OÖ Mariazellerweg 06 Tage 1 bis 3: Pöstlingberg – Maria Neustift

Dann doch wieder Oberösterreich. Mit Schneeschuhwandern wurde es nichts, das Wetter in den Bergen zu unbeständig und die Schneelage eine solche, die uns nicht sicher machte, ob es wirklich ein Vergnügen bereiten würde. Also wieder ans Weitwandern. Der 04er kam nach wie vor nicht in Betracht, das Almtal hat noch geschlossen, also traf mein Bruder eine neue Wahl und es wurde der Oberösterreichische Teil der Mariazeller Wege. Beginnend am Pöstlingberg führt dieser ganz grob über Steyr, Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See nach Mariazell. Diesmal sollte es in 2 1/2 Tagen bis Maria Neustift gehen, und damit zu einem Teil auf bekannten Wegen. Der 06er führt hier teilweise auf den Spuren des Salzsteigwegs und des Voralpenwegs.

Tag 1 (12.03.2016): Pöstlingberg – Oberwolfern

Und heute war dann für den Großteil des Tages eine Wiederholung des 09ers dran. Ganz zeitig, für meine Begriffe zu zeitig, gings unausgeschlafen um 3/4 6 mit der Westbahn nach Linz und anschließend mit der Straßenbahn auf den Pöstlingberg.

Um 10 vor 8 am Pöstlingberg.
Um 10 vor 8 am Pöstlingberg.

Schon um 10 vor 8, für meine Begriffe, ich hatte es schon erwähnt, zu früh, waren wir da oben und nach einer Runde auf dem Pöstlingberg gings dann los. Erst wieder retour hinunter nach Linz.

Am Weg hinunter nach Linz.
Am Weg hinunter nach Linz.

Einen ganz angenehmen, wenn auch manchmal etwas steilen Fußweg gibts da hinunter, teilweise auf Treppen, teilweise auf Asphalt, manchmal im Wald, manchmal über Wiesen. Beim Petrinum kamen wir in das Stadtgebiet und bald danach auf die Route des 09ers.

Rückblick zum Pöstlingberg.
Rückblick zum Pöstlingberg.

Da ich die kannte, wußte ich, dass die nächsten Kilometer nicht gerade zu den Highlights der 10 Großen Wege zählen. Zunächst noch wenig schlimm, mehr ein Spaziergang durch Urfahr, über die Nibelungenbrücke zum Hauptplatz und weiter bis zur Trasse der Westbahnstrecke.

Am Linzer Hauptplatz.
Am Linzer Hauptplatz.

Aber dann beginnt die Wiener Straße, und die sollte man möglichst schnell hinter sich bringen und danach möglichst schnell vergessen.

Die Wiener Straße. Ein Weitwanderhighlight.
Die Wiener Straße. Ein Weitwanderhighlight.

Hauptsache, man ist nach Erreichen der Traun in Ebelsberg und hat es fast geschafft. Nur noch ein wenig bergan durch Ebelsberg an der Straße nach St. Florian und unter der Autobahnbrücke durch, bald danach gehts endlich von der Straße weg. Man könnte sich den ganzen Hatscher bis über die Traunbrücke durch die Benützung der Straßenbahn auch sparen – aber unsere, bzw. eher meine Prinzipien sprechen halt dagegen.

Vor Ölkam. Im Hintergrund in der Mitte sind die Türme des Stifts St. Florian zu erkennen.
Vor Ölkam. Im Hintergrund in der Mitte sind die Türme des Stifts St. Florian zu erkennen.

Über Wiesenwege mit ein wenig Auf und Ab und an ein paar großen Vierkanthöfen vorbei wird Ölkam erreicht, wo man wieder auf Asphalt stößt, und nach links zu einem Riesenhof in Gemering abzweigt.

Gemering.
Gemering.

Dort gehts wieder rechts weg und der Straße folgend, am Schluß ein wenig bergan ist man in St. Florian und beim Stift.

Angelangt beim Stift St. Florian.
Angelangt beim Stift St. Florian.

Wir waren um 1/4 1 da, blieben beim Stift kurz Pause machend stehen, und setzten unsere Pause dann noch am Ende von St. Florian mit ein paar Happen aus unserem Proviant bis 3/4 1 Uhr fort. An der dortigen landwitschaftlichen Schule gings vorbei und gleich danach wieder auf Feldwege, zum Glück für längere Zeit nicht asphaltiert und weiter in sehr angenehmem Wandergelände gings genau in die Südrichtung.

