Zentralalpenweg 02 Tage 15 bis 17: Ingeringsee – Schwaberger Hütte

Auf ein Neues. Übers Kettentörl zur Bergerhube sollte es von den Wegverhältnissen her diesmal jedenfalls gehen. Und das Wetter über Pfingsten war ja super, eher schon zu heiss für meinen Geschmack, vorhergesagt. Also trotz der regelmäßigen kurzen Wintereinbrüche in den letzten Wochen auch gute Aussichten für den Weiterweg, und die für den 3. Tag geplante Gewaltetappe von der Edelrautehütte zur Planneralm, ohne allzu viel hinderlichen Altschnee. Für diesen Tag hatte ich auch mit meinem Bruder wieder einen Wanderpartner. Und auch für den Großteil des 2. Tages hatten sich dann bei der Bergerhube unverhofft 2 Wanderpartner gefunden.

Tag 15 (07.06.2014): Ingeringsee – Bergerhube

Gleich beim Weggehen von zu Hause ein Hoppala: mein Geldbörsel daheim lassen. Und ohne Geld fährt kein Zug, ohne Geld kein Quartier, ohne Geld kein Proviant, ohne Geld kein Wandern. In der U-Bahn draufgekommen, wieder retour, und nur weil mein Zug schon verspätet von Wien wegfuhr, erwischte ich ihn noch. Anders wärs wieder sehr spannend geworden. So erwischte ich rechtzeitig den Anschluss in Knittelfeld und mit dem Bus gings nach Ingering. Sehr spät kam ich zwar heute an den Ausgangspunkt, aber man muß ja froh sein, dass samstags überhaupt eine Möglichkeit besteht, öffentlich nach Ingering zu kommen. 3/4 2 wars, als ich mir neuerlich einen Stempel, nochmals eine Füllung für meinen Flüssigkeitstank und ein Eis holte und und dann um etwa 2 wieder das Ingeringtal in Angriff nahm. Auf dem von vor 3 Wochen bekannten Weg gings rein ins Ingeringtal. Und als ich losging fings zu regnen an, dauerte erst nicht lange, aber die ganze Zeit hingen dunkle Wolken über der Gegend.

Im Ingeringtal.
Im Ingeringtal.

Auf Höhe des ehem. GH Ingering fings dann auch mal kurz zu schütten an. Ca. 10 min lang zwar nur, aber recht heftig. Zeug regenfest gemacht, aber schon vorm Ingeringsee war der Guß wieder vorbei.

Es schüttet.
Es schüttet.

Beim Ingeringsee war ich um etwa 4, machte kurz Jausenpause und zog dann weiter. Noch länger auf altbekanntem Weg. Und so im nachhinein festgestellt; ich bin tatsächlich weit gekommen damals vor drei Wochen.

Pause am Ingeringsee.
Pause am Ingeringsee.

Heute war hier keine Spur von Schnee mehr. Schon bald nach der Stelle, wo ich letztes mal kehrt machen mußte, bog die Markierung in einen Steig weg und es ging noch eine Zeit flach auf Almboden dahin.

Genau hier war letztes Mal Schluss.
Genau hier war letztes Mal Schluss.

Bis es dann schon knapp vor dem Kettentörl steil und durch Latschen hinaufging. Einzelne Schneefelder gabs hier heroben auch noch, ich hoffe aber für die nächsten Tage, dass sich das dann weiter oben auch in Grenzen hält.

Am Kettentörl.
Am Kettentörl.

Knapp nach 6 war ich beim Kettentörl, tolle Aussicht von hier zurück ins Ingeringtal und zu den Bergen der Seckauer Tauern, vorwärts zu den morgen zu umrundenden Grießsteinen, zu den Gamskögel.

Und dann gings heute nur noch bergab. Steil durch Latschen, dann ein wenig flacher wieder in die Waldgegend kommend, bis eine Forststraße gekreuzt wurde, ab der man dann gute Sicht ins Triebental hatte. War aber eher depremierend. Forststraßen, Kraftwerke, das was oft als ‚Aufwertung der Natur‘ bezeichnet wird, wo Natur zu Geld gemacht wurde. 160 km Forststraßen haben mittlerweile das Triebental „aufgewertet“, wie der Wirt der Bergerhube am Abend erzählte. Aber auch Sturm und Käferbefall haben hier einige Hänge zu Baumfriedhöfen werden lassen.

