Voralpenweg 04 Tage 12 bis 14: Ternberg – Ebensee

Nach 2 Monaten geht es endlich wieder los mit mehrtägigen Touren. Der im letzten Jahr sehr vernachlässigte Voralpenweg war die erste Wahl für dieses Wochenende, welches wir uns, Bruder und ich, schon vor längerem als nächstes Tourenwochenende vorgenommen hatten. In 3 Tagen solls von Ternberg, letzter Zwischenhalt schon im Dezember 2014, bis nach Ebensee gehen.

(Etwas mehr als) Das diesmalige Teilstück.
(Etwas mehr als) Das diesmalige Teilstück.

Tag 12 (05.05.2016): Ternberg – Frauenstein

Um 1/2 7 stand mein Bruder vor meiner Haustür und von Meidling über St. Valentin gings mit der Bahn nach Garsten und schließlich mit dem Schienenersatzverkehr bis nach Ternberg. Um 1/4 10 waren wir angekommen und konnten nach ein paar Vorbereitungen eine 1/4 Stunde später starten.

Erste Steigung. Über die Bahngleise.
Erste Steigung. Über die Bahngleise.

Über die Bahn gingen wir drüber, ab dann gings lange Zeit eigentlich nur bergan. Knapp 700 Höhenmeter hatten wir einmal bis zum Herndleck zu machen.

Bergauf gehts. Jacke aus.
Bergauf gehts. Jacke aus.

Erst gings auf einer Straße in den Bereich des Hofs Gschlößl, ab da dann über Wiesenwege schon recht steil zur auf das Herndleck führenden Straße.

Rückblick nach Ternberg.
Rückblick nach Ternberg.

Die nahmen wir für kurze Zeit, dann gings links in einen Waldweg und dauersteil wieder in eine Kehre der Straße.

Rein in den Wald.
Rein in den Wald.

Hier verließen wir sie aber sogleich, und folgten dann einem breiteren Waldweg etwas weniger steil bis zu Almhütten im Bereich des Brandkogels. Schönen Ausblick ins Ennstal hatte man hier.

Im Bereich des Brandkogels.
Im Bereich des Brandkogels.

Bei der Überquerung der Almfläche kamen uns die ersten Wanderer für heute entgegen, vor allem im Bereich dann der Grünburger Hütte war recht viel los. Hier trafen wir wieder auf die Straße zur Herndleckalm, die wir bis dorthin weiter benutzten.

Bei der Herndleckalm.
Bei der Herndleckalm.

Schließlich erreichten wir die Alm, wo nicht nur die ehemalige Hütte schon sehr verfallen aussieht, auch der frühere Schilift wurde bereits großteils abgebaut. Über Wiesen gings anschließend wieder sehr steil bis auf den Gipfel des Herndlecks. Trotzdem es recht kühl war, hatte ich bis hier her schon viel Flüssigkeit verloren – ab jetzt wurde es aber flacher. Den Kamm des Rehbodens gings mit leichten Auf und Ab-Passagen meist im Wald, mal über Wiesen dahin, bloß unterbrochen durch eine neu in den Berg geschlagene Forststraße – auch in der amap ist diese Straße noch nicht eingetragen.

Gar nicht sexy, frisch geschlagene Forststraße.
Gar nicht sexy, frisch geschlagene Forststraße.

Und der Nebel hatte uns hier erwischt, Aussicht daher keine gute, fürs die Wegfindung aber kein Problem.

Entlang des Rehbodens im Nebel.
Entlang des Rehbodens im Nebel.

Bei der sog. Teufelskirche erreichten wir den Kreuzungspunkt mit dem Salzsteigweg. Vor etwa 2 jahren war ich hier unterwegs, der ab nun kommende Weg ist mir daher schon bekannt.

Hier war ich schon mal.
Hier war ich schon mal.

Morgen am Beginn des Klauser Stausees verlassen wir ihn wieder, der 09er zieht weiter Richtung Hinterstoder, wir dann Richtung Steyrling. Von der Teufelskirche gehts auf Waldwegen über das Wassergscheid, dann wieder ansteigend und hier auf recht morastigen Wegen in einen Sattel, wo der Weg nach rechts dreht und steil über Wiesen auf eine Kuppe vor der Grünburger Hütte zieht.

Am letzten Anstieg zur Grünburger Hütte.
Am letzten Anstieg zur Grünburger Hütte.