Feldwegwanderung an mehreren großen Höfen vorbei. Hier bei Fernbach.
Feldwegwanderung an mehreren großen Höfen vorbei. Hier bei Fernbach.

Zwischen Wiesen und Feldern, mal durch ein paar Waldflecken, immer wieder an großen Vierkanthöfen vorbei, stießen wir an die Straße nach Hofkirchen, wo uns die Markierung aber in einem Rechtslinksbogen hinunter nach Grünbrunn führte.

Links Grünbrunn, rechts der Hof Mayr in der Wies.
Links Grünbrunn, rechts der Hof Mayr in der Wies.

Bald danach übersetzten wir die Straße zwischen Niederneukirchen und Hofkirchen, und weiter ging der Weg mit derselben Charakteristik wie zuvor noch bis zum Hof Eder, drehte dort nach links und wir erreichten eine weitere, von Weichstetten nach Hofkirchen führende Straße.

Zwischen Hofkirchen und Losensteinleithen.
Zwischen Hofkirchen und Losensteinleithen.

Von dieser gings nach ein paar Metern wieder weg und wieder in angenehmem Wald- und Wiesengelände zur Straße nach Losensteinleiten. Rechts von uns wurde Maria Laah links liegen gelassen, wir bogen bald in den neben dem kleinen Hagleitenbach führenden Weg ab, an dessen Seite wohl Tausende von Frühlingsknotenblumen blühten. Schließlich gings über Treppen den Hang zum Mausoleum bei Losensteinleiten hinauf, und über einen Feldweg noch weiter in den Ort.

Gleich in Losensteinleithen.
Gleich in Losensteinleithen.

Die Markierung wies uns hier nach rechts am Schloss vorbei. An der Straße bei der dortigen Tankstelle platzen wir uns noch kurz hin, meine Sohlen brannten, wohl der aufregenden und schnellen Linzdurchquerung geschuldet, ziemlich.

Schloss Losensteinleiten.
Schloss Losensteinleiten.

Weiter gings dann um etwa 16 Uhr auf der Straße Richtung Wickendorf. Bald aber trennt sich hier der 06er vom 09er, der weiter über Wickendorf nach Sierning führt. Für uns gings aber von dieser Straße links weg über den Güterweg Ketterberg zur kleinen Ortschaft und bald eine Straße überquerend in einen Wiesenweg.

Zwischen Losensteinleiten und Oberwolfern.
Zwischen Losensteinleiten und Oberwolfern.

So angenehm bliebs mit der kurzen Unterbrechung einer weiteren Straßenüberquerung bis zum Schluß. Eingelangt in Oberwolfern sind wir dann auf der früher markierten Strecke, dem Alter unserer mitgenommenen Karte geschuldet, die uns den neuen und ein paar Meter kürzeren Weg in den Ort nicht verriet. Kein Beinbruch, Oberwolfern auf einem Feldweg erreicht, führte uns die Straße nach links und zur Einfahrt des Mostheurigen, wo wir unser Quartier reserviert hatten und das wir um 1/4 6 erreichten.

Das Trixnergut in Oberwolfern. Unser heutiges Quartier.
Das Trixnergut in Oberwolfern. Unser heutiges Quartier.

(Wegstrecke: 38 km)

Tag 2 (13.03.2016): Oberwolfern – Plattenberg

Nix außergewohnliches heute am morgendlichen Ablauf. Um 5 vor 8 waren wir außer Haus und gingen bei leichtem Nieseln los.

Ein Morgen im Nieselregen.
Ein Morgen im Nieselregen.

Das Wetter sollte heute auch den ganzen Tag nicht besser viel werden, der Nieselregen war zwar zeitweise weg, dafür aber beehrte uns der Nebel sobald es nachmittags ein paar Höhenmeter weiter rauf und in die Voralpen hineinging. Anfangs war der Weg auch nicht sehr aufregend, auf Asphaltsstraßen zogen wir weiter an ein paar Höfen und einem Industriebetrieb vorbei, dann gings über eine Straße und wir erreichten bald den Enzengarner Wald. Im Vergleich zu dem was heute noch kam, wars hier auch noch angenehm zu gehen, zwar feucht, aber noch keine Rutschpartie.

