Grenzlandweg 07 Tage 11 bis 15: Langenzersdorf – Illmitz

Die nächsten 5 Tage standen an. Schon bei der Planung gabs Umstellungen – manchmal nicht so einfach, ein Quartier im Winter zu finden. So war etwa in Eckartsau („für eine Nacht heizen wir nicht“) keine Möglichkeit zur Nächtigung da, was mich dazu brachte, gleich am ersten Tag einen Gewalthatscher anzusetzen. Außerdem war weder in Dt. Jahrndorf noch in Pama was zu kriegen, was ein Bahnfahren zwischendurch zwischen Pama und Kittsee notwendig machte. Recht kalt mit Temperaturen um den Gefrierpunkt wars zudem angesagt, dazu Dauerhochnebel bis zumindest Freitag. Mal sehen, wie es hinhaut.

Tag 11 (18.12.2013): Langenzersdorf – Schönau a. d. Donau

Von der Strecke her wars lange heute, die Wien-Durchqerung stand an, und der erste Teil des Weges entlang der Donau. Aber vollkommen flach das Ganze, daher schon machbar. Aufstehen war um knapp 3/4 6 angesagt, dann gings mit dem Zug nach Langenzersdorf und um 1/2 8 Uhr los. Ziemlich kalt wars, aber kein Wind ging, daher wars gut eingepackt schon aushaltbar. Nach der Durchquerung von Langenzersdorf erreichte ich über die Donauinselschleuse die Donauinsel, auf der es nun 14 km dahinging. Im ersten Teil, wie auch dann am Ende ruhig dahin zwischen Grünflächen und Baumbewuchs. Teilweise war aber der Weg recht vereist.

Auf der Donauinsel.
Auf der Donauinsel.

So ab der ersten Brücke, der Nordbrücke bis hin zur Stadlauer Ostbahnbrücke wurde die Stadt Wien direkt durchquert, hier war auch deutlich der Stadtlärm stetiger Begleiter. Aufregend wars hier nicht, Asphalt und geradeaus, lange Zeit, mal gings auf der Krone, mal am Fuß des Damms. Schließlich erreichte ich aber die Steinspornbrücke, auf der die Neue Donau überquert und an das linke Ufer der Neuen Donau gewechselt wurde, wo es aber nochmals mehrere Kilometer gerade bis in den Bereich des (im Winter geschlossenen) Waluliso-Stegs entlang ging.

Weg von der Donauinsel.
Weg von der Donauinsel.

Hier wurde es dann ein wenig abwechslungsreicher. Wenn auch am Beginn nicht gerade einladend, wegen der neben dem im Wald verlaufenden Weg befindlichen und auch entsprechend Geruch verbreitenden Tanks der anliegenden Öllager. Dann aber endlich: ungestörte Waldwanderung. Am Waldrand gings erst zum Vorwerk Lobau, dann über den Förstersteig und weiter im Wald, bis eine Straße erreicht war, die dann nach Großenzersdorf führte. Im doch geöffneten Uferhaus, womit ich nicht gerechnet hatte, das ich um 1 Uhr erreichte, machte ich kurz Pause und dann gings wunderbar durch die Aulandschaft dahin.

Das Uferhaus in Großenzersdorf.
Das Uferhaus in Großenzersdorf.

Teilweise waren die Wege recht glatt, aber sonst wars hier einfach schön. Ich erreichte dann schließlich die Gänshaufentraverse, dann machte der Weg noch einen kurzen Linksbogen und ich gelangte leider wieder auf den Damm.

An der Gänshaufentraverse.
An der Gänshaufentraverse.

Das letzte Stück war dann ein wenig quälend. Geradeaus, auf Asphalt eintönig dahin und ziemlich kalt wars, ein wenig litten meine Finger. Zogen sich eben die letzten etwa 5 km, ein wenig machte sich schon auch die lange Strecke bemerkbar. Nach Schönau bog ich dann links weg, und rief da um etwa 4 meinen Bruder an. Der wohnt da nicht weit weg, und deswegen hatte ich heute das beste Quartier überhaupt, und kostenlos noch dazu. Danke.

(Wegstrecke: 39 km)

Tag 12 (19.12.2013): Schönau a. d. Donau – Hainburg

Gut, aber zu kurz geschlafen. Aber die beiden mussten in die Arbeit, und so war 6 Uhr gemütliches gemeinsames Frühstück angesagt, und dann brachte mich mein Bruder nach Schönau. 7 wars und noch ganz dunkel, als ich wegging. Und ziemliche Eintönigkeit erwartete mich, den ganzen Tag. Am Damm gings entlang, fast den ganzen Tag.

