Nordwaldkammweg 105 Tage 1 und 2: Harmanschlag – Freistadt Bahnhof

Zwei Tage hatte ich nach meiner Beendigung des NÖ Mariazellerwegs noch Zeit und deswegen war eine Fortsetzung vom Nebelstein gesucht. Die war mit dem Nordwaldkammweg schnell gefunden. Dieser führt, die Ost-Westrichtung gehend, von Phyrabruck über Mandelstein, Nebelstein, Braunberg und Sternstein in den Böhmerwald mit dem Dreisesselberg als Abschluss. Da mich der Abschluss des NÖ 06ers bereits zum Nebelstein und nach Harmanschlag gebracht hatte, war für mich der Startpunkt hier. Zu Silvester wollte ich dann Freistadt oder Schenkenfelden erreicht haben.

Wobei, ich hatte eine Wegbeschreibung aus 1981 bei mir, der damalige Startpunkt lag auf dem Nebelstein. Eine aktuelle Wegbeschreibung gibt es nicht, die älteren sind gänzlich vergriffen. Allerdings soll im Februar 2017 eine neue Wegschreibung erscheinen. Mal sehen, ob sich für mich irgendwann einmal die Gelegenheit ergibt, diesen neuen Streckenteil zwischen Nebelstein und Phyrabruck, das unpraktischerweise aber öffentlich nicht zu erreichen ist, nachzuholen.

Grober Verlauf des Nordwaldkammwegs.
Grober Verlauf des Nordwaldkammwegs.

Tag 1 (30.12.2016): Harmanschlag – Grensberg

Früh wollte ich heute auf jeden Fall weg wegen der langen vor mir liegenden Strecke von knapp 40 km. Mit dem ersten Frühstücksvorschlag um 1/2 9 war ich daher nicht einverstanden und handelte mir dann wenigstens 1/2 8 aus. 7 wäre mir noch lieber gewesen. Dafür bekam ich das Frühstück vom Großvater des Hauses serviert. Wieder ziemlich kalt wars draußen, wieder 8 Minusgrade und wieder hatte ich bestes Wetter zu erwarten.

Harmanschlag morgens. Auch den Nebelstein erkennt man im Hintergrund.
Harmanschlag morgens. Auch den Nebelstein erkennt man im Hintergrund.

Um 8 Uhr verließ ich den Gasthof und nahm bei einem Kurzbesuch beim örtlichen Greißler, so einen gibts hier gar noch, auf dem Weg hinaus aus Harmanschlag noch Trinkreserveren mit.

Sonnenaufgang.
Sonnenaufgang.

Am Ortsende bog ich nach rechts, Westen, auf einen lokalen Wanderweg ab, der mich dann wieder knapp vor (dem) Eisenwerk zur Markierung des Nordwaldkammwegs brachte.

Am Weg zur Markierung.
Am Weg zur Markierung.

Bei(m) Eisenwerk trennen sich dann der NÖ LRWW und der 08er vom Nordwaldkammweg und dem Nord-Süd-Weitwanderweg, der mich noch bis Karlstift begleiten sollte. NÖ LRWW und 08er ziehen ostwärts über Angelbach weiter nach Bad Großpertholz, das bei meiner NÖ-Runde Zwischenstation war.

Wegweiser bei(m) Eisenwerk.
Wegweiser bei(m) Eisenwerk.

Mich zogs westwärts erst an der Lainsitz entlang. Zwischendurch ein Haus, wo grad ein Bursch mit der Zahnbürste im Mund meinen Weg kreuzte und nach ungläubigen Blicken ein ungläubiges „Weitwandern?“ von sich gab und wir kurz smalltalkten.

Im Lainsitztal.
Im Lainsitztal.