Im Bereich von Enzengarn.
Im Bereich von Enzengarn.

Vorbei an einem 25-Jahre-Weitwanderer-OÖ-Stein gings dann bald aus dem Wald, rechts in eine Straße und bald wieder links hinunter am Hof Huber vorbei.

Am Hof Huber vorbei, hinunter ins Steyrtal.
Am Hof Huber vorbei, hinunter ins Steyrtal.

Hier sah man gegenüber auch schon Christkindl, und weiter links, also östlich davon Steyr. Dazwischen lag noch das Steyrtal, da gings jetzt hinunter. Auf Feldwegen, über Wiesen, und an einem weiteren Hof vorbei gelangten wir nach Überquerung der Bundesstraße zum Fluss.

Über die Steyr.
Über die Steyr.

Drüber über den Fluss, über die Gleise der stillgelegten Steyrtalbahn und vorbei am Schloss Rasenegg gings bergauf auf der Straße auf den Hang oberhalb der Steyr. An dessen Rand gings dann hinein nach Christkindl.

Richtung Christkindl.
Richtung Christkindl.

Um ca. 1/2 10 waren wir da und hier standen wir vor der Wahl entweder durch die Stadt Steyr weiterzuwandern oder Steyr südlich zu umrunden.

Links in die Stadt, rechts südlich rundumadum.
Links in die Stadt, rechts südlich rundumadum.

Für ersteres entschieden wir uns, setzten unseren Weg oberhalb des Steyrtals fort und waren bald bei den ersten Häusern der Stadt. Da gings jetzt, gut markiert übrigens, hinein zum Stadtplatz und zur Enns. Zwischendurch machten wir ein kurzes erstes Päuschen nach etwas mehr als 2 Stunden Gehzeit.

In Steyr und an der Enns entlang.
In Steyr und an der Enns entlang.

Anschließend gings ein Stück an der Enns entlang bis etwa auf Höhe von St. Ulrich bei Steyr, wo der Weg dann wieder weg vom Fluß ging und erste Anstalten des Höhegewinnens machte. Eine schmale Straße gings anständig bergan, die Markierung zweigte in einen Waldweg und erreichte eine Wiese, von der es bei einem Hof wieder weg und an die zwischen Kleinraming und Steyr führende Straße ging.

Kurzes Waldstück oberhalb von St. Ulrich.
Kurzes Waldstück oberhalb von St. Ulrich.

In einer Bushaltestelle machten wir hier um 11 kurz Platz.

Rückblick Richtung St. Ulrich und Steyr.
Rückblick Richtung St. Ulrich und Steyr.

Das nächste Zwischenziel, der Ghf Schoiber war anschließend zu erreichen. Bald zweigten wir auf dem Weg dorthin von der Straße in eine schmale Zubringerstraße, auf der wir, schließlich schon als Wiesenweg weiter bergan an ein paar Häusern und Höfen vorbei in Richtung des Gasthofes und des vor uns liegenden Dambergs gingen.

Bergan in Richtung Damberg.
Bergan in Richtung Damberg.

Wir querten eine Straße und über Wiesen und verwachsene, schon sehr gatschige Wege, teilweise auch im Wald und steil bergan gings an die zum Ghf Schoiber führende Straße. Die kürzten wir noch einmal ab und gingen die letzten Meter hinauf auf der Straße.

Auf den letzten Metern zur Mittagspause.
Auf den letzten Metern zur Mittagspause.

Hier wäre es zwar auch angenehmer über eine Wiese gegangen, da verpassten wir allerdings den Einstieg in die Abkürzung. Um 12 Uhr erreichten wir den Gasthof und machten hier gemütlich Mittagspause, eine ganze Stunde lang. So weit hatten wir heute nicht mehr. Die beim Ghf Schoiber angeschriebenen 2 Stunden zum Plattenberg stimmen zwar bei weitem nicht, die in der neuesten Auflage der Wegbeschreibung genannten 4 Stunden bis zum Plattenberg sind es aber ebenfalls bei weitem nicht. Die Mitte dürfte es bei guten Wegeverhältnissen gut treffen. Die hatten wir allerdings nicht.

Am Weg auf den Damberg.
Am Weg auf den Damberg.