Das letzte Stück vor der Hütte führt im Wald und um etwa 1/2 1 waren wir bei der Hütte. Die hat seit 01. Mai ein neues Pächterpaar und es war relativ viel los, wie auch schon am Weg zwischen Gscheid und der Hütte.

Zur Grünburger Hütte.
Zur Grünburger Hütte.

Also ließen wir es bei einem Getränk und einer kleinen Jause aus unserem Proviant. Etwa eine halbe Stunde blieben wir, rundherum war noch wenig Aussicht, stärkeren Nebel wie noch am Rehboden gabs bei der Hütte allerdings nicht mehr. Einen Blick nach Steinbach und den Verlauf des Salzsteigwegs herauf zur Hütte konnte man aber erhaschen. Kalt wars, also fand die Jacke beim Losgehen wieder Verwendung.

Hinein in den Dorngraben.
Hinein in den Dorngraben.

Steil bergab sollte der Weg hinunter ins Steyrtal werden, über die Brettmaisalm in den Dorngraben, wo es zumeist auf schmalen steinigen Wegen, und an vielen Quellen vorbei, entlang eines Baches ging.

Schon nahe am Ausgang des Dorngrabens.
Schon nahe am Ausgang des Dorngrabens.

Die Befürchtung, dass meine Knie sehr beleidigt auf das steile Bergabgehen reagieren könnten, war unbegründet, es gab heute keine Probleme. Bei der Ortschaft Dorngraben waren wir im Steyrtal, folgten hier kurz der Straße und zweigten vor Gradau bald hinunter in Richtung des Flusses ab.

Im Steyrtal in Richtung Fluss.
Im Steyrtal in Richtung Fluss.

Bei dieser Abzweigung nahmen wir uns wieder 10 min Pause, die Jacke kam wieder in den Rucksack – herunten wars schon angenehm warm, und umliegend riß überall die Wolkendecke auf, gute Anzeichen für morgen. Am Fluss gings erst noch eine Zeit auf Sandstraße oberhalb der Steyr dahin. Ganz unproblematisch waren die Markierungen und Wegkreuzungen hier nicht, im Vergleich zu vor 2 Jahren (da gabs allerdings in diesem Bereich auch Wegesperren) kamen wir hier aber gut durch. Dann kamen wir zu einer Abzweigung, wo wir uns entschlossen, den Weg durch die Steyrschlucht zu nehmen. Die führte uns jetzt den ganzen Weg bis zur Steyrbrücke bei Molln direkt am Fluss entlang und war ganz so, wie ich Flußwanderungen mag.

Knapp nach der Brücke führte uns eine Kehre wieder hinaus aus der Steyrschlucht. Nach Molln direkt kamen wir also nicht, wir setzten hier unsere Wanderung gleich weiter fort nach Frauenstein. Der Weg bis dorthin führt leider ausschließlich auf Asphalt, an ein paar Höfen und Siedlungen vorbei, kaum Höhenunterschiede zwischendurch.

Über den Plattenbach am Weg von Molln nach Frauenstein.
Über den Plattenbach am Weg von Molln nach Frauenstein.

Zweimal war zwischendurch noch 10 min Pause drinnen, bald nach der zweiten Pause auf Höhe des Steyrdurchbruchs sahen wir gar nicht mehr weit entfernt über den Bäumen schon die Kirche von Frauenstein auftauchen.

Frauenstein kommt in den Blick.
Frauenstein kommt in den Blick.

Ein paar Minuten noch, dann waren wir auf der Wiese vor dem Frauensteiner Hügel. Ein kurzer, aber knackiger Anstieg über 60 hm führt da noch hinauf.

Auf den letzten 60 Höhenmetern hinauf nach Frauenstein.
Auf den letzten 60 Höhenmetern hinauf nach Frauenstein.

Punkt 6 hatten wir unser Quartier, den Gasthof Federlehner erreicht, und mir gefiels hier wie schon vor 2 Jahren, als ich hier am 09er übernachtete – ganz nette Wirtsleute hier.

(Wegstrecke: 27 km)

Tag 13 (06.05.2016): Frauenstein – Almsee

Ausblick vom Quartier in Frauenstein. Großer Priel und Teufelsmauer.
Ausblick vom Quartier in Frauenstein. Großer Priel und Teufelsmauer.

