Bergan ging es gleich, wenn auch zu Beginn sehr gemäßigt. Als ich dann bald bei der Abzweigung zu Margarethenwarte vorbeikam, und ich an die andere Seite des Grabens wechselte, nahm die Steigung ein wenig mehr an Fahrt auf.

Abzweigung nach rechts.
Abzweigung nach rechts.

Bei der nächsten Wegteilung, da musste ich mich wieder rechts halten, wurde es dann noch ein wenig mehr steiler.

Und nochmals.
Und nochmals.

Die Wegeverhältnisse waren auch ganz brauchbar, obwohl hier schon nur mehr wenig Schnee lag. Gerade auf diesem Stück Weg aber, am Hang des Weidriegels entlang, gabs stellenweise einige eisige Stellen. Obacht war angesagt, einmal kniete ich mich unfreiwillig hin.

Entlang des Weidriegels.
Entlang des Weidriegels.

Nach insgesamt zwei weiteren Wegekreuzungen gelangte ich dann auf einen schmalen Waldweg, der mich wieder an die Bundesstraße führte.

Auf einem schmaleren Steig gehts hin zur Überquerung der Bundesstraße.
Auf einem schmaleren Steig gehts hin zur Überquerung der Bundesstraße.

Diese überquert, gings bald nach rechts und nahezu parallel der Straße weiter. Auf angenehmer Forststraße und nahezu eben gings durch den sog. Salzriegel und zu einer weiteren Wegekreuzung.

Abzweigung in den Weg entlang des Salzriegels.
Abzweigung in den Weg entlang des Salzriegels.

Bald nach dieser zweigte ich in einen Waldweg und es ging wieder ans Höhenmeter machen. Ein paar Rastbänke am Ende dieses stückchenweise recht steilen Abschnitts hätten mich fast zu einer Pause überredet, aber nur fast.

Keine Pause.
Keine Pause.

Weiter gings hier wieder flach schon am Hang des Geschriebensteins dahin, bis ich einer Schneise links hinauf folgen musste. Diese Steigung verdiente sich wieder das Prädikat knackig, war aber nur kurz.

Durch die steile Schneise.
Durch die steile Schneise.

Bald danach hatte ich über eine Forststraße dann die Abzweigung zum Gipfel des Geschriebensteins erreicht. Links, nach Osten, gings weiter, von rechts kam hier die Alpannonia daher, die vom Semmering kommend weiter über den Geschriebenstein nach Köszeg führt.

Am Weg zum Geschriebenstein. Erst noch geradeaus, später dann nach rechts.
Am Weg zum Geschriebenstein. Erst noch geradeaus, später dann nach rechts.

Eine gute 1/4 Stunde gehts von hier noch mäßig bergan, vorbei an der später zu benutzenden Abzweigung nach Rechnitz, zum Gipfel des Geschriebensteins mit der Aussichtswarte.

Am Geschriebenstein-Gipfel.
Am Geschriebenstein-Gipfel.

Um 1/4 11 war ich bei der Warte, nach einer 1/4 Stunde des Rastens mit ein paar ersten Sonnstrahlen heute für mich, machte ich mich an den Weiterweg. Hieß zuerst ein Stück retour, und bald zweigte ich von dem Weg, auf dem ich zum und vom Geschriebenstein ging, nach Süden, Richtung Rechnitz ab. Es ging flott hinunter, auch über zum Teil schon recht feucht-rutschigen Untergrund.

Abwärts vom Geschriebenstein und Rückblick zu demselben.
Abwärts vom Geschriebenstein und Rückblick zu demselben.

Eine Kehre über eine Aufforstungsfläche führte mich in den Finstergraben. Den gings langsam bergab bis zu einem Hochstand und einer Futterhütte, wo ich mich aus dem Finstergraben verabschiedete.

Rechts ab aus dem Finstergraben.
Rechts ab aus dem Finstergraben.

Leicht bergan gings zum Kohlrücken, an diesem rechts vorbei und bald landete ich auf einer breiten Forststraße, die mich weiter bergab brachte.