Baumfriedhof.
Baumfriedhof.

Es ging hinunter ins Tal und dann auf einer Forstraße ein Stück talauswärts vorbei an der morgigen Abzweigung zur Mödringalm, schließlich zur Bergerhube. Um ½ 8 war ich da. Nette Wirtsleute, schönes Lager und drei Weitwanderer, die auch morgen bis zur Edelrautehütte kommen wollten. Hier blieb ich. 🙂

Bergerhube.
Bergerhube.

(Wegstrecke: 11 km und 10 km Anmarsch von Ingering II)

Tag 16 (08.06.2014): Bergerhube – Edelrautehütte

Damit hatte ich für heute Begleitung. Um 7 gabs deftiges Frühstück mit Ham and Eggs, beste Voraussetzungen für die heutige lange Tour, und erst ein paar Minuten nach 8 kamen wir weg. Keine Ahnung, wann wir in der Früh die Zeit vertrödelt hatten. Von den 3 Burschen hörte heute einer auf und ging nach Trieben hinaus, die beiden anderen waren heute meine Begleitung. Sehr gut.

Start in Tag 2.
Start in Tag 2.

Und die zwei gingens gleich scharf an, ziemlich flott unterwegs. Es ging anfangs noch weiter hinein ins Triebental auf mal schmaleren, mal breiteren Fußwegen durch den Wald, dann kurz auf eine Forststraße, von dieser rechts weg und wir erreichten gleich danach die Mödringhütten.

Mödringhütten.
Mödringhütten.

Dort gabs eine Quelle und somit wurde hier Wasser aufgefüllt. Weiter durch den Wald bis dieser immer schütterer wurde, dann durch den Latschenbereich, immer recht steil bergauf Richtung Knaudachtörl.

Richtung Knaudachtörl.
Richtung Knaudachtörl.

Vor dem Törl in einer Mulde dann ein bißchen flacher, bis der letzte Hang zum Törl zu meistern war, den gings quer hinüber und nicht sehr angenehm. Einige Schneefelder, die wir uns angesichts der Steilheit und des doch noch recht harten Schnees, entschlossen jeweils zu umgehen. Bald aber waren wir oben und hatten nur knapp über 2 Stunden benötigt.

Am Knaudachtörl. Im Hintergrund der Sonntagskogel.
Am Knaudachtörl. Im Hintergrund der Sonntagskogel.

Wie gesagt, die beiden hatten ein ziemliches Tempo drauf. Der nächste Wegabschnitt hinüber ins Triebentörl war dann wieder recht unangenehm. Altschnee, Latschen und wenige Markierungen bzw diese noch unter dem Schnee versteckt. Wir hangelten uns schön langsam am Hang des Kleinen und dann des Großen Grießsteins hinüber und benötigten hier doch eine Stunde, deutlich länger als beschrieben.

Triebener Törl.
Triebener Törl.

Im Törl wieder eine kurze Pause samt Jause. Die Sonne brannte hier schon ziemlich herunter, aber es ging wenigstens Wind. Weiter gings dann in Richtung Sonntagskogel. Kurz flach in eine Mulde und dann in der Flanke am Hang entlang steil hinauf. Ein bißchen zogen mir die beiden davon, knapp vor dem Gipfel, als es dann direkt am Kamm und mit manchmal ein bißchen Kraxelei entlang ging, wieder im Pulk.

Gleich am Gipfel des Sonntagskogels.
Gleich am Gipfel des Sonntagskogels.

Oben blieben wir nur kurz, eine längere Pause, sowas wie die Mittagsrast gönnten wir uns dann um 1/2 2 im Weingrubertörl. Von dort gings dann weiter wieder bergauf auf den Hinteren Geierkogel. Wieder ganz ansprechend steil am Hang entlang hinauf, aber auf jeden Fall einfacher als auf den Sonntagskogel zuvor. Auch warens um 130 Höhenmeter weniger als der vorherige Anstieg.

Rückblick auf Weingrubertörl und Sonntagskogel.
Rückblick auf Weingrubertörl und Sonntagskogel.

Etwa eine Stunde, dann hatten wir auch diesen Gipfel geschafft. Oben telefonierte ich mit meinem Bruder, der ja heute abends für die morgige Etappe von der Edelrautehütte nachkommt. Er war schon unterwegs und sollte etwa um 5 dort ankommen, was sich ziemlich genau mit meinem Ankunftszeitpunkt treffen sollte.