Kurz nach Harmanschlag hatte sich die Sonne schon gezeigt, ab (dem) Eisenwerk war ich aber im tief eingeschnittenen Lainsitztal, das im Winter die Sonne wohl kaum hereinlässt. Saukalt wars, richtig beißend wars daher weiterhin, Sonne tanken konnte ich erst ab Karlstift wieder. Der Weg dorthin führte mich bald nach dem erwähnten Haus über die Lainsitz drüber und hinauf zur Straße, die von Angelbach kommt. Nach ein paar 100 m auf der Straße gehts links weg in eine Forststraße, die bis Karlstift nicht mehr verlassen wird.

Auf der Forststraße Richtung Karlstift.
Auf der Forststraße Richtung Karlstift.

Erst in der Westrichtung, dreht diese bald nach Süden und es zieht sich ziemlich in die Länge. Um 10 vor 1/2 11 war ich dann bei den Aichbergliften und 10 Minuten später, nach langer Zeit wieder sonnenbestrahlt gegangen, war ich im Gasthof an der Durchzugsstraße.

Die Sonne hat mich wieder. Knapp vor Karlstift.
Die Sonne hat mich wieder. Knapp vor Karlstift.

Heute war mal wieder Kakao- und Topfenstrudeltag und um 11 war ich wieder dahin. Das sollte auch die einzige längere Pause heute bleiben.

Durch Karlstift.
Durch Karlstift.

Aus Karlstift gehts dann, hier zweigte der Nord-Süd-Weitwanderweg vom Nordwaldkammweg nach Liebenau ab, ins Ortszentrum und hinauf zur Abzweigung zur Gmünder Hütte.

Schneestapfen zur Dreifaltigkeitskapelle.
Schneestapfen zur Dreifaltigkeitskapelle.

Für mich aber gerade weiter in Richtung Tschechien, erst mit etwas anstrengender Schneestapferei hinauf zur Dreifaltigkeitskapelle am Hang des Aichberges, von dieser dann recht steil hinunter zur Abzweigung zum Lainsitzursprung.

Schneestapfend hinunter zum Lainsitzursprung.
Schneestapfend hinunter zum Lainsitzursprung.

Nach einem weiteren Bergabstück auf einem schmalen Waldweg erreichte ich bei einem Forsthaus die Straße, auf welcher es dann gerade hin nach Stadlberg weiterging.

Beim Forsthaus an der Straße nach Stadlberg.
Beim Forsthaus an der Straße nach Stadlberg.

Dort dreht der Weg dann nach Süden und führt am Grenzweg weiter entlang.

Durch Stadlberg.
Durch Stadlberg.

Für das erste Stück nahm ich auch diesen markierten Weg, beim ersten Aufeinandertreffen  mit der parallel laufenden Straße wechselte ich auf diese.

Es dreht nach Süden und geht zur Loipe hin.
Es dreht nach Süden und geht zur Loipe hin.

Der Wanderweg ist im Winter eine Loipe – nicht gerade angenehm zu gehen und wohl auch nicht dem Zustand der Loipe förderlich. Am Beginn einer größeren offenen Fläche, zieht der Weg am Waldrand von der Straße weg, es geht an einem großen Haus vorbei und schließlich war ich wieder im Wald.

Von der Straße Weg und wieder Richtung Westen.
Von der Straße Weg und wieder Richtung Westen.

Und war erstaunt, dass hier mitten im Wald eine Unterstandshütte für Wandersleute anzutreffen war.

Unterstandshütte.
Unterstandshütte.

Weiter gings am Grenzweg dahin, mein Weg drehte dann etwas weg davon, wurde schmaler und ich erreichte am Hang des Sepplbergs eine Quelle und ein paar Meter weiter die Dreiländersäule.

Überdachte Quelle am Sepplberg.
Überdachte Quelle am Sepplberg.
Dreiländersäule.
Dreiländersäule.

Ab hier gings dann, schon in Oberösterreich, immer ein Stück südlich und parallel zu der zu Tschechien gezogenen Grenzlinie dahin. Erstmal kurz bergan und mühsam durch den Schnee, Schneeschuhspuren folgend, bis auf der linken Seite eine Wiesenfläche auftauchte, ab wo eine Forststraße die Unterlage für die nächsten Kilometer bildet, und das wieder in großartiger Winterumgebung.