Zum Kohlrücken.
Zum Kohlrücken.

Schnee war hier an der Südseite nur noch sehr wenig, die Teile der Forststraße, auf welchen kein Schnee mehr lag, schon recht unangenehm tief.

Auf tiefer Forststraße abwärts in Richtung Faludital.
Auf tiefer Forststraße abwärts in Richtung Faludital.

Das änderte sich nochmals, als ich ins Faludital einbog. Da kommt die Sonne wohl kaum hin, so war der Weg auch noch ausreichend und mit gut hartem Schnee bedeckt.

Im Faludital.
Im Faludital.

Ich erreichte dann den Badesee von Rechnitz, einen kleinen Stausee. An dem gings rechts vorbei, währenddessen ich mal für 2 Minuten eine Parkbank besetzte.

Vorbei am Stausee Rechnitz.
Vorbei am Stausee Rechnitz.

Bald danach war ich bei den ersten Häusern von Rechnitz und schlenderte um 1/2 1 am Hauptplatz ein.

Am Eingang von Rechnitz.
Am Eingang von Rechnitz.

In einem Cafe war der zweite Toast für heute dran, den ersten gabs zum Frühstück, und knapp vor 1 gings weiter.

Am Ausgang von Rechnitz.
Am Ausgang von Rechnitz.

Nicht gerade viel versprechend. Denn die nächsten 7 km sind genauso, wie sie auf der Karte aussehen und ein ziemlicher Kontrast zur schönen Vormittagswanderung.

4 km geradeaus.
4 km geradeaus.

Etwa 4 km geradeaus bis zur Unterführung der B63, dort ein kleiner Schlenker nach rechts und weiter auf Asphalt weitere ca. 3 km nahezu geradeaus in die Ortschaft Dürnbach.

Schon nach der Bundesstraßenunterquerung und bald in Dürnbach.
Schon nach der Bundesstraßenunterquerung und bald in Dürnbach.

In Dürnbach ändert sich die Lage wenig. Am Ortseingang bei der Kirche nach links, und nochmals einen km schnurgerade zum Ortsausgang.

Durch Dürnbach.
Durch Dürnbach.

Wenigstens warm wars und die Sonne schien, um auch etwas Positives von diesen ca. 1 1/2 Stunden zu berichten. Was auch mit ein Grund war, mich am Ortsausgang auf einer Zaunmauer kurz hinzuplatzen und zu jausnen. Was jetzt bis Burg kam, sah auch nicht viel besser aus.

Das erwartete mich hinter Dürnbach.
Das erwartete mich hinter Dürnbach.

Auf einem schlammigen Feldweg mit nur noch wenigen Schneeflecken, die ich aber hin und her hüpfend zu nutzen versuchte, gings weiterhin kerzengerade dahin. Der Weg zog dann zum Dürnbach, an dem es mit etwas mehr Schneeunterlage, die Sonne hat hier aufgrund der dem Bächlein anliegenden Gebüschzeile noch nicht alles an Schnee wegtauen können, weiter entlang ging.

Entlang des Dürnbachs.
Entlang des Dürnbachs.

Die gröbste Gatschpartie stand aber noch an. Nachdem ich die Straße zwischen Schandorf und Hannersdorf gequert hatte nämlich. Der Weg, der dann schon nach Burg hinzieht, hatte so gut wie keinen Schnee mehr, dafür sämtliche weggeschmolzene Flüssigkeit in Form von Lacken und tiefer Erde.

Schon bald in Burg. Dahinter der Eisenberg.
Schon bald in Burg. Dahinter der Eisenberg.

Entsprechend sahen Schuhe und Hose auch aus, als ich das letzte Asphaltstück vor Burg und zur B56 erreichte. Über die Gleise der hier schon seit den 80ern nicht mehr fahrenden Bahn der Strecke zwischen Oberwart und Rechnitz gings drüber, dann war ich um 3/4 4 in Burg.