Gipfel des Hinteren Geierkogels.
Gipfel des Hinteren Geierkogels.

Vom Hinteren gings noch kurz auf den Vorderen Geierkogel hinüber und dann waren wieder 1000 hm bergab angesagt.

Der Abstieg beginnt.
Der Abstieg beginnt.

Von der Landschaft und auch dem Weg anfangs sehr schön, einen gratartigen Kamm entlang in den Bereich mit schon dichterer Vegetation und auch mal auf dem Höhenrücken angenehm flach dahin.

Angenehm dahin.
Angenehm dahin.

Wurde dann aber zunehmend steiler und da begannen dann meine Fußsohlenzipperleins, die mich langsamer werden ließen und was zur Folge hatten, dass mir meine Wanderbegleiter davonliefen. So kämpfte ich mich dann durch den Wald zur Wegteilung Gh Moscher bzw Hohentauern Ort und bog links weg Richtung Gh Moscher, wo Treffpunkt mit meinem Bruder ausgemacht war.

Hohentauern kommt näher.
Hohentauern kommt näher.

Bald danach gings kurz auf einer Schipiste hinunter und dann bis schon fast ganz hinunter auf einer Forststraße, wo ich einmal an einem Brunnen vorbeikam. War sehr notwendig, die Wasserreserven waren schon fast zur Neige gegangen. Das Fußsohlenbrennen brachte mich dann zweimal noch dazu kurz Sitzpause zu machen. Schon bald unten, zweigte der Weg dann in einen Steig weg und diesen entlang gings bis fast direkt zum Gasthof, wo mein Bruder seit etwa 10 min wartete. 17 Uhr wars, und da der Gh geschlossen war, gings mit dem Auto noch hinauf in den Ort auf eine Einkehr. Eine Stunde später waren wir wieder beim Gh Moscher und begannen unsere gemeinsame Wanderung heute noch bis zur Edelrautehütte.

Und weiter gehts zur Edelrautehütte.
Und weiter gehts zur Edelrautehütte.

Recht unspektakuläre, aber nette Wanderung und beim Bergaufgehen hielten sich meine Beschwerden zurück. Also zügig über Wiese und durch Wald, und alles dabei: Fußsteige, Forstwege, Forststraße und am Schluß neben der Mautstraße bis zur Hütte, wo wir 1/2 8 einlangten.

Und am Ziel für heute. Die Edelrautehütte.
Und am Ziel für heute. Die Edelrautehütte.

Meine Begleiter bis zum Abstieg nach Hohentauern trafen wir hier leider nicht mehr.

(Wegstrecke: 22 km)

Tag 17 (09.06.2014): Edelrautehütte – Schwaberger Hütte

Fürchterliche Nacht. Geschnarche im Lager, also raus aus dem Lager und ins Freie. Kaputter Zipp beim Schlafsack, also rein in die Gaststube und so ergaben sich dann grade mal etwa 1 1/2 Stunden Schlaf auf einer Holzbank. Um 1/4 5 gings auf, und knapp nach 5 los, wir wollten ja die Etappe bis zur Planneralm schaffen. Und mit mindestens 12 Stunden unterwegs sein mussten wir rechnen. Es wurde dann allerdings nicht so weit, denn meine Fußsohlen spielten nach langer Zeit mal wieder nicht mit. Schlußendlich trotzdem eine lange Etappe und fast so lange litt ich hinter meinem Bruder hinterher.

Morgenstimmung bei der Edelrautehütte.
Morgenstimmung bei der Edelrautehütte.

Bemerkbar hatte sich das Fußsohlenbrennen ja schon gestern nachmittags am Runterweg nach Hohentauern gemacht. Und heute wurde es schlimmer und schlimmer. In der Früh gings aber noch zügig los. Bei Sonnenaufgang und blauem Himmel zogen wir hinauf auf den Großen Hengst durch den Wald, dann auf einem Höhenrücken, am Schluß recht steil zum Gipfelkreuz.

Am Weg zum Gr. Hengst.
Am Weg zum Gr. Hengst.

Knapp über eine Stunde benötigten wir. Über den Kamm gings weiter zum Kleinen Bösenstein. Aus der Entfernung sieht dieser Kamm ja recht wild aus, war aber eine angenehme Kammwanderung auf einem schmalen Steig, die uns erst recht flach dahin, am Schluß ansteigend um 1/2 8 auf den Gipfel, mit 2395 m der höchste Punkt der heutigen Tour bzw des diesmaligen Teilstücks brachte.