Die Forststraße dreht dann nach Süden und führt über weite Strecken schnürlgerade bis zu den Rosenhofer Teichen.

Schnürlgerade in Richtung der Rosenhofer Teiche.
Schnürlgerade in Richtung der Rosenhofer Teiche.

Am Oberen Teich gehts ebenso schnürlgerade vorbei zum Schloss Rosenhof und knapp an die Straße zwischen Sandl und Karlstift heran.

Am Oberen Rosenhofer Teich.
Am Oberen Rosenhofer Teich.

Kurz davor dreht der Weg aber nach rechts und zieht, hier wieder recht anstrengend durch den Schnee stapfend, da nur wenig vorgespurt war, an den Hang des Hengstberges. Den Hang erreicht, wars wieder besser und eine Forststraße zieht weiter am Hang entlang schließlich hinunter nach Kohlstatt.

Aus dem Wald an die Straße bei Kohlstatt.
Aus dem Wald an die Straße bei Kohlstatt.

In ein paar Minuten ist man von dort weiter auf der Straße in Sandl. 1/4 3 wars, eine Einkehr nicht drinnen, denn mit an die 4 Stunden Gehzeit sollte ich heute noch rechnen. Drum nur in den kleinen Supermarkt, eine Leberkässemmel eingeworfen und weiter Richtung Süden und den Braunberg um 1/2 3.

Rückblick auf Sandl.
Rückblick auf Sandl.

Viele, sehr viele der nächsten km führten mich auf Asphalt dahin – glücklicherweise waren die Nebenstraßen aber schneebedeckt und meine Fußsohlen und Gelenke mussten nicht leiden. Es war sogar angenehm zu gehen und ich konnte auch ganz gut Tempo machen.

Bald nach Sandl bei den Lambarthäusern.
Bald nach Sandl bei den Lambarthäusern.

Meine 1981er-Wegbeschreibung schreibt in dieser Gegend noch viel von Güterwegen, wurde wohl vieles oder alles in den letzten Jahrzehnten fortschrittlich zubetoniert.

In der Gegend von Pürstling.
In der Gegend von Pürstling.

Es ging jedenfalls über Großgstötten und die Lambarthäuser in die Streusiedlung Pürstling weiter am (schon in der 1981er-Beschreibung als ehemaliges Rasthaus bezeichneten) Pürstlingwirten vorbei, schließlich nach Steinwald.

Vorbei am ehemaligen Pürstlingwirt.
Vorbei am ehemaligen Pürstlingwirt.

Hier gings kurz von der Straße weg, ein schmaler Weg zwischen Gärten hindurch und ein Stück Forststraße führten mich bei Haunschmied wieder an die Straße.

Kurz abseits der Straße. Hinter Steinwald.
Kurz abseits der Straße. Hinter Steinwald.

Gleich danach war ich in Obermarreith und folgte hier weiter der Straße bergab nach Untermarreith und zur Holzmühle.

Durch Obermarreith.
Durch Obermarreith.

In Untermarreith hatte ich ursprünglich bleiben wollen, dort hatte man aber kein Zimmer für mich, weil „niemand da ist“. Als ich knapp nach 4 an dem Reiterhof vorbeiging, brannte aus vielen Fenstern Licht und der Rauchfang dampfte – naja.

Und durch Untermarreith.
Und durch Untermarreith.

Bei der Holzmühle gings um die Hackerhöhe herum an den Weg zur Raphaelshöhe.

Abzweigung bei der Holzmühle zur Raphaelshöhe.
Abzweigung bei der Holzmühle zur Raphaelshöhe.

Wieder im Wald und wieder mal bei heftigem Dämmern, aber damit hatte ich heute ja eh fest gerechnet. Aber der Schnee und das gute Wetter halfen mit, den Weiterweg noch lange angenehm zu machen.