Nach gutem Schlaf und sehr viel Frühstück kamen wir heute um 8 Uhr weg. Viel Straßen- bzw Forststraßenhatscherei ließ der Blick in die Karte für heute erwarten. Das stimmte dann auch, gab aber lohnende Ausnahmen davon und zudem eine Wanderung besonders am Nachmittag in wunderschöner Gegend.

Im Steyrtal Richtung Süden.
Im Steyrtal Richtung Süden.

Zunächst gingen wir aber ein kurzes Stück bergab von Frauenstein, bald in einen Wiesenweg wieder hin zur Steyr, der entlang es dann auf schönen Waldwegen bis zur kleinen Siedlung Am Dorferberg vor der Klauser Staumauer ging. Wer sich erinnert, ich hatte damals bei der 09er-Begehung hier Probleme mit der Markierung. Die Lösung: oben an der Straße, die man in Am Dorferberg kurz berührt, bleiben und weiter zur Staumauer. Bei der Staumauer auf dem Salzsteigweg links des Stausees bleiben, Voralpenwegbegehende drüber über die Staumauer an die andere Uferseite. Für den 04er lässt es sich auch anders und ein bißl komplizierter, dafür schöner machen, also genau das richtige für uns – hinunter zur Staumauer, über die dortige Brücke und anschließend auf dem Wasserfallweg hinauf nach Klaus.

Am Wasserfallweg nach Klaus.
Am Wasserfallweg nach Klaus.

Wir standen jedenfalls jetzt an der Bundesstraße und gingen diese, am Schloß Klaus vorbei, leider eine Zeit entlang. Besser wurde es, als der Fischersteig von ihr wegbog und wir zwischen See und Bundesstraße unseren Weg zogen.

Am Fischersteig.
Am Fischersteig.

Mal direkt am Ufer, mal im Wald, mal im Wiesengelände. als wir dann wieder einmal zur Bundesstraße hingingen, war erstmals für heuer Zeit für Hosentausch. Die kurze Hose wollte angesichts der schon hohen Temperaturen und des ziemlichen Einheizens der Sonne verwendet werden.

Über den Klauser Stausee nach Norden. Mit dem Schloß Klaus.
Über den Klauser Stausee nach Norden. Mit dem Schloß Klaus.

Kurz gings anschließend an der anderen Seite der Bundesstaße dahin bis wieder gewechselt wurde und durch Wald und Wiese das Kalkwerk Steyrling erreicht wurde. Da überquerten wir Bahntrasse und erneut die Bundesstraße und an der Südseite der Steyrling gings raus aus dem Steyrtal, hinein ins Steyrlingtal.

Am Waldweg nach Steyrling.
Am Waldweg nach Steyrling.

Erst mal wieder auf der Straße, der Waldweg nach Steyrling zweigte dann aber links weg und über diesen gelangten wir zu den ersten Häusern von Steyrling. Um 3/4 11 waren wir hier, machten bei der Kirche eine kurze Rast und kamen anschließend noch an einem kleinen Laden vorbei, wo ich die Trinkvorräte noch kräftig auffüllte.

Steyrling.
Steyrling.

Um ca. 1/4 12 gings dann wirklich weiter, immer weiter das Steyrlingtal hinein auf einem Fußweg rechts der Steyrling flußaufwärts. Bei Höbach drehte unser Weg hinein Richtung Süden ins Brunnental und weiter gings angenehm am Fluß entlang durch schönes saftig grünes Gelände zum Forsthaus Mangstl.

Im Brunnental knapp vor dem Mangstlhof.
Im Brunnental knapp vor dem Mangstlhof.

Rechts zweigte hier der Weg zur Steyrerhütte und dem Kasberg ab, wir gingen weiter insgesamt leicht ansteigend auf einer Forststraße das Brunnental hinein.

Fh Mangstl.
Fh Mangstl.

Das eingeschnittene Tal wurde dann immer enger, an den seitlichen Wänden wuchs hier der Enzian, und wir erreichten knapp vor dem Forsthaus Bernerau eine Abzweigung, wo wir uns rechts hielten. Links wäre es in Richtung Hinterstoder gegangen. Bald nach dieser Abzweigung, knapp 1 wars mittlerweile schon, machten wir bei einem einzeln stehenden Haus vor Bernerau unsere halbstündige Mittagsrast in der Sonne.

Den Platz nehmen wir für die Mittagspause.
Den Platz nehmen wir für die Mittagspause.