Morgens am Damm.
Morgens am Damm.

Erst einige Kilometer Richtung Orth, dann zweigte der Weg dorthin ab. Kurze Abwechslung auf einem Forstweg bis nach Orth. Eine Kakao- und Topfengolatschenpause und ein kurzes Stück Strecke neben der Straße später, war ich wieder am Damm.

In Orth an der Donau.
In Orth an der Donau.

Den zog ich weiter, stur auf den Boden blickend, mal auf der Dammkrone, mal auf dem neben dem Damm führenden Weg. Nach Eckartsau hatte ich auch kurz den Damm zu verlassen und machte dort um etwa 11 wieder eine Pause im örtlichen Wirtshaus. 20 min später führte mich ein breiterer Weg durch den Park des Schlosses Eckartsau zurück auf den Damm. Und weiter gings wie vorher. Stur auf den Boden blickend auf bzw neben dem Damm nochmals 7 km den Damm entlang.

Am Damm. Irgendwo vor Stopfenreuth.
Am Damm. Irgendwo vor Stopfenreuth.

Dann hatte ich um knapp 1/2 2 Stopfenreuth erreicht, wo ich ebenfalls in den etwas abseits der Markierung liegenden Ort und ins Dorfwirtshaus zwecks Aufwärmen und Pause ging. Nach wieder ca 20 min setzte ich meine Wanderung fort. Es ging weg vom Damm, erst auf einer Straße bis ans Donauufer, dann dieses auf einem Treppelweg entlang bis zur Hainburger Brücke. Auf der anderen Seite der Donau stieß ich auf den Zentralalpenweg und ein Stück Weg, das ich heuer im Sommer zu Beginn meiner 02er-Wanderung zu gehen hatte. Das gings diesmal in die andere Richtung, nach Hainburg.

Und Hainburg war erreicht.
Und Hainburg war erreicht.

Um 3 war ich da, hatte ein wenig nach meinem reservierten, etwas abseits des Zentrums liegenden Quartier in einer Frühstückspension zu suchen und dann noch in der Kälte zu warten, bis die Quartiergeber da waren. Hatte mich schließlich erst für frühestens 4 angekündigt, und die Vermieter nahmen mich beim Wort, waren noch unterwegs, als ich eintraf, aber pünktlich um 4 dann da.

Morgen wirds dann ein wenig kürzer, mal nur 26 km und hoffentlich reißt der dauertrübe Himmel einmal auf. Ein bisschen Sonne dazwischen wär mal nicht schlecht.

(Wegstrecke: 33 km)

Tag 13 (20.12.2013): Hainburg – Pama

7 Uhr Tagwache und knapp nach 8 kam ich weg. Dann war nach einem Einkauf noch zurück ins Zentrum zu marschieren und war es etwa 1/2 9, als ich dann Hainburg entlang der Donau verließ. Nebelig wars und glatt, hatte sich nicht wirklich gebessert das Wetter. Wenigstens windstill bliebs. Der Weg entlang der Donau durch nett angelegte in den Berg geschlagene Tunnel und dann ein Stück bergauf zur Ruine Röthelstein war angenehm zu gehen. Neben der noch folgenden Königswarte Highlight dieses Tages.

Ruine Röthelstein.
Ruine Röthelstein.

Der Weg verließ dann durch den Wald auf einem breiteren Forstweg erstmals die Donau, führte dann am Waldrand dahin, und erreichte dann wieder die Donau, hatte so eine Biegung des Flusses abgeschnitten. Es ging dann anschließend längere Zeit ohne viel Richtungsänderung auf Fahrwegen entlang dahin. Auf der gegenüber liegenden Flussseite war die Burg Devín zu bewundern.

An der Donau zwischen Hainburg und Wolfsthal.
An der Donau zwischen Hainburg und Wolfsthal.