Erst gings weiter hinauf auf den etwa 500 Höhenmeter oberhalb Steyr liegenden Damberg, mit Aussichtswarte, allerdings heute ohne jede Aussicht, und dann an den ärgsten Teil der heutigen Gatschpartie.

Wegweiser an der Aussichtswarte am Damberg.
Wegweiser an der Aussichtswarte am Damberg.

Über breite, tiefe, rutschige Wege gings, einmal machte mein Hinterteil Bekanntschaft mit dem Untergrund, dauernd von einer Seite zur andren wechselnd, mal ein bißchen einsinkend, recht mühsam und wenig schön.

Gatschpartie.
Gatschpartie.

Wir kamen dann an eine Wiese, wo wir in der falschen Annahme, es handelte sich schon um die Hertlerwiese und im gerade recht dichten Nebel ziemliche Orientierungsprobleme hatten. Zwei Wandersleuten, die hinter uns an die Wiese kamen, folgten wir dann und erreichten so, steil und rutschig bergab, die ‚richtige‘ Hertlerwiese.

An der richtigen Hertlerwiese.
An der richtigen Hertlerwiese.

Ab hier begingen wir wieder eine breite Forststraße, die ein wenig weniger tief als die zuvorigen Wege und Steige war. Im Bergauf gings an der Westseite des Schwarzenberg entlang, schließlich dann recht eben bis an die letzte Steigung vor dem Willeitenberg.

Am Schwarzenberg vorbei.
Am Schwarzenberg vorbei.

Die konnte es dann gatschmäßig wieder.

Am Anstieg zum Willeitenberg.
Am Anstieg zum Willeitenberg.

Oben angelangt trafen wir auf die Markierung des 04ers und damit ein weiteres Mal auf einen schon bekannten Weg. Im frühlingshaften Dezember 2014 waren wir hier in der Westrichtung nach Ternberg unterwegs, diesmal gings in die Gegenrichtung und bleibt der 04er bis Waidhofen unsere Begleitung.

Willeitenberg.
Willeitenberg.

Vom Willeitenberg gehts auf Betonspuren und dann über eine Wiese steil hinunter nach Wolfsgrub, wo wir die letzte Pause im auch schon damals genutzen kleinen Unterstandhütterl machten.

Das Hütterl in der Wolfsgrub.
Das Hütterl in der Wolfsgrub.

Die gerade verlorenen Höhenmeter hatten wir dann wieder gutzumachen, steil über einen dann schmalen Stieg – das hatte ich hier anders in Erinnerung – und gatschig gings bergauf, bis der Steig in eine breitere Forststraße einmündete.

Blick zurück zum Willeitenberg.
Blick zurück zum Willeitenberg.

Ab hier dann recht eben erst im Wald, dann zwischen Wiesenflächen dahin in den Bereich des Plattenbergs, wo die Sicht stellenweise wieder sehr mäßig war.

Im Bereich des Plattenbergs. Links gehts morgen weiter.
Im Bereich des Plattenbergs. Links gehts morgen weiter.

Wir erreichten dann die schmale Straße, die links weg unser Weiterweg für morgen ist, für heute aber gings rechts hinunter zum Hof Brückler, der etwa 10 Minuten abseits der Markierung liegt. Knapp nach 4 waren wir da und hatten eine ganze Ferienwohnung für uns zur Verfügung. Eine Unterkunftsmöglichkeit, die allerdings nur außerhalb der Ferienzeiten zu haben sein dürfte – während der Ferien ist selbst schon für 2017 beinahe ausgebucht.

Zum Hof Brückler.
Zum Hof Brückler.

(Wegstrecke: 32 km)

Tag 3 (14.03.2016): Plattenberg – Maria Neustift

Minusgrade hatte es in der Früh. In der Nacht hatte es auch ein wenig geschneit, dafür war morgens der Niederschlag weg und man sah ein bisschen weiter als gestern. Bevor es an die morgendliche Rutschpartie hinauf in Richtung Spadenberg ging, gabs nach gutem Schlaf ein gutes Frühstück und Punkt 8 waren wir auf dem Weg.

Aufbruch am Plattenberg.
Aufbruch am Plattenberg.

Weit hatten wir es heute nicht mehr, ich hatte abends schon wieder in Wien was vor, also war heute Wandern nur bis Mittag und bis Maria Neustift drinnen. Und das weiter auf den Spuren des Voralpenwegs.