Da fährt schon länger nichts mehr.
Da fährt schon länger nichts mehr.

Der Eisenberg lag schon lange vor mir, da musste ich heute noch drüber. In und nach Burg gehts kurz auf bzw. gleich neben der Bundesstraße, dann zweigte ich in den Wald und einen Weg, der, wieder angenehm, bergan führte – was für ein Vergnügen nach den zuvorigen 13 km.

Hinauf auf den Eisenberg.
Hinauf auf den Eisenberg.

Oben am Eisenberg kürzte ich mir den Weg dann auch gehörig ab. Angelangt bei der zur Siedlung am Eisenberg führenden Straße, ging ich direkt über Waldweg zum Ende der Siedlung und nicht, wie es mir die Wegbeschreibung vorschlägt, die Runde über den ganzen Eisenberg – war sicher 2 km oder gar ein bißl mehr kürzer.

Abkürzer hinter mir. Am Ende der Siedlung am Eisenberg.
Abkürzer hinter mir. Am Ende der Siedlung am Eisenberg.

Am Ende der Siedlung gings wieder hinunter zur B56 und gleich drüber zur Straße nach Badersdorf.

Blick zurück zum Eisenberg.
Blick zurück zum Eisenberg.

Entsprechend der Wegbeschreibung hätte ich hier 400 m weiter gehen, dann links in den Wald abzweigen sollen. Etwas ungeschickt, wie ich meine. Denn schon nach nicht einmal 100 m führt links der auf einer Forststraße führende Radweg zum Csaterberg in den Wald.

Am Weg zum Hoch-Csater-Berg.
Am Weg zum Hoch-Csater-Berg.

Den nahm ich, und trifft sich dieser nach etwa einem km mit dem von rechts kommenden Weg lt. Wegbeschreibung. Schön flach gehts weiter und ich gelangte zur Kapelle am Hoch-Csater-Berg.

Zur Kapelle am Hoch-Csater-Berg.
Zur Kapelle am Hoch-Csater-Berg.

Dort ließ ich auf einer Bank noch kurz die Beine baumeln, bevor ich mich dann im doch schon intensiven Dämmern an den Restweg machte.

Letztes Foto für heute. Durch Weingärten abwärts.
Letztes Foto für heute. Durch Weingärten abwärts.

Durch Weingärten bergab gelangte ich zur Straße und dieser folgend war ich um knapp vor 3/4 6 am Tagesziel in Klein-Csater. Etwas früher als gedacht, aber der eine Abkürzer am Eisenberg hat mir wohl diese halbe Stunde eingebracht. Die richtige Marathonetappe kommt dann morgen, bis ins Raabtal will ich kommen und das sind ganze 50 km. Aja, und den heutigen Toast Nr. 3 gabs gleich nach dem Ankommen. Und noch ein Aja: keine Empfehlung für den Gasthof hier wegen des übertriebenen und mir bei meinen Touren noch nie untergekommenen Einzelzimmerzuschlags von EUR 13,00 – leider gabs aber zu Klein-Csater heute keine Alternative.

(Wegstrecke: 40 km)

Tag 3 (05.02.2017): Klein Csater – St. Martin an der Raab

Somit war heute ganz frühes Aufstehen angesagt, denn spätestens um 3/4 7, mit Sonnenaufgang wollte ich weg sein. Mit Weckergeläut um 6 und keinem Frühstück ging sich das aus.

Zeitig gehts los. Durch Klein-Csater.
Zeitig gehts los. Durch Klein-Csater.

Von der Sonne und deren Aufgang war zwar keine Spur, dafür war der Nebel in der Früh ziemlich dicht. Aber ein bißchen hell wars schon. Kalt wars in der Nacht gewesen, so war die Straße auch ziemlich eisig, als ich wegging. Los gings erst in Richtung Kohfidisch, auf der Straße und immer die Rollsplitspuren nutzend. Den hier auch die Straße ein wenig abkürzend führenden Steig ließ ich aus. Die Straße sah mir bei den Verhältnissen gemütlicher aus.

