Wald-Weinviertelweg 663 Tag 1: Rosenburg – Sigmundsherberg

Gute Vorschläge hat er, der gipfelrast-Gert. Erst unlängst war er in Begleitung am Wald-Weinviertelweg unterwegs. Und ich war für dieses Wochenende auf der Suche nach einer kurzen, möglichst per Bahn gut erreichbaren Wanderung, zudem auch schon länger nicht mehr im Waldviertel unterwegs. Erst war mir ja in den Sinn gekommen, den ganzen Weg an diesem Freitag in einem durchzugehen – dafür jammert mein linkes Knie aber seit etwa 2 Wochen wieder zu heftig, von dem Plan kam ich am Vortag dann doch ab. Sigmundsherberg und damit noch ein Ort mit guter Bahnverbindung liegt ja nach etwa einem Drittel der Strecke. Damit wurde die erste Tagesetappe ein eher kurzer Ausflug von Rosenburg nach Sigmundsherberg.

Tag 1 (15.04.2016): Rosenburg – Sigmundsherberg

Die Wegbeschreibung des AV Horn nennt 3 1/2 Stunden als Richtzeit für den knapp 14 km langen Weg. Also reichte der Zug um knapp nach 10 von der Spittelau. Mit Umsteigen in Hadersdorf und nach einer gemütlichen Fahrt mit der Kamptalbahn war ich um knapp vor 12 in Rosenburg.

Angekommen in Rosenburg.
Angekommen in Rosenburg.

Lange suchen braucht man nicht, um dann den Einstieg in den Weg zu finden.

Es kann losgehen.
Es kann losgehen.

Der ist gleich beim Bahnhof bezeichnet und führt über einen kurzen Anstieg an den Hang des Taffatals. Im frischen Grün gehts dann an der Elisabethkapelle vorbei und weiter auf einem schmalen Steig am Hang über dem Taffatal entlang.

Elisabethkapelle.
Elisabethkapelle.
Oberhalb des Kamptals entlang.
Oberhalb des Kamptals entlang.

Die Hangwanderung endet, als es der Brücke über die Taffa zugeht. Hier gehts auch noch einmal ein paar Meter an die Straße, die Taffa wird überquert, dann folgt der Weg flach im angenehmen Gelände direkt an der Taffa entlang.

Entlang der Taffa.
Entlang der Taffa.

Sehr lange dauert das Vergnügen leider nicht, ich erreichte dann einen Güterweg, der mich zwischen Wiesen und Äckern, und gelegentlich an Baumstreifen vorbei, zuerst nach Mold und nach einem kurzen Anstieg hinauf in das schon seit längerem zu sehende Maria Dreieichen bringt.

Auf Güterwegen in Richtung Mold und Maria Dreieichen.
Auf Güterwegen in Richtung Mold und Maria Dreieichen.
Maria Dreieichen.
Maria Dreieichen.

Im knapp nach dem aus einer Wallfahrtskirche und Verkaufsständen bestehenden Ort bei der Bründlkapelle gabs für mich ein kurzes Päuschen, das bisschen Proviant wollte ich nicht umsonst mitgenommen haben.

Bei der Bründlkapelle.
Bei der Bründlkapelle.

Zur Bründlkapelle gings kurz bergab, es folgt ein kurzes Berganstück, dann gehts weiter flach meist Wald dahin, zeitweise am Waldrand dahin. Nach einem Rechts- und einem Linksknick gelangt man zum Jägerkreuz.

Am Weg zum Jägerkreuz.
Am Weg zum Jägerkreuz.
Hmmm.
Hmmm.

Ziemlich bedient war hier der Boden von auch gerade laufenden Forstarbeiten. Bald nach Jägerkreuz gehts wieder über die Gleise der Kamptalbahn, bald verlässt man den Wald und hat vor sich schon Sigmundsherberg im Blick.

Nur mehr ein Hupfer nach Sigmundsherberg.
Nur mehr ein Hupfer nach Sigmundsherberg.

Weit ist es dann nicht mehr, über Güterwege war ich bald in Sigmundsherberg. Auch eine kurze Pause noch vor Sigmundsherberg änderte nichts daran, dass ich schon knapp vor 3 wieder beim Bahnhof war – und mir das Ganze heute dann doch ein wenig zu kurz war, auch mein Knie spielte mit und das Wetter wäre perfekt fürs Weiterwandern gewesen.

Noch ein Halt vor Sigmundsherberg.
Noch ein Halt vor Sigmundsherberg.

Kurz nachgesehen, die letzte Bahn in Retz ging aber schon um 1/4 9, war also nicht mehr erreichbar. Also bliebs dabei und es ging von Sigmundsherberg wieder Richtung nach Hause. Aber mit dem Vorhaben, schon sehr bald in Retz diesen schönen Weg zu Ende zu bringen.

(Wegstrecke: ca. 14 km)

Übrigens: ich kann mir das zwar nicht vorstellen, aber wer Gert bei seiner heute begonnenen Tour vom nördlichsten Punkt Niederösterreichs zum südlichsten Punkt der Steiermark noch nicht verfolgen sollte, kann und sollte das hier tun: #südwärts 2016.

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