Danach gings bald am Forsthaus Bernerau vorbei und weiter, schon ein wenig mehr ansteigend, weiter die Forststraße entlang.

Am Fh Bernerau vorbei.
Am Fh Bernerau vorbei.

Bald zweigten wir dann rechts weg, der Weg brachte uns kurz danach an der kleinen, holzigen Ringhütte vorbei. Hier stehen übrigens auf dem langen Weg ins hintere Steyrlingtal die einzig Rastbänke.

Ringhütte.
Ringhütte.

Bald nach der Ringhütte verließen wir endlich die Forststraße. Über einen Steig durch einen Windbruchhang gings hinauf zum sog. Ring, dem Übergang zwischen Steyrlingtal und Almtal.

Im Hang hinauf zum Ring.
Im Hang hinauf zum Ring.

Diese knapp 200 hm waren eine wirklich willkommene Abwechslung. Oben gönnten wir uns eine kleine Rast und gingen dann steil bergab ins Almtal.

Kurze Rast im Ringsattel.
Kurze Rast im Ringsattel.
Der AV Wels übernimmt die Markierung. Und es wird noch besser.
Der AV Wels übernimmt die Markierung. Und es wird noch besser.

Etwas kniemördernd der schmale Weg hier hinunter, aber zum Glück nicht lang. Zuletzt gings auf einer breiten Schotterstraße und vor der traumhaften Kulisse des Toten Gebirges zur Almtaler Hütte.

Die Kulisse des Toten Gebirges. Hier der Schermberg.
Die Kulisse des Toten Gebirges. Hier der Schermberg.

Die hatten wir um 1/4 4 erreicht, es war Zeit für Suppe, Süßes und viel Flüssigkeit.

Almtaler Haus.
Almtaler Haus.

Eine halbe Stunde später gings wieder weiter, jetzt wieder mühsam auf der Asphaltstraße mit doch ein bißl Verkehr hinaus nach Habernau.

Habernau.
Habernau.

Hier an der Abwzeigung zum Almsee bekamen die Beinchens nochmals 10 min zum Ausruhen. Der Weg führt anschließend mehr Auf als Ab durch den Wald oberhalb des Abflusses des Almsees. Bald hatten wir den See erreicht, mussten ihn aber noch auf der gesamten Länge nach Süden abgehen, denn an der Südseite wartete unser Quartier.

Der Almsee ist erreicht.
Der Almsee ist erreicht.

Der Weg dorthin war aber wieder einer der schönen. Auf einem Fußweg im immer wieder mäßigen Auf und Ab gelangten wir dann knapp nach 6 zum Seehaus und hatten noch etwa 300 m zu unserem Quartier.

Almsee mit Seehaus am Südufer. Dahinter Elfer-, Zwölfer- und Einserkogel.
Almsee mit Seehaus am Südufer. Dahinter Elfer-, Zwölfer- und Einserkogel.

Das war ein älterer Gasthof ohne Heizung, mit Dusche und Klo am Gang, und nur Kleinigkeiten zum Essen. Das machte uns zwar alles nichts, aber für uns gibts morgen kein Frühstück, denn die Hausdamen fuhren abends nach Hause und hätten uns erst für 1/2 9 Frühstück angeboten – zu spät, aber genug Proviant haben wir ja mit.

Auf den letzten Metern zum Quartier.
Auf den letzten Metern zum Quartier.

(Wegstrecke: 33 km)

Tag 14 (07.05.2016): Almsee – Ebensee

Nach dem Frühstück aus eigenen Vorräten kamen wir heute ein bißchen früher weg, 3/4 8 wars. Ein Supertag kündigte sich an, keine Wolke am Himmel, ein wenig frisch wars aber noch. Aber mit der kurzen Hose gleich in der Früh ging man trotzdem kein großes Risiko ein.

Morgendlicher Blick über den Almsee.
Morgendlicher Blick über den Almsee.

Gleich hinter unserem Quartier ging der heutige Weg los, erst ein Stück steiler ansteigend auf einem Steig zu einer Forststraße. Nach 10 min hatten wir die Forststraße erreicht. Seit dem Ringsattel ist ja der AV Wels für die Markierung zuständig, schon bis hier her war super markiert, hier folgte dann als Markierung eine gesamte Wegbeschreibung des sog. Hochpfads bis zum Offensee – bloß die Zeitangabe war etwas großzügig.

Wegbeschreibung als Markierung.
Wegbeschreibung als Markierung.