Der Fahrweg wurde dann immer schmäler bis er dann in einen ziemlich verwachsenen Steig mündete. Bald danach gings aber dann weg von der Donau, und auf einem langen geraden Schotterweg, schließlich nach links abbiegend auf einer schmalen Straße bis nach Wolfsthal. Der Ort war zur Gänze zu durchqueren, das zog sich auch wegen des unangenehmen recht dichten Verkehrs auf der Hauptstraße. Am Ortsende gings dann rechts weg Richtung Königswarte, dem bergigen Höhepunkt der diesmaligen Teilstrecke. 190 Höhenmeter ca., mehr war diesmal nicht drin. Ging aber ganz anständig dahin. Zwei glatte Eisenleitern über Wildzäune hatte ich zu überwinden und die Markierung innerhalb des Zauns war so gut wie nicht vorhanden, wie schon im Wanderbüchl angekündigt. Die eigentümende Gutsverwaltung hat was gegen das Wandern und die früher vorhandenen Markierungen großteils übermalt. Hielt ich mich also auf diesem Stück an die genaue Beschreibung in der Wegbeschreibung des ÖAV und die passte hervorragend. Die Umgebung wurde hier auch immer schöner, fast irgendwie ‚märchenhaft‘. Die waldige Landschaft war ganz weiß, durch den festgesetzten gefrierenden Nebel. Sehr schön.

Teilweise ziemlich bergan erreichte ich dann eine Straße, die zur Lauschstation des Bundesheeres führte, die aufgrund des dichten Nebels auch kaum zu sehen war. Mehr als 50 m Sicht war hier heroben nicht. Vor der Bundesheer-Einrichtung zweigte der Weg nach rechts, es war dann die 2. Eisenleiter zu überwinden und schon stand ich am Gipfel mit der Warte. Keine Aussicht hier, ja grad, daß der oberste Punkt der Warte erkannt werden konnte. Sicher ein nettes Plätzchen zum pausieren, wenns wärmer ist. Ich ging gleich weiter eine gleich nach der Warte links abzweigende Waldstraße brachte mich bergab nach Berg. Berg durchquerte ich rasch, und jetzt fingen wieder die langen Geraden an. Nach Berg gings einmal nach Kittsee mehrere Kilometer geradeaus auf einer Asphaltnebenstraße, dann durch Kittsee, meinen heutigen Nächtigungsort, durch bis zum Bahnhof.

Kittsee.
Kittsee.

Hätte ich nicht soweit müssen, denn hier hatte ich, mal wieder gedankenverloren, die Abzweigung nach Pama übersehen, und gelangte so auf einem kleinem Umweg auf die Straße Kittsee – Pama. Der Weg nach Pama war dann eine reine Durchhalteübung. Erst geradeaus die erwähnte Straße entlang, bis nach der Unterquerung der A6 nach links zur Bahntrasse abzubiegen war und dann gings wieder kilometerlang geradeaus, eben, auf Asphalt. Hatte der Nebel hier doch was gutes, allzuweit war die Voraussicht nicht, jedenfalls nicht die ganze Länge der Geradeausstrecke. So tauchte Pama dann zwar plötzlich, aber endlich auf. Knapp davor wurde die Seite der Bahntrasse gewechselt und auf einem Feldweg gings die letzten paar hundert Meter in den Ort. Und gleich zur Bahnstation. Um 14.30 Uhr war ich da, 20 min später brachte mich der Zug zurück nach Kittsee. Und morgen früh dann bringt er mich wieder nach Pama, von wo die Wanderung dann weitergeht. Das weil wie erwähnt in Pama und Dt. Jahrndorf, das ich eigentlich als Zielort des diesmaligen 3. Tages vorgehabt hatte, kein Quartier zu kriegen war.

(Wegstrecke: 26 km)

Tag 14 (21.12.2013): Pama – Halbturn

Blauen Himmel hatte es daußen in der Früh. Sah vielversprechend aus. Frühstück bekam ich wieder um 1/2 8, dann musste ich zur Bahn und fuhr um 8.36 Uhr die eine Station wieder nach Pama. Somit war heute erst um 3/4 9 Abmarsch. Ging halt nicht früher. Und es begann, wie es lange Zeit heute gehen sollte. Geradeaus.

Die Aussicht von Pama Richtung Dt. Jahrndorf.
Die Aussicht von Pama Richtung Dt. Jahrndorf.

Neben der Landstraße gings erstmal 6 km nach Deutsch Jahrndorf, wo ich ein paar Minuten auf die Öffnung des Gasthauses um 10 warten musste. Einen Kakao später gings weiter, noch auf Asphalt in Richtung des Dreiländerecks.

Der Weiterweg von Dt. Jahrndorf.
Der Weiterweg von Dt. Jahrndorf.

Knapp davor dann eine Richtungsänderung, die letzte für lange Zeit, rechts hinein in einen Güterweg. Und der blaue Himmel konnte sich nicht wirklich durchsetzen, das schöne heute war die Stimmung, die der dauernde Nebel und ein bisschen Sonne-Mix abgab.