Rund um die Hackerhöhe zur Raphaelshöhe.
Rund um die Hackerhöhe zur Raphaelshöhe.

Einige Höhenmeter gings bergan auf einem Waldweg, über den ich wieder an eine Forststraße kam, die dann, zuletzt aber abwärts auf Wald- und Wiesensteigen hin zur Raphaelshöhe führte. Ich war damit oberhalb des Bauernhofs Haider, wo sich vor mir wunderschön der Rest des Sonnenuntergangs ausbreitete. Dem wanderte ich jetzt entgegen.

Von der Raphaelshöhe in Richtung Sonnenuntergang.
Von der Raphaelshöhe in Richtung Sonnenuntergang.

Kurz gelangte ich an die Straße zwischen St. Oswald bei Freistadt und March, zweigte aber bald nach Stiftungsberg ab. Der Restsonnenuntergang war dann auch verschwunden, die Reststrecke erforderte daher die Stirnlampe, vor allem weil sonst die eisigen Stellen auf der Straße nicht erkennbar waren und es mich schon ein paar Mal gezaubert hatte. Durch eine Mulde gings dann hinauf nach Witzelsberg, wo ich kurz den falschen Weg einschlug. Nicht links abbiegen, sondern rechts war richtig. So gings unterhalb des Braunbergs entlang dorthin, wo der 170er-Weg von Süden daherkommt. Das ist der Mühlviertler Naturfreunde Wanderweg, der von Mauthausen nach Karlstift führt, auch ein Weg, den ich durchaus mal in Betracht ziehen könnte. Auf diesem zweigte ich nun nach Süden ab, denn mein Quartier lag etwas abseits der Nordwaldkammweg-Strecke und die Hütte am Braunberg hat über den Winter zu. Der Weg war zum Glück ganz gut ausgegangen, somit war die Wegfindung kein Problem mehr. Über eine Wiese und ein kurzes Waldstück erreichte ich die Wiese über dem Bauernhof, in dem ich heute eine schmucke Ferienwohnung bezog. Um 10 nach 6 war ich eingelangt. Etwas früher als gedacht, aber flott und problemlos gings heute dahin und bei motivierendem winterlichen Traumwetter.

(Wegstrecke: 39 km)

Tag 2 (31.12.2016): Grensberg – Freistadt Bhf

Freistadt oder Schenkenfelden standen als Tagesziel für den heutigen Schlußtag zur Auswahl. Freistadt hatte die deutlich besseren Karten, da Bahnanschluss und wurde es dann auch. Von der verfügbaren Zeit wäre sich beides leicht ausgegangen: Zug in Freistadt ging um 15.21, der Bus nach Linz im etwa 12 km weiteren Schenkenfelden um 20.05 Uhr.

Der Hiaslbauer am Fuß des Braunbergs.
Der Hiaslbauer am Fuß des Braunbergs.

Deutlich weniger kalt wars heute schon in der Früh. Grad noch Minusgrade, einer meiner 4 getragenen und in den letzten Tagen auch benötigten Schichten konnte ich mich oben am Braunberg dann auch entledigen. Spät ging ich es heute an, um 1/2 9 wollte ich zunächst weg, recht gesprächig waren die Hausleute, also wurde es 3/4 9, die Zeitreserven waren aber ausreichend.

Hinauf auf den Braunberg.
Hinauf auf den Braunberg.

Über die Markierung des 170er-Weges gings wieder an die Stelle, wo ich gestern nach Richtung Süden zu meinem Quartier abgezweigt war, von dort über eine Zubringerfahrstraße zur Braunberghütte.

Braunberghütte.
Braunberghütte.
105er-Beschilderung.
105er-Beschilderung.