Unterwegs am Plattenberg. Links unser heutiges Quartier.
Unterwegs am Plattenberg. Links unser heutiges Quartier.

Es ging auf eisigen Straßen wieder hinauf zur Abzweigung, wo wir gestern die Markierung in Richtung Quartier verlassen hatten. Weiter auf der Straße zu einem Rastplatz, wo auch wieder einer der von Carl Hermann geschnitzten Weitwandersteine steht.

In Richtung Spadenberg.
In Richtung Spadenberg.

Und anschließend in einer gemütlichen Waldrand- und dann Waldwanderung hinauf, Spuren im Schnee ziehend, auf den Spadenberg.

Spurend auf den Spadenberg.
Spurend auf den Spadenberg.

Die letzten Meter waren dann etwas steiler, aber nach 1 1/4 Stunden Gehzeit waren wir auf dem mit genau 1000 m diesmal höchsten Punkt unserer Wanderung.

Spadenberg. Am höchsten Punkt.
Spadenberg. Am höchsten Punkt.

Anschließend gings immer steiler werdend hinunter in einen Sattel, wo wir bei einer Kapelle und ein paar derzeit eingeschränkt gebrauchsfähigen, weil schneebedeckten Rastbänken eine kurze Pause machten.

Kurze Pause.
Kurze Pause.

Weiter gings im leichten Bergauf und Bergab am Kamm zwischen Geierkogel und Spadenberg dahin. Wir kamen dann zur Einsattelung vor dem Geierkogel, wo wir im Dezember 2014, weil vergangen, von links daherkamen.

Zwischen Spadenberg und Geierkogel.
Zwischen Spadenberg und Geierkogel.

Diesmal gingen wirs richtig an und setzten unseren Weg auf den Geierkogel fort. War nicht weit, aber steil. Vom Geierkogel gings hinunter in die Einsattelung zwischen Geierkogel und Glasenberg, von wo weg wir dann am östlichen Hang des Glasenbergs erst auf einem schmalen Weg eben dahin, dann auf einer Forststraße und bergab zur Glasner Hütte kamen.

Rechts zum Glasenberggipfel, den ließen wir aus.
Rechts zum Glasenberggipfel, den ließen wir aus.

Und hier uns wunderten, wie wir uns damals bloß vergehen konnten, eigentlich alles perfekt markiert hier.

Glasner Hütte am Glasenberg.
Glasner Hütte am Glasenberg.

Am Weg zur Glasner Hütte sahen wir durch eine Lichtung auch schon unser heutiges Tagesziel Maria Neustift zum ersten Mal, bei der Glasner Hütte war Maria Neustift am Hang gegenüber quasi nur noch einen Steinwurf entfernt.

Ein erster Blick auf Maria Neustift.
Ein erster Blick auf Maria Neustift.

Dazwischen lag aber noch der Höllgraben.

In den Höllgraben.
In den Höllgraben.

Also nochmals etwa 300 Höhenmeter bergab und auf der Gegenseite mehr als 100 hinauf, das noch dazu auf wenig erfreulichen gatschigen Wegen.

Blick zurück zum Glasenberg.
Blick zurück zum Glasenberg.

Nach dem letzten Anstieg über Wiesen waren wir um 1/2 12 im Ort, holten uns beim Greißler eine Jause und warteten auf unseren Bus um 1/4 1, der uns nach Waidhofen und zur Bahn brachte.

Maria Neustift. Am Ziel.
Maria Neustift. Am Ziel.

(Wegstrecke: 11 km)

Ein bisschen mehr Wetterglück hätten wir uns gewünscht, sonst wars aber eine schöne Alpenvorland- und Voralpentour. Vielleicht geht sich die Vervollständigung bis Mariazell ja noch aus, bevor der Voralpenweg im Mai wanderbar wird. Allerdings steht da mit dem Ötscher ein recht hohes ‚Wanderhindernis‘ dazwischen.

Weiter ans Wandern gehts vielleicht in den Ostertagen, dann am NÖ Mariazellerweg, allerdings haben wir die Planung einer Schneeschuhtour für diesen Winter/Frühfrühling noch nicht ganz aufgegeben. Vielleicht klappt ja das zu Ostern.

2 Kommentare zu „OÖ Mariazellerweg 06 Tage 1 bis 3: Pöstlingberg – Maria Neustift“

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