Durch Kohfidisch.
Durch Kohfidisch.

Nach einer halben Stunde war ich in Kohfidisch, von hier gings weiter auf der Straße nach Kirchfidisch. Da gabs auch einmal 2 Gasthöfe – war jedenfalls recht auffällig, an wie vielen dicht gemachten Gasthöfen- und häusern ich heute vorbeikam.

In Kirchfidisch.
In Kirchfidisch.

In Kirchfidisch gings dann links weg von der Straße und in Richtung Wald. Nach ein paar mehr Asphaltmetern landete ich auf einem Feldweg und schließlich im Wald rund um den Hohensteinmaßberg.

Hinter dem Steinbruch vorbei.
Hinter dem Steinbruch vorbei.

Eine Forststraße führte mich an einem Steinbruch vorbei, der heute wohl für Motocross-Fahren genutzt wird, zu einer Abzweigung in einen Waldweg, die nicht wirklich gut zu erkennen war. Den an dieser Stelle in der amap eingezeichneten Wegweiser fand ich nicht.

Abzweigung in einen schmalen Steig rund um en Hohensteinmaißberg.
Abzweigung in einen schmalen Steig rund um en Hohensteinmaißberg.
Im Punitzer Gemeindewald treffe ich wieder auf die Forststraße.
Im Punitzer Gemeindewald treffe ich wieder auf die Forststraße.

Den Waldweg gings leicht aufwärts in den Punitzer Gemeindewald, wo ich wieder auf einer Forststraße landete, die mich dann hinunter in den Ort Punitz führte – hier wieder ein geschlossener Gasthof.

Einlangen in Punitz.
Einlangen in Punitz.
Ein geschlossener Gasthof in Punitz - wie so viele heute.
Ein geschlossener Gasthof in Punitz – wie so viele heute.

Die nächsten Kilometer bis Güssing, und auch dann weiter, sind ein langer Straßenhatsch. Erst führt diese hinauf nach Pagelberg, wobei man die Runde hinein in diese Siedlung auch auslassen und direkt zur durch den Punitzer Wald führenden Straße gelangen kann. So wie ich das machte.

Auf der Straße durch den Punitzer Wald.
Auf der Straße durch den Punitzer Wald.

Es geht dann lange Kilometer auf der Straße in Richtung Güssing, an beiden Seiten ist der Wald mit Jagdgatter eingezäunt. Erst schon gegen Ende, knapp vor Ludwigshof ist der Grund des Betretungsverbots, bzw. des Wunsches, dass der Wald nicht betreten wird, ein Übungsplatz des Militärs. Wenig wanderfreundlich also, wobei sich auf der Strecke wenigstens langsam die Sonne bemühte, sich zu zeigen.

Die Sonne versucht sich. Weiterhin am Straßenhatscher durch den Punitzer Wald.
Die Sonne versucht sich. Weiterhin am Straßenhatscher durch den Punitzer Wald.

Ab Ludwigshof, ein schon zu Güssing gehörender Ortsteil gings bergab und ich tauchte wieder in den dichten Nebel ein. Um  3/4 11 war ich am Beginn von Güssing.

Einmarschieren in Güssing.
Einmarschieren in Güssing.

Dort gibts angeblich eine Burg, bloß war die im dichten Nebel unsehbar. Rechts um die Burg gings in Güssing rundherum und schon am Ende der langen Stadtdurchwanderung kehrte ich in eine Pizzeria ein und holte erst jetzt mit einer Lasagne mein Frühstück nach.

Burg Güssing. Da soll sie stehen.
Burg Güssing. Da soll sie stehen.

