Rupertiweg 10A Inn-Salzachuferweg Tage 1 bis 3: Oberkappel – Antiesenhofen

Oberösterreich gefiel mir bislang ganz gut und ist auch fürs Winterwandern gut geeignet. Damit bleib ich nach dem Oberösterreich-Dezember auch im Jänner hier. Vorgenommen hab ich mir die Alternativroute des Rupertiweges, die zunächst von Oberkappel auf anderen Wegen als der Hauptweg nach Niederranna führt, und bald nach Niederranna zu Inn und schließlich Salzach führt. In Ostermiething, das ich nach vermutlich 6 Tagen, also noch nicht diesmal, erreichen werde, trifft diese Variante wieder auf den Hauptweg.

Da gehts lang - ab Tag 2.
Da gehts lang – ab Tag 2.

Tag 1 (09.01.2016): Oberkappel – St. Aegidi

Also gings wie schon Anfang Dezember wieder nach Oberkappel. Das klappte aber nicht so wie gewollt. Kurzversion: Um 12.09 Uhr stand ich in Rohrbach bei der Busstation an der B38. Der Bus kommt. Und fährt vorbei. Die längere: Mit dem  Zug gings über Linz nach Rohrbach-Berg, von dort sollte es direkt nach Oberkappel und um 10 vor 1 losgehen. Ein wenig Dunkelheitswandern war damit auch für heute absehbar, aber in der  Zwischenzeit gewinnt die Dunkelheit gegen das Frühaufstehen. Gerechnet hatte ich damit, so bis etwa 18 Uhr in St. Aegidi einzutreffen. Es hätte auch die Möglichkeit bestanden, schon um 1/4 10 in Oberkappel zu sein. Dazu hätte ich aber um 1/2 5 aufstehen müssen. Dann kam halt der Busfahrer, der mich nicht mitnehmen wollte und so wurde es nicht 1/4 10, nicht 10 vor 1, sondern 10 nach 3. Zum Glück gabs aber überhaupt noch eine Möglichkeit, von Rohrbach nach Oberkappel zu kommen. Allerdings erst 1 Stunde 20 min später und mit einer  Fahrzeit von 1 Stunde 40 statt lediglich knappen 40 Minuten, und über Haselbach bei Altenfelden und Lembach, also mit 2mal Umsteigen statt keinmal. Genug gejammert, um 1/4 4 hatte ich die Anreise, also nach 7 und einer halben Stunde, geschafft. War heute damit schon zum 3. Mal innerhalb von 9 Monaten hier, erst am 10er-Hauptweg im vergangenen April, dann vor genau einem Monat beim Beginn des Mühlviertler Mittellandwegs und eben heute. Und heute gabs dann die dritte Variante, Oberkappel zu verlassen. Nämlich Richtung Neustift im Mühlkreis.

Start in Oberkappel.
Start in Oberkappel.

Ganz ungewohnt hatte ich heute eine farbige Karte mit, die war dann auch sehr hilfreich zu Beginn. Der 10A ist nämlich zwischen Oberkappel und Niederranna nicht als solcher markiert, zwischen Oberkappel und Neustift gibts gar keine Markierung, erst ab Neustift gibts Markierungen des Donausteigs – übrigens auch eine ins Auge zu fassende Möglichkeit fürs Wandern abseits der warmen Jahreszeit. Bis zum Hengstberg gings auf der nach Neustift führenden Straße. Dort zweigte ich ab, und hielt mich ab da ausschließlich an Wegbeschreibung und Karte. Über eine große Wiese frische Spuren in den hier noch liegenden, patzigen Schnee ziehend gings durch die Senke eines kleinen Baches und wieder leicht ansteigend an den Ortsbeginn von Unteraschenberg.

Vom Hengstberg in Richtung Unteraschenberg.
Vom Hengstberg in Richtung Unteraschenberg.

Hier aber gleich rechts weg und nach wenigen Metern und einem Waldstreifen diesen entlang hinunter zum Unteraschenbergerbach.

Beim Unteraschenbergerbach.
Beim Unteraschenbergerbach.

Nachdem ich den überquert hatte, hierher kam ich auch weglos, steht man im Wald und hat wieder keinen Weg vor sich. Etwa die Richtung wusste ich und traf dann bald auf einen Waldweg, dem ich folgte und der mich bergauf und dann schon auf der Wiese zu ein paar Häusern am Zeinerberg und einem Güterweg brachte.

Zu den Häusern am Zeinerberg.
Zu den Häusern am Zeinerberg.