Sonne vs. Nebel.
Sonne vs. Nebel.

Es ging dahin zum Karlhof, hier wurde der Nebel bis Nickelsdorf wieder ziemlich dicht, in einem kleinen Schlenker durch diesen durch, und weiter lange geradeaus bis ich ein Waldstückchen erreichte, wo ich nach links auf einen asphaltierten Güterweg abzweigte. Dieser führt dann in einem Bogen, einen Kanal und die Leitha überquerend bis Nickelsdorf. Schon hungernd machte ich gleich am Ortsbeginn im Warteraum der Bahnstation um 1 Uhr Essensrast und ging dann in den Ort hinein. Dauerte bis ich dann endlich ein offenes Lokal entdeckte. Lag ziemlich abseits meiner Markierung. Aber Stempel und Kakao mussten her. So kam ich dann erst knapp vor 2 wieder raus aus Nickelsdorf. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich dann auch der Nebel verzogen und es wurde auch merkbar wärmer, wie es aber heute auch schon davor höhere Temperaturen als an den Vortagen hatte.

Nickelsdorf.
Nickelsdorf.

Nach Nickelsdorf war eine kleine Anhöhe zu ‚erklimmen‘, und weiter gings ganz angenehm dahin auf Feldwegen, erst unter der A4 durch, und dann in Richtung der Straße zum Kleylehof. In die war dann einzubiegen, und der lästigste Teil des Tages begann.

Sonnenuntergang beim Kleylehof.
Sonnenuntergang beim Kleylehof.

Auf der Straße zum Kleylehof, von diesem rechts weg auf eine Schotterstraße in einen Wad, bald wieder links weg und geradeaus dahin, nach dem Wald an einem Windpark vorbei, und wieder, richtig, elendiglich lang geradeaus bis zum Wittmannhof. Durch diesen gings durch und dann war noch das letzte Stück nach Halbturn zu meistern. Auch auf einer breiten Erdstraße, ein bisschen Auf und Ab wenigstens. Währenddessen fing es an zu dämmern, und als ich Halbturn erreichte, war es dunkel. Durch die lange Parkgasse gings ins Ortszentrum, wo ich das Gasthaus, in dem reserviert hatte, gleich fand.

(Wegstrecke: 35 km)

Tag 15 (22.12.2013): Halbturn – Illmitz

So, der 5. und letzte Tag der diesmaligen Teilstrecke am 07er stand an. Und Illmitz am Neusiedlersee war das Tagesziel. Wie schon an den Vortagen stand ich um 7 auf und Frühstück gabs um 1/2 8. Pünktlich um 8 kam ich weg und hatte zuerst den Straßenhatscher ohne Alternative dazu nach Frauenkirchen zu absolvieren.

Start in den letzten Tag. Für diesmal.
Start in den letzten Tag. Für diesmal.

Zum Glück wars wieder nebelig, so sah ich das ganze Elend nicht so weit voraus und ich wanderte stur dahin. In Frauenkirchen war ich um 9 und nach einer, mal wieder, Kakaopause um 20 nach 9 wieder auf dem Weg. Raus aus Frauenkirchen gings auch noch mal auf der Straße, dann zweigte ich links weg, wieder auf der Straße und bald nach rechts auf einen auch asphaltierten Güterweg. Am Wilhelmshof gings anschließend vorbei und nach mehrfachen Richtungsänderungen gings weiter zwischen Feldern dahin bis der Bereich des Zicksees erreicht war. Dort gings an einem Campingplatz vorbei und, St. Andrä am Zicksee nur von weitem und im heutigen Dauernebel nur unscharf erkennbar, dann diesen umrundend schließlich in die Seenanlage hinein und zum See.

Am Zicksee.
Am Zicksee.

An dessen Ufer gings dann eine Zeit lang entlang, bis ich bei einer weiteren Kleingarten- bzw Sommerhaussiedlung vom Zicksee wegzweigte. Die restliche Wanderung heute war dann ganz angenehm. Erst auf Schotterwegen wieder zwischen Feldern in den Bereich der Langen Lacke und dort entlang des Sees im Nationalpark dahin. Zwischendurch machte ich um knapp nach 12 kurze Essensrast.

Mittagspause im Nationalpark.
Mittagspause im Nationalpark.