Etwas mehr als eine halbe Stunde pausierte ich, war auch die einzige längere Pause heute. Einige kürzere Sitzpausen folgten dann vor allem am Ende des langen Tages schon noch. Beim Weggehen um knapp vor 12 mal wieder kleine Unsicherheiten, Markierungen an der jetzt für ein Stück zu begehenden Straße nach Heiligenkreuz gabs nicht, aber Wegbeschreibung und Karte halfen weiter. Es ging dann schließlich eine Nebenstraße hinauf auf einen Höhenzug, dessen gesamt Länge die zerstreute Ortschaft Langzeil einnimmt.

Am Beginn des Höhenzugs durch Langzeil.
Am Beginn des Höhenzugs durch Langzeil.

Ich war auf diesem Höhenzug dann auch endlich aus dem Nebel draußen, die Sonne zeigte sich, somit wars trotz Beton angenehm zum Dahingehen. Auch die Burg Güssing kam mir nun im Rückblick unter – die stand da, also würde sie auf der Wolkenschicht schwimmen.

Burg Güssing im Rückblick.
Burg Güssing im Rückblick.
Durch Langzeil. Schon bald beim Hundseck.
Durch Langzeil. Schon bald beim Hundseck.

Ich erreichte nach dem langen Weg durch Langzeil dann das Hundseck, wo ich mir selbst mal wieder kleine Unsicherheiten hinsichtlich des Weiterwegs und der Markierung einbrockte.

Vor mir der Sendemast am Hundseck.
Vor mir der Sendemast am Hundseck.

Resultierte aber wohl daraus, dass ich mich in bis dahin 2 1/2 Tagen noch nicht vergangen hatte, und ich mir daher selbst gegenüber diesbezüglich schon mißtrauisch geworden war. Die Straße direkt beim Hundseck gehts jedenfalls noch nicht rechts weg, hier täte man in Neuberg an der Bundesstraße landen. Erst ein Stück weiter nach einer kleinen Steigung geht es von der Straße in einen Steig hinein. Die Abzweigung ist auch nicht leicht zu erkennen.

Kaum erkennbare Abzweigung in einen kaum vorhandenen Steig.
Kaum erkennbare Abzweigung in einen kaum vorhandenen Steig.

Der nachfolgende Weg ist dann ein wenig abenteuerlich. Es sind zwar immer wieder Markierungen des Burgenlandwegs zu erkennen, am Boden aber ist von Weg kaum eine Spur.

Von Markierung zu Markierung hangeln.
Von Markierung zu Markierung hangeln.

Weglos gings durch rutschiges Gemüse zu einem Graben, an dem ich mich zuerst seitlich versuchte, hinunter zu hangeln. Aber chancenlos, also nochmals ein Stück hinauf, ab in den Graben und durch diesen dann hinunter. Weiter seitlich, da gings nicht, da standen Zäune, die mir den Weg in angenehmeres Gelände verwehrten.

Und durch den Graben.
Und durch den Graben.

Nach Kreuzung einer Forststraße hat man das Abenteuer hier überstanden, kurz noch durch den Wald und angelangt bei einem Teich gehts bald auf eine schmale Straße, die hinausführt nach Neustift bei Güssing.

Schon wieder angenehmer.
Schon wieder angenehmer.
Richtung Neustift bei Güssing.
Richtung Neustift bei Güssing.

Um 1/2 3 nahm ich hier kurz auf den Stufen vor dem Gemeindeamt Platz und war ein paar Minuten später wieder dahin. 30 km hatte ich heute schon, oder auch erst, hinter mir, 20 solltens noch sein – das mit der angepeilten Ankunft um 1/2 7 in St. Martin war damit schon eher aussichtslos. Der Hinausweg aus Neustift geht einmal überraschend steil auf einer Straße bergan, dreht dann Richtung Süden und es geht durch die Siedlung Neuberg hindurch.

Hinaus aus Neustift bei Güssing.
Hinaus aus Neustift bei Güssing.

Auf dem Weg hierher hatte ich auch angenehme Begleitung – eine Nordic-Walkerin holte mich knapp nach dem Bergaufstück ein und ging die etwa 20 min bis in die Siedlung mit mir mit.

Durch die Siedlung Neuberg.
Durch die Siedlung Neuberg.