Die Forststraße gings jetzt 2,3 km entlang – Wissen, vom AV Wels angeeignet – immer im angenehmen Gelände, mehr bergauf als eben. Und warm genug wars, dass ich schon hier genug Wasser verlor.

Forststraßenwanderung.
Forststraßenwanderung.

Nach etwa einer Stunde gabs Forststraßenabwechslung. Es ging hinunter ins Nesseltalbachtal, wo uns zwei Wanderinnen entgegenkamen, die schon sehr zeitig vom Offensee aufgebrochen waren.

Über den Nesseltalbach.
Über den Nesseltalbach.

Also in den Graben des Nesseltalbachs steil hinunter, auf der Gegenseite wieder steil bergan und wir hatten wieder Forststraße.

Hinaus aus dem Nesseltalbachtal.
Hinaus aus dem Nesseltalbachtal.

Bald danach begann auch die Steigung unserer Forststraße anzuziehen.

Vorbei an der Drackhütte.
Vorbei an der Drackhütte.

Wir kamen dann an der Drackhütte und am Hälftepunkt zwischen Almsee und Offensee vorbei – auch eine Erkenntnis, die uns der AV Wels vermittelte.

Halbzeit.
Halbzeit.

Hier verminderte sich die Steigung wieder, es ging weiter hinein in Richtung Gschirrsattel, an der Weißenegghütte und der Gschirrhütte und der anliegenden Alm vorbei, bis knapp vor dem Gschirrsattel die Steigung noch einmal Fahrt aufnahm. Den höchsten Punkt mit 1029 m erreichten wir nach etwa 2 Stunden, nachdem wir schon von der Forststraße weggezweigt und auf einem angenehmen Fußweg unterwegs waren.

Fußweg beim Gschirrsattel.
Fußweg beim Gschirrsattel.

Hier heroben war dann erstmals heute Pause dran, es sollte ein steiler Abstieg hinunter zum Offensee folgen.

Im Abstieg zum Offensee.
Im Abstieg zum Offensee.

Kurz wars noch flach, dann gings, der AV Wels täuschte uns nicht, tatsächlich steil bergab hinunter zum Offensee. Eine Stunde, dann hatten wir den See erreicht.

Am anderen Ende des Hochpfads zwischen Almsee und Offensee.
Am anderen Ende des Hochpfads zwischen Almsee und Offensee.

An dessen Ostufer gings wieder auf einer Sandstraße bis hin zu einem Schranken, ab wo die Straße leider asphaltiert war. Dem Wirtshaus am Nordende des Offensees, bei der Siedlung Offensee wollten wir einen Besuch abstatten, ist aber bis auf weiteres geschlossen.

Am Offensee entlang.
Am Offensee entlang.
Rückblick ins Rinnerbachtal.
Rückblick ins Rinnerbachtal.

Also machten wir auf einer Rastbank auf der anliegenden Wiese wiederum Rast, bevor wir uns um knapp nach halb 12 an den letzten Wegabschnitt für diesmal machten. Eine Steigung hatten wir noch vor uns, zunächst gings aber flach und schnürlgrade ins Grieseneckbachtal hinein. Wo von rechts der Grubenbach daher kommt, gings dann nach links über eine Brücke und bald rechts weg von der Forststraße.

Wir verlassen die Forststraße.
Wir verlassen die Forststraße.

Der Steig wurde jetzt bald sehr steil, 200 hm waren auf recht kurzer Strecke zu überwinden. Ein schmaler Steig, der auch als MB-Trail ausgezeichnet ist und uns kamen da ein paar entgegen – aber, wie kaum anders zu erwarten, no problem.

Im letzten Anstieg für diesmal.
Im letzten Anstieg für diesmal.

Den steilen Anstieg geschafft, verschnauften wir kurz an der erreichten Forststraße. Der Weg führte dann weiter am Forsthaus Fahrnau vorbei und etwas steiler bergab zu einem weiteren Forsthaus.

Beim Forsthaus Fahrnau.
Beim Forsthaus Fahrnau.

Das nahmen wir dann, 1 wars, vor allem aufgrund des nebenan laufenden Brunnens als Mittagspausenplatz.

Mittagspausenforsthaus.
Mittagspausenforsthaus.

Ein paar Kalorien nachgetankt gings 20 min später weiter am Lochbach entlang hinunter. Von rechts und vom Grünangerl (auch ein möglicher Übergang von Habernau her) kam dann der Rindbach daher und wir folgten nunmehr das Rindbachtal talauswärts.