Sehr laut bemerkbar machten die vielen Vögel, die das Gebiet der Langen Lacke bevölkern und für welche dieses bekannt ist. An mehreren Infopunkten des Nationalparks und an mehreren Hochständen gings vorbei, immer brettleben, aber durchaus lohnend. Irgendwann bog mein Weg dann nach links auf eine Schotterstraße weg und auf dieser erreichte ich dann die Straße vor Apetlon, das ich zu durchwandern hatte. Am Ende der Ortschaft rief ich meine Eltern an, die sich als Abholdienst abgeboten hatten, um ihnen mitzuteilen, dass ich bald in Illmitz sein werde. Und siehe da: Sie waren und warteten schon dort. Also machte ich mich schnellen Fußes, mir gings vom Gehen her auch heute wieder echt gut, auf die restlichen 2 oder 3 Km nach Illmitz, die auf dem Radweg neben der Landesstraße führten. Um knapp 2 Uhr war ich da.

Illmitz. Ziel erreicht.
Illmitz. Ziel erreicht.

(Wegstrecke: 28 km)

Als nächstes Teilstück habe ich nun vor in weiteren 3 Tagen bis an den Fuß des Hochwechsels zu kommen und dabei u. a. die Bucklige Welt auf zum Teil schon aus dem Sommer von der Zentralalpenweg-Wanderung bekannten Wegen zu durchqueren. Wird von der Streckenführung sicher wieder abwechslungsreicher. Wann, das ist wetterabhängig. Von mir aus gerne schon wieder Anfang Jänner, aber irgendwann wird ja wohl doch Schnee und wirklicher Winter kommen.

6 Kommentare zu „Grenzlandweg 07 Tage 11 bis 15: Langenzersdorf – Illmitz“

  1. Danke für den ausführlichen Bericht! Jetzt weiss ich was mich im flachen Osten erwartet. Denn der Abschnitt von Wolfsthal bis Illmitz fehlt mir noch auf meiner 07er Begehung, dann hätte ich zumindest Wien – Bad Radkersburg (fast) vollständig!

    Da ich mit dem Gedanken liebäugle, das evtl. im Jänner zu „erledigen“: Wo (in welchen Pensionen etc.) hast du denn übernachtet?

    Liebe grüße aus Graz,
    Gert

    1. Hi Gert,
      gerne. Freut mich, wenn Leute hierher finden.

      Wegen der Nächtigungen:
      in Kittsee wars das Gasthaus Steinhofer. Recht einfach (Etagenbad), aber alles da und sauber, und eine bemühte Wirtin. Gleich nebenan am Hauptplatz gibts die Pension Hauswirth und ein Stück weiter auf der Hauptstraße Richtung Bahnhof den Gasthof Leban, die sind beide eine Preiskategorie drüber. In Kittsee sollte es kein Problem mit Übernachtung geben.
      In Halbturn war es der http://gasthof-knoebl.halbturn.at/ . Typisches Dorfwirtshaus. Übernachten ist im Gästehaus, das ca. 150 m entfernt davon ist. Auch alles Ok da und das billigste seit dem Nebelstein mit EUR 25,00.
      In Dt. Jahrndorf gäbs das http://www.landgut-werdenich.at/rest.htm, warum die kein Zimmer hatten, weiß ich nicht. In Pama den Gasthof Kuster, die hatten zu der Zeit grade die Zimmer voll mit Arbeitern. Drum hab ich da nichts bekommen.
      LG

      1. Danke für die ausführlichen Informationen! Wenn der Wetterbericht hält werd ich’s wahrscheinlich Ende dieser Woche angehen! Bis Halbturn werd ich es am ersten Tag wohl nicht schaffen, daher muss ich mir mein Quartier (in Nickelsdorf) doch selber suchen… 😉

      2. Wolfsthal – Illmitz in 2 Tagen ist ganz schön ’na bumm‘. 🙂 Viel Spaß und vor allem Durchhaltevermögen wünsch ich dir.

        Mich ziehts nächstes Wochenende über den Wechsel.

  2. Gestern hatte ich im GH Knoebl in Halbturn ein eher seltsames Erlebnis. Obwohl geöffnet und mit 12:30 typische Zeit fürs Mittagessen, wurde mir trotz ausgehängter Speisekarte eine warme Mahlzeit ohne Angabe von Gründen verweigert (O-Ton: „Heute nix Essen! Entweder Schloss oder nächste Ortschaft!“) Die Auskunftsfreudigkeit der Wirtin läßt eher zu wünschen übrig. Also ich kan den GH nicht uneingeschränkt empfehlen 😦

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