Von der Siedlung weg fällt die Straße dann wieder leicht ab, durch Wald und zwischen Feldern gehts hinunter nach Poppendorf.

Hinunter nach Poppendorf. Gegenüber der Höhenzug zwischen Lafnitz- und Raabtal.
Hinunter nach Poppendorf. Gegenüber der Höhenzug zwischen Lafnitz- und Raabtal.

In Poppendorf gings über die  B65 drüber, dann hatte ich das breite Lafnitztal hin zur Straße nach Rosendorf zu durchqueren. Anfang etwas langweilig, gehts doch auf einem asphaltierten Güterweg flach zwischen Feldern dahin, wurde es nach Überquerung des Flußes zu einer Schlammschlacht.

Erst noch asphaltig aus Poppendorf hinaus bis zur Lafnitz.
Erst noch asphaltig aus Poppendorf hinaus bis zur Lafnitz.

Der Weg vollkommen morastig, die dem Weg anliegenden Wiesenbänder, soweit überhaupt vorhanden, auch kaum besser. Schuhe und Hose mussten es mal wieder büßen und zur Dreckschicht auf der Hose von gestern kam eine frische Schicht dazu.

Schlammschlacht durch das Lafnitztal. Die Ortschaft vor mir ist Wallendorf.
Schlammschlacht durch das Lafnitztal. Die Ortschaft vor mir ist Wallendorf.

In einem Links-Rechtsbogen gings an die Straße zwischen Wallendorf und Rosendorf, in die ich rechts abzweigte und nach einem guten Kilometer in Rosendorf anlangte. In Rosendorf, wie auch vorher schon in Poppendorf, war eine der jetzt öfter werdenden kurzen Pausen dran, die vielen Kilometer machten sich schon recht bemerkbar.

Rosendorf.
Rosendorf.

Das Wetter war auch nicht mehr so zufriedenstellend wie noch bald nach meiner Durchquerung von Güssing, die Sonne war schon länger weg, aber es hielt, noch. Von Rosendorf weg lag der Höhenzug zwischen dem Lafnitz- und dem Raabtal vor mir.

Durch Krobotek.
Durch Krobotek.

Also bergan zuerst in die Ortschaft Krobotek, von hier hinab in das Tal des in die Raab entwässernden Saubaches und wieder hinauf, steil nach Maria Bild. Hier hatte mich dann auch die Dunkelheit mal wieder, knapp vor 1/2 6 war es, als ich in Maria Bild einlangte.

Maria Bild. Und dunkel ist es mal wieder.
Maria Bild. Und dunkel ist es mal wieder.