Durchs Rindbachtal.
Durchs Rindbachtal.

Eine nette Abwechslung gabs noch, als wir durch die Rindbachklamm die Forststraße abkürzten.

Durch die Rindbachklamm.
Durch die Rindbachklamm.

Auf der Forststraße erreichten wir dann bald die ersten Häuser der Ortschaft Rindbach, gingen durch den Ort und hatten dann Mühe, den halbwegs kürzesten Weg nach Ebensee und zum Bahnhof zu finden.

Zu den ersten Häusern von Rindbach.
Zu den ersten Häusern von Rindbach.

Ein langer Straßenhatscher wurde das noch, aber über eine Wiese kürzten wir unseren Weg hinein nach Ebensee ab. Um knapp nach 3, eher als eigentlich gerechnet, waren wir beim Bahnhof.

Ebensee. Dahinter der Feuerkogel - da gehts bei der Fortsetzung hinauf.
Ebensee. Dahinter der Feuerkogel – da gehts bei der Fortsetzung hinauf.

So erreichten wir auch einen Zug früher als den angepeilten und heim gings mit der Bahn über Attnang Puchheim. In der Zwischenzeit waren auch die ersten Wolken über dem Salzkammergut und dem Toten Gebirge aufgezogen, war gut, dass wir heute recht flott unterwegs waren.

(Wegstrecke: 27 km)

Ein bißchen Berg, ein bißchen Tal, ein bißchen Schlecht-, mehr Schönwetter, wunderschöne Gegend – voll getaugt hats mir. Und somit steht wohl fest, dass es am nächsten Wochenende für 3 Tage am NÖ Landesrundwanderweg weiter geht. Mit der Rax dazwischen, was ja, wie es vom Wetter her aussieht, recht spannend werden könnte.

Und was den 04er angeht, siehts gut aus, denn mein Bruder hat schon angesprochen, dass wir den heuer bis Salzburg fertig bekommen sollten. Die nächste Teilstrecke wäre wieder in 3 Tagen zu schaffen und würde uns bis St. Gilgen oder Fuschl führen.

4 Kommentare zu „Voralpenweg 04 Tage 12 bis 14: Ternberg – Ebensee“

  1. Habe gerade gestern diese exakt identische (bis auf die Rindbachklamm, da ich alleine unterwegs war und meine Knie schon etwas weich) 3-Tages-Wanderung beendet.

    Die Wirtsleute im Federlehner sind wirklich sehr sehr nett. Als ich das Zimmer tel. reservieren wollte, war ausgebucht. Ich bin dann einfach mit Zelt los gewandert und am Federlehner angekommen treffe ich doch gleich die Wirtsleute und sie bieten mir sofort an das Zelt in ihrem Garten aufzustellen – und obwohl jetzt ein Zimmer frei wäre ließen sie mir die Wahl.

    Die Markierungen des AV-Wels sind tatsächlich fabelhaft, und die großzügigen Zeitangaben sind mal eine schöne Abwechslung für mich, da ich jene des AV-Führers mit schwerem Gepäck für die ersten zwei Tage überschritten habe.

    Den Aufstieg zum Ring, und den Abstieg vom Gschirrsattel hab ich als angenehm fordernd empfunden, und generell ist der Voralpenweg, obwohl für viele Bergfexen nur ein Spaziergang, für mich sehr wohl eine Steigerung zum österreichischen Jakobsweg was die Anforderungen betrifft.

    Ab 5. August werde ich von Ebesee aus weiter gehen, so weit ich bis 26. August komme, inkl. dem Maximiliansweg

    1. Ja, bei Federlehners war ich schon 3mal, davon 2mal übernachtet, und würde immer wieder gerne hin. Und jedes Mal zeigt er mit großer Freude die Fotobände seiner alljährlichen Tour.

      Den Voralpenweg empfinde ich auch als durchaus fordernd, nicht wegen etwaiger technischer Schwierigkeiten, sondern der doch großen Höhenunterschiede. Hinter Ebensee gehts ja dann weiter über Feuerkogel und Schafberg. Da heissts auch wieder Wadeln schmieren ;). Wir werden uns vermutlich in der 2. Septemberhälfte an den Weiterweg von Ebensee machen, den Weg durch Bayern haben wir derzeit nicht vor.

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