Waldviertler Viermärkteweg 612 Tage 1 und 2: Groß Gerungs – Schönbach – Groß Gerungs

Der nächste Lockdown ist vorbei und zumindest in NÖ durften die Beherbungsbetriebe wieder aufsperren. Damit meine Chance, endlich wieder länger als einen Tag rauszukommen. Nach langer Zeit will ich in diesem Winter wieder mal das Waldviertel aufsuchen. 3 verschiedene Wege hab ich mir  da schon vorgemerkt, und für diese Tour habe ich mir den kürzesten der 3 ausgesucht: den Waldviertler Viermärkteweg. Der führt von Groß Gerungs nach Groß Gerungs, allerdings mit Umwegen :), ist also ein Rundwanderweg mit den größeren Zwischenstationen Arbesbach, Schönbach und Rapottenstein. Eine Wegbeschreibung aus dem Jahr 1974 steht mir zur Verfügung, und entgegen den Angaben dort werde ich den Weg gegen den Uhrzeigersinn angehen – so ist der erste Tag ein wenig kürzer und vermutlich, da hier 08 und teilweise 05 auch führen, besser markieren. In Schönbach fast zur Mitte des Weges werde ich über Nacht bleiben. Auch der in der vergangenen Woche doch in größeren Mengen gefallene Schnee sollte keine gröbere Rolle mehr spielen, der sollte auch im Waldviertel zu einem Gutteil schon wieder verschwunden sein. Waldviertler Viermärkteweg 612 Tage 1 und 2: Groß Gerungs – Schönbach – Groß Gerungs weiterlesen

Burgenlandweitwanderweg Tage 1 bis 3: Deutsch Jahrndorf – Breitenbrunn

Guter Rat war gefragt. Lockdown und schlechtes Wetter, noch dazu war ich jetzt schon 3 Wochenenden gar nicht unterwegs. Markieren kam aufgrund des vorhergesagten schlechten Wetters nicht in Frage. Meine sonstigen Pläne für den heurigen Winter hätten für eine bloß Eintageswanderung zu lange Anfahrtszeiten benötigt (Waldviertel, die Grazer Umgebung oder evtl. das Erlauftal), also beschloß ich, einen weiteren der Landesweitwanderwege zu beginnen. Jenen Burgenländer, der als einziger nicht in einer Runde dahinführt, sondern eine Streckenwanderung ist, suchte ich mir aus. Stand auch auf meiner Winterliste für die nächsten Jahre, aber ich wollte ihn irgenwann von Süden her beginnen – da ich den größten Teil der Strecke schon auf dem 07er in der Nord-Südrichtung unterwegs war. Somit also von Norden und beginnend in Deutsch-Jahrndorf. Starten wollte ich mit zwei Tagen an diesem Wochenende mit einer Übernachtung zuhause, allerdings war mir für Sonntag das Wetter zu schlecht prognostiziert, also vorerst einmal ein erster Tag. Und da Deutsch Jahrndorf öffentlich am Samstag erst um 12.40 erreichbar ist – und ich die 6 km von Pama dahin nicht zusätzlich gehen wollte -, sollte dieser erste Tag auch kurz sein und bloß bis zur Hst. Zurndorf gehen. Zumindest 2 weitere Einzeltage habe ich vor, bis zum (voraussichtlichen) Lockdownende am 12.12. zu absolvieren, und da dann bis Breitenbrunn kommen. Eh nicht weit – Ausdauernde (und ich vielleicht bei weniger Kälte) würden in 3 Tagen wohl auch das Leithagebirge mitnehmen. Soweit es mit drei Tagen hinhaut, werde ich diese 3 Einzeltage in einem Tourenbericht zusammenfassen. Burgenlandweitwanderweg Tage 1 bis 3: Deutsch Jahrndorf – Breitenbrunn weiterlesen

Winterwandern am Ostösterr. Grenzlandweg 07: Von Nickelsdorf nach St. Andrä am Zicksee.

Mein Bruder hatte ja im letzten Covid-Lockdown im Frühjahr begonnen, die flachen Teile des 07ers und des Niederösterreichischen Landesrundwanderwegs in Tagesetappen zu absolvieren. Ein paar Mal, vor allem bei meinem Wiedereinstieg ins Wanderleben nach meiner Verletzung im vergangenen Jahr, war ich da auch stückchenweise mit dabei. Und diese Woche hatte er wieder mal so einen Tag vor, und lud mich dazu ein. Lange stand nicht fest, wo es entlang gehen sollte – Möglichkeiten wurden einige besprochen. Am Vorabend dann erfuhr ich aber doch, dass es von Nickelsdorf durch den Seewinkel bis St. Andrä gehen sollte. Also gehts wieder im Burgenland dahin, wo ich schon in der letzten Woche 2 Tage aber auf einem anderen Weg unterwegs war (und ein Bericht nach dem noch angehängten 3. Tag (hoffentlich) bald folgen wird). Winterwandern am Ostösterr. Grenzlandweg 07: Von Nickelsdorf nach St. Andrä am Zicksee. weiterlesen