Für hier hatte ich mir eigentlich eine Einkehr vorgenommen, und der Hunger und vor allem der Durst waren schon groß, allerdings, hatte der Gasthof hier heute schon um 15 Uhr zugemacht. Pech, somit nur ein kurzes Sitzen auf den Treppen des Gasthofseingangs und 5 Minuten später bewegten mich meine Beine weiter in Richtung Raabtal und zuerst der Ortschaft Weichselbaum. Knappe 10 km hatte ich noch vor mir, mehr als 2 Stunden also jedenfalls noch. Die Strecke nach Weichselbaum ging ich zur Gänze auf der Straße, den abkürzenden Steig ließ ich der Dunkelheit wegen aus. Und am Ortsbeginn von Weichselbaum hatte ich dann eines meiner wohl absurdesten Erlebnisse meiner Wanderkarriere: Am Hinunterweg von Maria Bild hatte ich schon bemerkt, dass etwa 100 m hinter mir wer ging. Am Ortsbeginn nahm ich dann mal wieder auf einer Rastbank Platz, als jener Mann an mir vorbeikam. Auf mein freundliches ‚Guten Abend‘ reagierte er dann anders als gedacht, weniger freundlich. ‚Haben Sie einen Ausweis dabei‘, ‚Sie wissen schon, dass in Ö Ausweispflicht gilt‘ – das waren seine Sprüche. Kurz mal war ich baff, dann klärte ich ihn darüber auf, dass dem nicht so sei und ich sowieso keinem Dahergelaufenen einen Ausweis zeigen würde. Er brabbelte dann weiter von ‚Dienstmarke holen‘ und ‚Mit dem Streifenwagen vorbeikommen‘ – konnte mich allerdings nicht mehr wesentlich beeindrucken. Nachdem er eine Zeit noch weiter wohl Wichtiges von sich gegeben hatte, ich in der Zwischenzeit ein paar Happen Essbares verdrückte und ihm ein paar interessierte ‚jaja, ist schon gut‘ entgegnete, verzog er sich dann. Ein paar Minuten später war auch ich wieder dahin, weder er, noch ein Streifenwagen ward nachher dann gesehen. Bin mir eigentlich fast sicher, dass das bloß ein Dorfkaspar mit ein wenig Geltungsdrang war. Im Raabtal war ich in Weichselbaum nunmehr schon, jetzt musste ich nur noch nach St. Martin. Dorthin, und zuvor nach Neumarkt wollte ich über den markierten Weg gehen. Dazu musste ich zuerst zur ehemaligen Bahnhaltestelle Weichselbaum, auch eine Station, die vor ein paar Jahren der Bahnhofsoffensive der ÖBB zum Opfer gefallen ist. Dort angekommen, gefielen mir die Wegeverhältnisse nicht sonderlich. Auch die Dunkelheit hätte ein halbwegs angenehmes Hindurchkommen über den tiefen Feldweg noch zusätzlich erschwert. Also wieder retour in den Ort und von Weichselbaum ging ich es über den nach Neumarkt führenden Radweg an. Der führt erst direkt an der nach Jennersdorf führenden Straße entlang, zweigt dann in Rax in Richtung der Raab ab und ich gelangte trockenen, weil immer asphaltierten Fußes nach Neumarkt. In Neumarkt fand ich im Vorfeld keine Übernachtungsmöglichkeit, also musste ich noch weiter ins ca. 2 km entfernte St. Martin. Die gings an der zwischen den beiden Orten führenden Straße entlang, wo etwa in der Mitte der 07er-Weiterweg nach Oberdrosen und St. Anna abzweigt. Um 3/4 8 hatte ich St. Martin erreicht, mein Quartier lag am anderen Ende des Orts, und das zog sich noch.

Angekommen.
Angekommen.

Weitere 20 Minuten, und ich war dort und hatte mit 50 km meine bislang längste Etappe in den letzten Jahren gut geschafft. Am Weg nach St. Martin hatte es aber auch zu regnen begonnen und den ganzen Abend hörte es nicht mehr auf. Obs morgen noch bis St. Anna weitergeht, weiß ich daher noch nicht.

(Wegstrecke: 50 km)

Und nein, es ging nicht mehr weiter. Da es in der Früh nach wie vor regnete, ich mit 1/4 4 eine Ankunftsdeadline in St. Anna hatte und ich mich bei Regen nicht auch noch abstrudeln wollte.

St. Martin an der Raab.
St. Martin an der Raab.

Damit war heute lediglich der Hinüberweg nach Jennersdorf dran. Um 3/4 8 verließ ich mein nettes Quartier und machte mich auf der Straße auf den Weg zum Bahnhof in Jennersdorf.

Heimwärts gehts von Jennersdorf.
Heimwärts gehts von Jennersdorf.

Bißchen mehr als eine halbe Stunde später war ich dort, und ein paar Minuten später ging der Zug. Über Fehring und die Aspangstrecke gings heim nach Wien.

Es bleibt somit ein Tag übrig auf der Burgenland-Variante des 07ers. Zwar eher unpraktisch, aber ich werde schon eine Möglichkeit finden, diesen einen Tag nach St. Anna nachzuholen.

3 Kommentare zu „Grenzlandweg 07A (Burgenland-Variante) Tage 1 bis 3: Kobersdorf – St. Martin an der Raab“

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