Der Weiterweg zum Kl. Bösenstein.
Der Weiterweg zum Kl. Bösenstein.

Oben bei der Abzweigung Richtung Planneralm knapp nach dem Gipfel trafen wir zwei Leute, die ebenfalls schon sehr früh von der Edelrautehütte aufgebrochen waren, beide mit Schiern, ein paar Schneefelder gabs ja noch Richtung Hütte retour.

Vom Kl. Bösenstein zum Scheibelsee und zur Edelrautehütte.
Vom Kl. Bösenstein zum Scheibelsee und zur Edelrautehütte.

Wir zweigten links in die Perwurzleiten ab, und auch da gabs Schnee. Teilweise steil bergab, eben auch auf unangenehmen kleinen Schneefeldern, dann durch dichte Latschenfelder gings mehr als 500 hm wieder hinunter in den Sattel des Perwurzpolsters. Beim Weg dorthin begann das Fußsohlenbrennen und das ziemlich intensiv und schmerzhaft.

Die Perwurzleiten bergab. Dahinter der Zinkenkogel.
Die Perwurzleiten bergab. Dahinter der Zinkenkogel.

Im Sattel gabs um knapp vor 9 eine erste kurze Pause, vor allem zwecks Abkühlen der Fußsohlen, und dann wartete der nächste Gipfel auf uns. Der Zinkenkogel, laut Wanderbücherl des ÖAV etwas weniger steil am Perwurzgupf vorbei. „Etwas weniger steil“ war ganz schön schweißtreibend und ziemlich steil. Hinter dem Perwurzgupf erreichten wir den Kamm, der anschließend dann tatsächlich etwas weniger steil hinauf auf den Zinkenkogel führte, wo wir bald nach 10 wieder kurz pausierten.

Zinkenkogel.
Zinkenkogel.

Dann kurz bergab, hinauf auf einen unbenannten Zwischengipfel und anschließend hinunter in den Reiterecksattel. Das zog sich, bergab war eine ziemliche Tortur, hinauf gings besser, wenn auch immer langsamer durch das etwas unlockere Dahingehen. Vom Sattel gings dann hinauf auf den Kleinen Geierkogel, ausgestattet mit Tisch und Bank, allerdings in sehr wackeligem, wenig vertrauenswürdigem Zustand. Hier machten wir bis 3/4 12 nochmals eine kurze Pause und dann wurde es schwierig. In den diversen 02er-Wanderbücherl wird der Anstieg zum Großen Geierkogel als besonders anspruchsvoll beschrieben. Und ja, stimmt.

Wandern ist es hier für eine kurze Strecke nicht mehr. Allein die Steilheit macht ein leichtes Klettern daraus, aber mit guten Tritten und zumeist auch Griffen, wenn auch manchmal Grasbüschel dafür herhalten mußten. Und in der Gegenrichtung möchte ich diese Strecke nicht unbedingt absolvieren. Aber für zwischendrinnen mal hat dieser Wegteil durchaus seinen Reiz, Altschneefelder demgegenüber etwa sind bedeutend unangenehmer und mühsamer. Also gut durchgekommen und vom Großen Geierkogel gings bergan weiter auf den Gipfel des Hochschwung. Vor Jahren war ich hier schon mal mit Schi heroben. Am gleich danach folgenden Nebengipfel machten wir die nächste Pause.

Hochschwung.
Hochschwung.

Und wer bisher den Eindruck hatte, heute gabs keine Flachstücke, hat recht. Kein einziges war heute dabei, dauernd Auf und Ab, keine diesbezügliche Erholung. Da nutzten auch die frommen Wünsche und das sich danach sehnen nichts. Denn nach dem Hochschwung, wo wir bald nach 1 wieder losgingen, gings einmal in einen Sattel hinunter und gleich an den Anstieg zum Schattnerzinken.

Auf dem Weg vom Schattner- zum Seitnerzinken.
Auf dem Weg vom Schattner- zum Seitnerzinken.