Landesrundwanderweg Steiermark Tag 17: Eisenerz – Radmer an der Stube

Eingebildet hatte ich mir schon vor zwei Wochen, als ich den Hochschwab hinter mich gebracht hatte, dass ich heuer noch einmal den Steirischen Landesrundwanderweg aufsuchen und bis Johnsbach, evtl. gar bis Rottenmann wandern werde. Dann allerdings gabs Anfang der Woche Niederschlag und Schnee in den Bergen. Fast hatte ich das Vorhaben daher schon abgeschrieben, aber während der Woche schmolz doch einiges an Schnee wieder dahin, was ich auf den Webcams der näheren und weiteren Umgebung immer wieder beobachtete. Also wollte ich es mit 3 Tagen und dem Weg von Eisenerz nach Johnsbach probieren, reservierte ein Zimmer in Radmer und versicherte mich, dass auch der Winterraum in der Heßhütte offen ist. Und für den Fall, dass es doch nicht hinhaut – auf dem Weg von Radmer zur Heßhütte kommt man beim Schoderkreuz auf 1750 m, und der Weg dorthin führt auf der Nordseite des Lugauer dahin, und im Sulzkarhund doch auf über 1800 m – würde ich entweder nach Radmer zurückkehren oder durch den Hartelsgraben nach Hieflau absteigen. Wieder einmal: Schauma mal. Landesrundwanderweg Steiermark Tag 17: Eisenerz – Radmer an der Stube weiterlesen

Landesrundwanderweg NÖ Alternativroute Tage 12 bis 15: Waldegg – Preiner Gscheid

Im Oktober war ich noch nicht mit meinem Bruder unterwegs, die gemeinsame Tour hatten wir uns für das letzte Wochenende vorgenommen. Ein paar Möglichkeiten gabs, schlußendlich kam von meinem Bruder der Vorschlag, dass wir gemeinsam das letzte Teilstück der Alternativroute des Niederösterreichischen Landesrundwanderwegs von Miesenbach über den Schneeberg und Rax und bis zum Preiner Gscheid gehen. Jedenfalls wollte er heuer nochmals hinauf, wie er sagte, also in höhere Regionen. Und man erinnere sich an meinen vorletzten Beitrag – da unterbrach ich meine Begehung dieser Route in Waldegg. Noch einmal eine Lücke aufmachen wollte ich nicht, also schaute ich, dass ich den Freitag auch frei bekam und am Freitag das Stück von Waldegg nach Miesenbach über die Hohe Wand nachholte. Somit gehts zuerst einen Tag solowandernd dahin, nach Miesenbach wird mein Bruder am Samstag nachkommen und anschließend sollen 3 Tage Brüderwanderung dransein. Landesrundwanderweg NÖ Alternativroute Tage 12 bis 15: Waldegg – Preiner Gscheid weiterlesen

Landesrundwanderweg Steiermark Tage 14 bis 16: Seewiesen – Eisenerz

War eine gute Idee, die beiden Touren – also jene vom vergangenen Wochenende und diesmalige – vom Termin her zu tauschen, denn tatsächlich wars recht warm in der vergangenen Woche und der Schnee am Hochschwab wurde weniger. Am Schiestlhaus sollte ich an diesem Wochenende auch noch eine geöffnete Hütte vorfinden, später hätte ich schon mit dem Winterraum Vorlieb nehmen müssen, was mir aber an sich eh nichts ausmacht. In den nächsten drei Tagen wird es über den Hochschwab und bis Eisenerz am Steirischen Landesrundwanderweg gehen, und das in ganz gemütlichen Etappen. Eben jene Tour, in die ich schon einmal im September gestartet bin, allerdings wegen des Sturms oben vom Schiestlhaus wieder abgestiegen bin. Landesrundwanderweg Steiermark Tage 14 bis 16: Seewiesen – Eisenerz weiterlesen