Auf diesem rechts ein paar 100 m und ich stand an der Straße nach Neustift. Der folgte ich in den Ort. Eine 3/4 Stunde braucht man bis hierher.

Neustift im Mühlkreis.
Neustift im Mühlkreis.

Aus Neustift raus gehts noch ein Stück auf der nach Niederranna führenden Straße bergab, nach der Überquerung eines Baches gehts rechts von der Straße weg. Schön war es heute den ganzen Tag schon nicht, hier begann es dann auch leicht zu regnen. Meinen Rucksack hatte ich schon während der ja etwas längeren Busfahrt(en) regenfest gemacht. Zwischen Wald und Wiese kam ich dann nach Grub, durchquerte das Örtchen und es ging weiter auf einem Wiesenweg durch eine weitere Senke nach Forstedt.

Ich erreiche Forstedt.
Ich erreiche Forstedt.

Ab Forstedt führte dann ein asphaltierter Güterweg weiter in den Bereich zwischen Klein- und Großmollsberg. Spätestens hier war dann auch das Dämmern schon sehr weit fortgeschritten, so ein knappes halbes Stündchen hat sich die Helligkeit gegenüber den Dezembertouren aber schon wieder zurückgeholt. Was ich von hier dann auch sah, war mein heutiges Tagesziel, St. Aegidi. Per Luftlinie vielleicht 3, höchstens 4 km entfernt, dazwischen allerdings die Donau. Zu Wandern hatte ich dorthin noch etwa 15 km. Bei den Mollnbergs gings in einen Feldweg, recht tief der Boden hier, an den Waldrand des zur Donau hin abbrechenden Hangs und an diesem dann entlang zum Penzenstein. Am weiteren Weg nach Pühret, vorwiegend über Wege zwischen Feldern, holte ich dann die Stirnlampe aus dem Rucksack – das Ding erlebt derzeit stressige Zeiten. In Pühret ließ ich dann Markierung Markierung sein und folgte der Straße Richtung Niederanna. Da kam ich dann mal wieder bei einem Dorf Dorf vorbei, schon das 3. Mal in letzter Zeit. Erst wars Dorf an der Pram am 10er, dann Dorf bei St. Peter am Wimberg am 150er, und jetzt dieses Dorf. Bei Rannariedl und knapp nach der dortigen Burg nahm ich wieder die knapp zuvor von rechts dahergekommene Markierung und folgte dieser auf einem Waldweg hinunter an die Donau. Hier traf ich auf den vom Rannastausee und von Altenhof herkommenden 10er-Hauptweg. Mit ihm gings jetzt einen Treppelweg entlang bis Niederranna. Der Gasthof dort war geschlossen, die Zeit für eine Einkehr hätte ich aber eh nicht gehabt. Fast 3/4 7 war es, als ich bei der Donaubrücke war.

Donaubrücke bei Niederranna.
Donaubrücke bei Niederranna.

Bis hinauf nach Mittelbach, wo sich Hauptweg und Variante wieder trennen, war mir alles noch vom letzten Frühjahr bekannt. War auch wegen der Dunkelheit und auch wegen des hier herunten herumziehenden Nebels gut so. Steil bergauf gings jedenfalls raus aus dem Donautal und dann den Wald verlassend und schon wieder flacher über Maierhof nach Mittelbach.

Abzweigung in Mittelbach.
Abzweigung in Mittelbach.

Ein Auf Wiedersehen gabs da an den Hauptweg – hoffentlich ja schon bald in und auf dem Weiterweg von Mattighofen – ich ging jetzt einen asphaltierten Güterweg ganz leicht bergan an die Straße Waldkirchen – St. Aegidi und an dieser auf einem zum Glück nebenher führenden Geh- und Radweg bis nach St. Aegidi. Dort war ich um 1/4 9.

St. Aegidi.
St. Aegidi.

(Wegstrecke: 22 km)

Tag 2 (10.01.2016): St. Aegidi – Wernstein am Inn

Tärä, heute hatte ich es mal geschafft, wenigstens in der Dämmerung am Ziel zu sein. Zwar mit kleinem Schönheitsfehler, dazu aber am Schluss. Gut geschlafen, ein morgendlicher Blick vom Balkon auf den Friedhof und nach dem Frühstück gings heute um Punkt 8 los.

Kalt, Nebel, Friedhof - Guten Morgen!
Kalt, Nebel, Friedhof – Guten Morgen!

Und das im dichten Nebel. Längere Zeit sollte der Weg jetzt aber eh über asphaltierte Wege dahinziehen, also sollten keine gröberen Orientierungsprobleme auftauchen. Ansonsten kommt das in letzter Zeit eh oft vor, von daher: man gewöhnt sich.