Und von dort in einen Sattel und wieder bergan auf den Kamm vor dem Seitnerzinken. Sowohl am Schattnerzinken, wie auch auf diesem Kamm gabs wieder kurze Pause der Fußsohlen wegen und weiter zog ich meinem Bruder hinterdrein, der nach seinen vorjährigen Rückenproblemen wieder zur alten Form aufläuft, während ich heute leider meinen wohl schlechtesten Tag seit langem hatte. Zwischendurch zog recht nahe mit deutlichem Donnergrollen ein Gewitter vorbei, ließ uns aber zum Glück aus. Deutlich kühler und windiger wurde es ab diesem Zeitpunkt aber. War kein Fehler. Den Gipfel des Seitnerzinken umgingen wir rechts in der Flanke, dann gings, mal wieder in einen Sattel, und damit ja kein Flachstück dazwischen kommt, gleich wieder hinauf auf den Schrattnerkogel.

Im Sattel vor dem Schrattnerkogel.
Im Sattel vor dem Schrattnerkogel.

Oben angekommen wars 1/2 5 und es standen noch 5 Gipfel bevor. Kaum mehr schaffbar vor der Dunkelheit und der vom Bruder geäußerte Vorschlag bei der folgenden Kleinen Windlucken hinunter zur Schwaberger Hütte im Bretsteingraben abzuzweigen und den Tag dort zu beenden, war daher äußerst sinnvoll.

In die Kleine Windlucken.
In die Kleine Windlucken.

Also vom Schrattnerkogel die etwa 300 hm hinunter in die Kleine Windlucken und von dort gings um 17 Uhr querfeldein zur bereits von oben sichtbaren Hütte.

Die Schwaberger Hütte von oben.
Die Schwaberger Hütte von oben.

Dort angekommen um 18 Uhr gabs eine Jause, nachdem wir unterwegs nicht viel gegessen hatten und vor allem wurde der Flüssigkeitsmangel aufgeholt. Auf der gesamten heutigen Strecke gabs keine Möglichkeit Wasser nachzutanken, dafür mussten die regelmäßigen Schneeflecken herhalten, erst kurz vor der Schwaberger Hütte gabs ein kleines Bächlein. Und punkto Heimfahren hatten wir ziemlich Glück, das Auto des Bruders stand ja in Hohentauern.

Von der Schwaberger Hütte in den Bretsteingraben.
Von der Schwaberger Hütte in den Bretsteingraben.

Der Wirt der Schwaberger Hütte, die noch dazu heute den ersten Tag bewirtschaftet war, erklärte sich gegen Zahlung eines guten Benzingeldes bereit, uns das ganze lange Tal hinauszufahren, wo ihn in Bretstein seine Tochter ablöste und uns weiter nach Hohentauern führte. Damit gings heute noch heim.

Bin schon gespannt, wie ich beim nächsten Mal bei der Schwaberger Hütte beginnenden Wegteil dann dorthin gelangen werde.

(Wegstrecke: 24 km)

Damit ist es dieses Mal wieder ein schönes Stück weitergegangen. Obwohl es mich schon ein wenig wurmt, dass sich die gesamte Überschreitung bis zur Planneralm, wären wohl noch so etwa 5 Stunden gewesen, nicht ausgegangen ist. Aber diesbezüglich war dieses Wochenende nicht mein Wochenende. Macht nichts. Wenns so wird wie ich derzeit vorhabe, dann stehen in 4 Wochen die nächsten 3 Tage an, die mich dann bis zur Breitlahnhütte im Kleinsölktal bringen sollten.

Ansonsten wird nächstes Wochenende dann wohl ein Pausenwochenende werden. Meinen Sohlen mal ein wenig Ruhe gönnen und meine Schuhe brauchen auch neue Sohlen, die sind in 11 Monaten regelmäßigen Gehens schon vollkommen runtergewandert. Hat vielleicht auch mit eine Rolle gespielt, dass es diesmal nicht so gut dahinging.

2 Kommentare zu „Zentralalpenweg 02 Tage 15 bis 17: Ingeringsee – Schwaberger Hütte“

  1. Ein schöner Bericht! Schade, dass es sich mit der Planneralm nicht geklappt hat! Offensichtlich waren wir ca. 1/2 h vor Dir beim Gasthof Morscher… wir haben uns dort schnell für eine Heimfahrt entschieden und sind somit schnell runter (mit Taxi) nach Trieben, um dann den Zug zuerwischen! Noch viel Glück auf dem 02 – vielleicht sehen wir uns nochmal! lg, Volker (& Uli)

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