Landesrundwanderweg NÖ Alternativroute Tage 10 und 11: Mayerling – Waldegg

Anderes hatte ich ursprünglich an diesem Wochenende (eigentlich und wieder mal) vor – nämlich das Nachholen der vor einigen Wochen wegen Sturms abgebrochenen Tour über den Hochschwab. Allerdings lag nach den Niederschlägen in den letzten Tagen doch schon ein wenig viel Schnee da oben. Ein Telefonat mit dem Schiestlhaus am Donnerstag später verschob ich diese Tour um eine Woche und tauschte damit die Wochenendpläne für dieses und das kommende Wochenende. Immerhin soll es ja in den nächsten Tagen wärmer werden, vielleicht geht da ja in einer Höhe von über 2000 m doch nochmals der Schnee weg. Somit geht es diesmal auf der Alternativroute der Niederösterreichischen Landesrundwanderwegs weiter, wo ich im August einmal in Mayerling hängengeblieben bin und mir den Restweg bis Scheuchenstein noch für diesen Herbst vorgenommen hatte – Dürre Wand, Schneeberg und Rax hätte ich erst für nächstes Jahr vor. Drei Tage sollten es somit werden – und leider (wieder mal) klappte das nicht so und es wurden bloß zwei Tage. Landesrundwanderweg NÖ Alternativroute Tage 10 und 11: Mayerling – Waldegg weiterlesen

Salzburger Almenweg Tage 4 und 5: Arthurhaus – Lend

Ich wollte schon Mitte September auf dem Salzburger Almenweg weiterbasteln – damals noch zumindest bis zur Erichhütte mit Gert, der schon bei den ersten Tagen am Almenweg dabei war. Allerdings gabs da am Wochenende kein Quartier für uns, weder bei der Erichhütte, auch konnte ich niemanden bei der Mittereggalm im Dientner Sattel erreichen. Gert hat seinen Weiterweg am Nordalpenweg bis Lofer mittlerweile hinter sich gebracht. Ich sollte mein Vorhaben an diesem ersten Oktoberwochenende nachholen, denn 2021 will ich den Almenweg doch zumindest noch bis nach Lend erwandern. Diesmal gabs wiederum kein Quartier für mich in der Erichhütte, aber bei der Mittereggalm bekam ich was. Ein bloß 2-tägiges Wanderwochenende wirds, vor allem da es mit den Quartieren bei den Almen hinter Lend schon sehr schlecht aussieht, sonst hätte ich auch noch ein paar Tage mehr Zeit gehabt hinein ins Gasteiner Tal zu wandern. Recht gutes Herbstanfangswetter konnte ich mir erwarten – warm, am Sonntag aber eher sehr windig. Mein Gehwerkzeug hatte sich seit der vorwöchigen Tour in der Kreuzeckgruppe auch rasch und gut erholt, also beste Aussichten auf schöne zwei Tage. Salzburger Almenweg Tage 4 und 5: Arthurhaus – Lend weiterlesen

Ein weiterer Tag am Kreuzeckhöhenweg. Von der Feldnerhütte zur Hugo Gerbershütte.

Der Wind ließ im vergangen Juni noch vor meiner Knieverletzung nicht zu, dass wir den Kreuzeckhöhenweg in einem durchgehen. Für den September 2020 war der Restweg ursprünglich geplant, aber damals hüpfte ich ja mit Krücken herum. Also dann heuer, wobei ich angesichts meiner großen Lust darauf, hier wieder unterwegs zu sein, auch kurz die Möglichkeit, den Weg nochmals von vorne anzugehen, ins Gespräch brachte. Das wurde abgelehnt, aber auch so war mir das sehr recht. Für den Zustiegstag von der Emberger Alm zur Feldnerhütte war auch ein Gipfelabstecher im Gespräch – der Hochtristen, einer der auffälligsten Gupfe in der Kreuzeckgruppe.  An den nächsten beiden Tagen wollten wir den Kreuzeckhöhenweg von der Feldnerhütte bis zum Iselsberg vollenden. So der Plan. Aber schön geplant heißt nicht, dass es so hinhaut – wie diesmal, wieder mal.
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Ein Besuch am Schiestlhaus.

Am vergangenen Wochenende war anderes dran, u. a. Schwammerlsuchen und Markieren. Das Wetter wäre da besser gewesen, diesmal war von Naja am Samstag über recht mies am Donnerstag und Freitag bis zu ganz schlecht am Sonntag prognostiziert. Probieren tu ich es aber trotzdem, denn lange Tagestouren habe ich sowieso nicht vor und da werden sich schon Nichtregenfenster finden lassen. 4 Tage sollen es werden, aber es gab noch ein Problem: in Eisenerz hatte ich für Samstag auf Sonntag kein Quartier gefunden – 4 Absagen und eine Anfrage war noch offen. Hoffentlich klärt sich das während der Tour im positivem Sinne. Allerdings: soviel sei als Anhängsel an die bereits vor der Tour geschriebene Einleitung angehängt – das Wetter spielte zwar regenmäßig halbwegs mit, nicht jedoch sturmmäßig, was mich zum Ende bereits nach einem Tag veranlasste. Und Quartier in Eisenerz hätte ich auch da noch keines gehabt.
Ein Besuch am Schiestlhaus. weiterlesen

(M)Ein Tourenbuch.