Schöne Aussichten.
Schöne Aussichten.

Von St. Aegidi gings erst durch den Ort zur von Engelhartszell kommenden Straße, von der man sehr bald nach rechts auf einen Güterweg abzweigt. Auf dem gehts dann länger dahin. Im gemäßigten Auf und Ab gehts an Zimmerleiten vorbei bis nach Schöfberg, wo die Markierung links in einen Feldweg abzweigt.

Schöfberg.
Schöfberg.

Zwischendurch kommt von Engelhartszell der Donausteig daher, der dem 10Aer dann wieder für länger Gesellschaft leistet. Auf dem Feldweg gehts erst bergab, wieder im patzigen Schnee Spuren ziehend, nach einem quer daherkommenden Waldstreifen anschließend kurz recht steil hinauf zu einer Jausenstation.

Nebel,noch immer, mal wieder.
Nebel,noch immer, mal wieder.

Dort erreicht man wieder Asphaltuntergrund und geht zur Straße zwischen Stadl und Engelhartszell. Stadl ist auf dieser Straße bald erreicht.

Stadl.
Stadl.

Die meisten Höhenmeter für heute erwarteten mich im nachfolgenden Wegteil. Hinauf in den Sauwald (hat einer Erklärung am Wegesrand zufolge nichts mit Schweinderln zu tun, sondern stammt irgendwie, habs mir nicht gemerkt, von Passau) und auf dessen höchste Erhebung, den 895 m hohen Haugstein gings.

Nicht weit oberhalb von Stadl.
Nicht weit oberhalb von Stadl.

Sehr angenehm zu gehen. Über einen breiten Waldweg stetig, aber nicht steil bergan kam ich zu einer Kapelle, von der es links auf den Kamm hinauf zum Haugstein geht.

Am Weg auf den Haugstein.
Am Weg auf den Haugstein.

Oben war ich 10 vor 10, machte ein paar Minuten Rast, und verdrückte den Rest meiner 2. Frühstückssemmel. Auch sehr positiv: Bald nach Stadl verzog sich der Nebel, bzw. blieb unter mir, teilweise ließ sich gar die Sonne blicken.

Am höchsten Punkt des Sauwaldes.
Am höchsten Punkt des Sauwaldes.

Und die bisher einzigen Auch-Wanderer zogen hier an mir in der Gegenrichtung vorbei.

Bergab gings wieder am Kamm durch den Wald, bzw eher dichte Fichtenmonokulturen waren das hier zum Teil. Ich erreichte dann die freie Fläche bei Kothau, überquerte diese und die darüber führende Straße von Vichtenstein nach St. Roman, und bog an der anderen Seite der freien Fläche wieder hinein in den Wald.

Bei Kothau.
Bei Kothau.

Knapp unter Kothau war grad Nebelgrenze, ergaben sich hier schöne Nebelspiele. Im Wald gings bergab an die Straße bei Aug und ich ging hinein in das kleine Örtchen, in dem die Markierung bald rechts abzweigte und in einem weiten Linksbogen auf einer schmalen Straße bis Oberharmansedt führte.

Wieder im Nebel nach Oberharmansedt.
Wieder im Nebel nach Oberharmansedt.

Und darüber hinaus – da erreichte ich dann die nach Wetzendorf führende Straße und nach ein paar Metern gings bei einer Straßenkreuzung und einer Kapelle rechts hin nochmals ein kurzes Stück auf der Straße. Am Ortsende von Aug tauchte ich auch wieder in den Nebel ein, war aber nicht mehr so dicht wie noch in der Früh. Bald nach der Straßenkreuzung zweigte ich nach links in einen Feldweg, der mich leicht bergan hin zu einem Wald und weiter zu einem mitten im Wald- und Wiesengelände gelegenenen Fußballplatz brachte.

Abzweigung in einen Feldweg.
Abzweigung in einen Feldweg.

Dort gabs ein halbwegs gemütliches Bankerl, ein bißchen feucht zwar, aber ging so, also stillte ich hier um 1/2 12 meinen schon wieder aufgetauchten Hunger. 15 min später war ich wieder unterwegs, und weiter gings durch den Wald in Richtung Wetzendorf. Knapp nach Wetzendorf erreichte ich die Straße zwischen Münzkirchen und Esternberg, der ich kurz folgte und aber bald wieder nach rechts in den Wald zog. Ringlholz wird das ausgedehnte Waldgebiet hier genannt, genauso wie der am Ende dieser auf Forststraßen dahin führenden Walddurchquerung liegende Ort.