Ein bisschen hielt ich mich heroben auf, ein Pulli kam in den Rucksack und auch die dicken Handschuhe, die dünnen reichten heute vollauf aus. Mein Weiterweg sollte mich jetzt nach St. Oswald bei Freistadt bringen, eine Variante (nicht in der amap eingezeichnet) führt aber direkter ‚über die Almen‘ nach Freistadt. Den Weg schlug ich erst unbeabsichtigt ein. Kam aber bald drauf, und querte noch weit oben am Hang des Braunbergs hinüber zu meinem vorgesehenen Weg.

Bergab vom Braunberg. Erstmals St. Oswald vor mir.
Bergab vom Braunberg. Erstmals St. Oswald vor mir.

Bergab durch Wald und über Wiesen gings, nach ein paar Metern auf einer Straße am Höllerbauer vorbei nochmals über einen Wiesen- und Waldsteig zur von Stiftungsberg, gestern vorbeigekommen, kommenden Straße.

Vorbei am Höllerbauern.
Vorbei am Höllerbauern.

Die wird auch bald wieder verlassen und letzte Meter führen nochmals über Wiesen hinein in den Ort St. Oswald bei Freistadt.

Auf den letzten Metern nach St. Oswald.
Auf den letzten Metern nach St. Oswald.

In St. Oswald war ich um 1/4 11. Raus aus dem Ort gehts anschließend über eine nach Fünfling führende Straße hinauf, bald hinter dem Ort dann in Richtung des Mödlbauern.

Zum Mödlbauer.
Zum Mödlbauer.
Rückblick zum Braunberg.
Rückblick zum Braunberg.

Bald nach dem Mödlbauer zweigt der Nordwaldkammweg in einen Feldweg ab, und es geht weiter nach Reickersdorf.

Zwischen Mödlbauer und Reickersdorf.
Zwischen Mödlbauer und Reickersdorf.

Dort wird gleich wieder die eben erreichte Straße verlassen und weiter gehts über Feldwege und ein paar Waldflecken. Über eine offene Fläche, an einem Marterl vorbei, gelangte ich wieder in den Wald, in welchem es bis knapp vor die von St. Oswald nach Freistadt führende Straße beim Zeitlhofer-Hof geht.

Zwischen Reickersdorf und Freistadt.
Zwischen Reickersdorf und Freistadt.

Wobei in diesem Wald der Nordwaldkammweg entgegen meiner altertümlichen Wegbeschreibung, aber auch der Bezeichnung in der amap umgelegt worden sein dürfte. Bei einer Wegekreuzung im Wald weist die neue Beschilderung nach rechts Richtung Schießstätte hin, und nicht mehr zum Zeitlhofer-Hof. Auf dieser Strecke ist auch offensichtlich an einigen der Markierungen versucht worden, diese unsichtbar zu machen. So dürfte man an der neuen Wegführung von Norden her, nicht mehr von Osten her nach Freistadt kommen. Ich aber entschloss mich, entsprechend meiner Karte den alten Weg nachzugehen – sah auch kürzer aus.

Aus dem Wald und zum Zeitlhofer-Hof.
Aus dem Wald und zum Zeitlhofer-Hof.

Bis nach Freistadt gehts dann im wesentlichen an der Straße entlang, wobei diese mehrmals über Fußwege abgekürzt wird.

Erstmals Blick auf Freistadt.
Erstmals Blick auf Freistadt.

Um etwa 1/4 1 war ich in Freistadt, bummelte mit einem Abstecher zu einer Leberkäsesemmel an der Altstadt vorbei und machte mich dann an die Suche nach dem richtigen Weg aus der Stadt.

Durch Freistadt.
Durch Freistadt.

Gleich den direkten Weg, auch wohl zumindest 3 km, zum Bahnhof nahm ich nicht, dafür hatte ich noch zuviel Zeit bis zum angepeilten Zug. Also noch die Strecke hinauf nach St. Peter und von dort dann hinunter zur Bahn.