Aus dem Wald nach Ringlholz.
Aus dem Wald nach Ringlholz.

Auch der lag im Nebel. Bald nach dem Ort gings in einer spitzen Rechtsabzweigung zu einen Hof und von diesem dann bergab in das Tal des Kößbachs.

Bergab ins Kößbachtal.
Bergab ins Kößbachtal.

Wieder über Wiesen und am Ende in einer weit ausholenden Kehre, dann am Bach entlang in den Ort Kneiding. Den wollte ich zunächst ignorieren, der Hinweise au einem Wegweiser, dass sich in 50 m ein Wirt befindet, ließ mich anders entschließen – Einkehr.

Kneiding.
Kneiding.

Eine knappe Stunde blieb ich hier bei Speis und Trank, erst um 10 nach 2 setzte ich mich wieder in Bewegung. Und die Stärkung war gut getimet, denn der Rausweg aus dem Kößbachtal, das war ein steiler, wenn auch nicht langer. In einem Graben gings bergauf bis an den Waldrand, wo ich nach rechts nach Schatzedt abzweigte und weiter auf einem Feldweg zum Eingang des Guts Widegg kam.

Zum Eingang zum Gut Widegg.
Zum Eingang zum Gut Widegg.

Merkwürdiges Ding, ein Riesentor mit Warnungen vor allerlei, an die 10 m breit, an das Tor anschließend aber nichts mehr. Naja, wird sich schon wer was dabei gedacht haben, oder eben halt auch nicht. Von diesem Tor gings dann alleeartig und noch kurz im Wald an die Straße zwischen Schardenberg und Edt. Die überquerte ich nur, es ging weiter im Wald, immer auf breiteren Wegen, bis der Markierungspfeil nach rechts in einen schmaleren Weg deutete. Gut, den nahm ich – als ich dann aber an den Waldrand kam, kam von links die Markierung daher. Wie das funktioniert hat, wusste ich auch nicht. Auch egal, ich war richtig, und hatte den Schwendthof vor mir. Den durchquert, stand ich an der schmalen Straße zwischen Edt und Steinbrunn, der ich dann bis Steinbrunn durch einen Bachgraben hindurch folgte.  Von Steinbrunn bis Schardenberg ist man dann auf mehr befahreren Straßen unterwegs, zum Glück eh nicht für lange.

Schardenberg.
Schardenberg.

Knapp nach Steinbrunn hatte ich schon Schardenberg vor mir, ein Stück bergauf gings da noch. Und wie schnell das mit dem Nebel gehen kann, war dann zu beobachten. Der Blick von Steinbrunn nach Schardenberg war frei, wie sich auch auf den letzten Kilometern der Nebel auch immer mehr gelichtet hatte.

In Schardenberg. Mit Blick zur ca. 100 m entfernten Kirche.
In Schardenberg. Mit Blick zur ca. 100 m entfernten Kirche.

Als ich dann in Schardenberg war, zog der Nebel herein und keine 100 m Sicht waren. So wars auch, als ich weiter in den Fronwald ging, hinauf zur dortigen Kapelle und zum Aussichtsturm.

Die Kapelle im Fronwald.
Die Kapelle im Fronwald.

Bergab gelangte ich wieder auf die Straße, auf der ich aus Schardenberg herausgegangen war und folgte ihr bis an die Bundesstraße zwischen Schärding und Passau.

Der Nebel lichtet sich wieder.
Der Nebel lichtet sich wieder.

Hier lichtete sich der Nebel dann wieder und ich wanderte weiter von hier erst auf einem Feldweg zum Hof Stritting und ab hier über Schafberg bis ins Inntal auf einem Güterweg, asphaltiert, versteht sich.

Am Güterweg bei Schafberg.
Am Güterweg bei Schafberg.

Aber es wanderte sich ganz locker dahin, zumal sich das Tagesziel Inntal und Wernstein schön vor mir ausbreitete. Zwischendurch ergaben sich durch den wieder ansteigenden Nebel recht schöne Stimmungsbilder. An ein paar Höfen gings vorbei und schließlich in ein paar Kehren bergab und ich stand an der Bahnlinie nach Passau und im Inntal.

Bergab ins Inntal.
Bergab ins Inntal.

Hier setzte sich mein Weg noch am Inn entlang fort und brachte mich um knapp nach 5 nach Wernstein. Es dämmerte zwar schon recht heftig, aber hell genug wars, um einmal keine Dunkelheitswanderung dokumentieren zu müssen.

Auf den letzten Metern für heute. Am Inn entlang.
Auf den letzten Metern für heute. Am Inn entlang.

Mein Quartier lag am anderen Ende des langgezogenen Orts, den Weg dorthin fand ich nicht gleich. Dann bekam ich noch eine falsche Auskunft und mit einigem Herumirren und noch einem Anruf bei meiner Quartiergeberin war ich dann doch um 3/4 6 am Ziel, bei Dunkelheit. Morgen am Schlußtag solls bis Antiesenhofen gehen, keine allzu lange Etappe, aber der Wetterbericht sagt mir heute schon, dass ich mich eher beeilen sollte.

(Wegstrecke: 33 km)

Tag 3 (11.01.2016): Wernstein am Inn – Antiesenhofen

Das schlechte Wetter hielt sich heute doch noch halbwegs zurück. Ein paar Regentropfen gabs etwa ab St. Marienkirchen. Los ging der Tag wieder um 8.

Burg Wernstein und die Hängebrücke ans andere Ufer.
Burg Wernstein und die Hängebrücke ans andere Ufer.

Der Weg führte mich gleich am Ortsende von Wernstein direkt an den Inn und folgte diesem bis Schnelldorf, schon weit nach Schärding, unter anderem vorbei am auf der gegenüberliegenden Flußseite befindlichen Kloster Vornbach, an der Prammündung und am Kraftwerk Schärding-Neuhaus. Teilweise auf einer Promenade, vor allem in Schärding, teilweise auf typischen Treppelwegen, auch auf Fahrwegen, aber auch besonders gleich zu Beginn auf schmalen Steigen im Auwald im dauernden Auf und Ab. Ein paar Bilder können den Weg wohl am besten beschreiben:

In Schärding war ich um 10 vor 10, dort machte ich einen Abstecher in die Stadt, der Weg danach am Inn entlang war ein wenig langatmig. Besser wurde es, als bei Schnelldorf der Inn verlassen wurde. Über Güter- und Feldwege gings, die Bahnlinie Ried-Schärding überquerend in den Lindetwald.

Am Weg in den Lindetwald.
Am Weg in den Lindetwald.

Durch den gings auf breiten Wegen durch, bzw am Waldrand dahin, er wurde dann schon knapp vor St. Marienkirchen verlassen. Über einen Güterweg kam ich in den Ort.

Im Lindetwald bzw an dessen Rand. Rechts ist St. Marienkirchen schon zu sehen.
Im Lindetwald bzw an dessen Rand. Rechts ist St. Marienkirchen schon zu sehen.

Da war ich um 1/4 1, holte Kaloriennachschub aus der Bäckerei am Hauptplatz und ging weiter, ab hier im leichten Regen,

Es geht raus aus St. Marienkirchen.
Es geht raus aus St. Marienkirchen.

teilweise ein wenig hügelig über asphaltierte Güterwege durch Großwiesenhart, Lindenedt und Bach und dann in einer kleinen Steigung über Manazedt an die nach Antiesenhofen führende Straße, in die ich rechts einbog.

Zwischen Lindenedt und Bach.
Zwischen Lindenedt und Bach.

Schon lange bevor ich knapp vor dem Ort die Innkreisautobahn unterquerte, war deren Dauerlärm zu vernehmen, machte die Gegend nicht gerade sympathisch.

Letzte Abzweigung (Stunde wars keine mehr, eher 20 Minuten noch)
Letzte Abzweigung (Stunde wars keine mehr, eher 20 Minuten noch)

Der Bahnhof ist nicht weit weg vom Ortsbeginn und hatte ich somit gleich mein Tagesziel erreicht. Punkt 2 wars. Bis 15.31, als mein Zug Richtung Attnang-Puchheim kam, hatte ich noch genug Zeit.

Am Ziel.
Am Ziel.

Einen Nahversorger fand ich im ganzen Ort nicht, bei der Suche nach einem lernte ich wenigstens ganz Antiesenhofen kennen, und weiß bereits Bescheid, wo es das nächste Mal dann weitergeht.

(Wegstrecke: 23 km)

Den Rest der 10A-Strecke werde ich wohl schon bald in Angriff nehmen, einiges mehr an Uferspaziergängen erwartet mich da auf dem Weg über Braunau nach Ostermiething. Zuvor wird es aber Ende Jänner etwas mehrtägiges mit meinem Bruder geben – was genau, ob Weitwandern oder Schneeschuhgehen, oder beides in einem, wissen wir noch nicht.

2 Kommentare zu „Rupertiweg 10A Inn-Salzachuferweg Tage 1 bis 3: Oberkappel – Antiesenhofen“

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