Am Stadtausgang von Freistadt. In Richtung des Schilifts.
Am Stadtausgang von Freistadt. In Richtung des Schilifts.

Die Markierung führt an der Westseite der Stadt hinaus in Richtung des Schilifts, und neben der Schipiste im Wald recht steil hinauf.

Hinauf nach St. Peter.
Hinauf nach St. Peter.

Nach einigen vergossenen Schweißtropfen war ich oben in St. Peter, machte eine kurze Runde um die beiden dort stehenden Kirchen.

St. Peter.
St. Peter.
Rückblick nach Freistadt.
Rückblick nach Freistadt.

Von St. Peter gings anschließend auf der Straße Richtung Süden.

Von St. Peter Richtung Süden.
Von St. Peter Richtung Süden.

Mittendrinnen zweigt dann der Nordwaldkammweg auf einen Wiesenweg in Richtung Bodenmühle und Waldburg ab.

Der Nordwaldkammweg nach rechts, ich geradeaus.
Der Nordwaldkammweg nach rechts, ich geradeaus.

Ich blieb auf der Straße und gelangte im Bergabgang die Ortschaft Trölsberg, in welcher sich der Freistädter Bahnhof befindet. Knapp nach 3/4 2 hatte ich damit mein diesmaliges Ziel erreicht.

Da vorne ist der Bahnhof. Schluss für diesmal.
Da vorne ist der Bahnhof. Schluss für diesmal.

Eineinhalb Stunden später fuhr mein Zug nach Linz, von dort gings dann weiter Richtung zaus.

(Wegstrecke: 16 km)

Waren insgesamt, mit dem Schlußstück des NÖ Mariazellerwegs, wieder vier tolle Tage. Mit vielem, was der Winter so wettermäßig zu bieten hat. Ein Tag fürchterlich, aber wenns bloß ein Tag ist, auch in Ordnung, dafür dann drei Tage bestes Winterwetter, ohne, glaub ich, auch nur einer Wolke am Himmel. Wald- und Mühlviertel eignen sich sowieso bestens für Wanderungen in dieser Jahreszeit.

Die nächste Weitwandertour wird mich wohl die Beendigung des Nordwaldkammwegs, für die 4 Tage einzuplanen sind, machen lassen. Im Jänner schaut es, soweit der Blick in meinen Kalender verrät, aber eher schlecht aus. Stattdessen wird es, Schnee gibts ja mittlerweile genug, ans mehrtägige Schneeschuhgehen gehen – würdiges Alternativprogramm. Vermutlich wirds mich daher am ersten Wochenende im Februar wieder ins Mühlviertel treiben. Freu mich schon drauf.

6 Kommentare zu „Nordwaldkammweg 105 Tage 1 und 2: Harmanschlag – Freistadt Bahnhof“

  1. Wenn schon nicht mit den Öffis, bei Google (und der Kompass-Karte) kommt man jedenfalls mit Pyhrabruck und Mandlstein weiter, wie ich grad g’merkt hab.

  2. Ja, wenn’s mal so schön ist, dann in diesem Gebiet gleich ordentlich und eine feine Schneeunterlage hast auch gehabt. Würde mich nur interessieren, ob das mit den Quartieren im Frühjahr dann besser aussieht.

    1. So schlecht schaut das auch im Winter gar nicht aus. Bloß zwischen Sandl und Braunberg ist ein wenig Ebbe – da ist mir beim Planen eben bloß Untermarreith untergekommen. War im Endeffekt aber gar net so schlecht, dass es da nichts gab, denn die Ferienwohnung am Braunberg war schon 1. Klasse – den Tipp hatte ich allerdings von dem Reiterhof, der mich nicht wollte, den Hiaslbauern hätte ich sonst nicht gefunden. Auch hinter Freistadt dürfte die Quartiersuche, ganz genau habe ich mir das aber noch nicht angesehen, eher wenig Probleme machen. Und ja, die neue Wegbeschreibung wird da dann sicher auch weiterhelfen.

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