Pause II.

Einen Pausenbeitrag gabs ja schon einmal, damals 2015. Da wars das linke Knie und der Meniskus wurde repariert, diesmal ist es das rechte, aber diesmal ist es schlimmer und wohl viel langwieriger – die Quadrizepssehne war ab. Es wird damit länger dauern, bis auf diesem Blog wieder Wanderberichte auftauchen – die 3 fehlenden Beiträge aus der Zeit davor hab ich mittlerweile ja nachgeholt. Als Ziel dafür, wieder längere Strecken wandern zu können, habe ich mir März/April 2021 gesetzt und wie es derzeit aussieht, bin ich dahin auf einem ganz guten Weg. Wenns denn ein/zwei Monate früher wird – nichts dagegen. Pause II. weiterlesen

Arnoweg Tag 29: St. Pöltner Hütte – Karl Fürsthütte

Auch am letzten Wochenende – das Mostviertel und der Erlauftaler Rundwanderweg standen da auf dem Programm – machte mir das Wetter wieder einmal einen Strich durch die Rechnung, nichts wurde es. An diesem Wochenende war Brüderprogramm angesagt und das weitere Zusammenstückeln des Arnowegs. Von der St. Pöltner Hütte sollte es in zwei Tagen, 3 Tagen inklusive Zustieg, zur Rudolfshütte gehen. Damit war für den 3. Tag und die Querung des Prägrat- und des Sonnblickkees wieder einmal das Gletscherzeug dabei und die Rücksäcke entsprechend schwer. Von einer weiteren Wochenendverlängerung und einer Verlängerung der Tour bis nach Kaprun konnte ich meinen Bruder leider nicht überzeugen. Auch für dieses Wochenende versprach man uns wettermäßig nichts Gutes, zumindest am Anreise- und Zustiegstag sollte es regnen, erst am 2. Tag sich das Wetter langsam bessern. Arnoweg Tag 29: St. Pöltner Hütte – Karl Fürsthütte weiterlesen

Mariazellerwege 06 Kärnten Tage 5 bis 7: Gleinalm – Hüttenberg

Die letzten Wanderwochenenden hats ja jeweils nicht so geklappt, wie ich oder wir uns das vorgestellt hatten, das Wetter wollte mich nicht wirklich. Dann hoffe ich, dass es diesmal besser wird und hab mir für das erste Juliwochenende den Weiterweg am Weg von Mariazell nach Klagenfurt vorgenommen. Diesmal musste ich auch die Wahl treffen, ob ich über die Saualm oder das Krappfeld wandern würde und entschied mich für zweiteres. Keinen Ausschlag gab da, ehrlich, die kürzere Strecke bzw. die wenigeren Höhenmeter, sondern einfach, dass ich da noch nie unterwegs war. Die Saualm ist mir als Jugendlicher schon bei der Begehung des Eisenwurzenwegs untergekommen.

Mariazellerwege 06 Kärnten Tage 5 bis 7: Gleinalm – Hüttenberg weiterlesen

2 Tage am Kreuzeckhöhenweg zwischen Möllbrücke und der Feldnerhütte.

Nachdem mein Bruder in den letzten Jahren sehr oft meinen Wünschen gefolgt ist, und mich vor allem auf den schwierigeren Passagen des Zentralalpenwegs begleitet hat, der Zentralalpenweg ein zumindest auf seiner Hauptroute nunmehr abgeschlossenes Unternehmen ist, darf es bei unseren Touren jetzt auch mehr nach seinen Wünschen gehen. Und da kam schon vor längerem, denke, so vor 2 Jahren wurde der erstmals erwähnt, der Vorschlag, den Kreuzeckhöhenweg in Angriff zu nehmen. Der führt von Kolbnitz bzw. Möllbrücke bei Sachsenburg durch die Kreuzeckgruppe, den südlichsten Teil der Hohen Tauern, bis zum Ederplan mit anschließendem Abstieg entweder zum Iselsberg bzw. nach Lainach. Guter Vorschlag, keiner von uns beiden war da bisher jemals und damit stand auch schon seit längerem fest, dass unsere erste heurige gemeinsame Tour in den hohen Bergen im Juni in die Kreuzeckgruppe führen sollte. 2 Tage am Kreuzeckhöhenweg zwischen Möllbrücke und der Feldnerhütte. weiterlesen

Mariazellerwege 06 Kärnten Tage 3 und 4: Mürzhofen – Gleinalm

Zeit wird es für die bergigeren Unternehmungen im heurigen Sommer. 3 Dinge hatte ich da zur Auswahl – entweder die Fortsetzung des Arnowegs im Lungau, oder des Steirischen Landesrundwanderwegs oder den Weiterweg auf der Route von Mariazell nach Klagenfurt, der mich über die Gleinalm bringen würde. Den hatte ich schon länger fürs Fronleichnamwochenende ins Auge gefasst, und nach ein bisserl Herumüberlegen bliebs auch dabei. 3 oder 4 Tage gingen sich aus, das Wetter war zumindest für die ersten beide Tage auch sehr brauchbar gewahrsagt. Ein bißchen eine andere Tagesplanung stand mir zunächst im Sinn, und gerne hätte ich etwas selbstversorgender den Schuppen bei der Hochalm am langen Übergang zwischen Hochanger und Gleinalmschutzhaus verwendet und wäre in 4 Tagen bis Reichenfels gegangen. Aber das war mir dann für den ersten Tag von Mürzhofen aus doch zu weit. Also plante ich nur für drei Tage. Die Hütte am Hochanger und das Gleinalmschutzhaus sollten meine Nächtigungsorte und das Gaberl – da fährt Sonntag abends ein Bus – der Schlusspunkt sein. Ein wenig anders kam es dann doch. Mariazellerwege 06 Kärnten Tage 3 und 4: Mürzhofen – Gleinalm weiterlesen

Erlauftaler Rundwanderweg Tag 4: Pöchlarn – Oberndorf an der Melk

Die ersten Tage am Erlauftaler Rundwanderweg waren meine Weihnachts-/Silvesterunternehmung. Ganz so wie gedacht, hatte es damals nicht hingehauen – bis Scheibbs oder zumindest Reinsberg bin ich nicht gekommen, in Gresten war damals Ende. Trotzdem will ich versuchen, diesmal den restlichen Weg in 2 Tagen zu schaffen und so bei insgesamt 5 Tagen zu bleiben. 77 km sind das, und das einzig sinnvolle Quartier muss man sich da in der Nähe von Plankenstein finden. Die Burg gäbs da, die entspricht kostenmäßig nicht ganz meinen Vorstellungen, in Hinterberg unterhalb von Plankenstein gibts aber den Forellenhof Erber und da bekam ich von Sonntag auf Montag ein Zimmer (da übernachtete ich schon einmal, als ich einen Restltag am Voralpenweg vor mir hatte). Über den Sommer dürfte da aber immer alles voll sein, ist auch eine schöne Gegend. Auch wollte ich zunächst – in der ‚richtigen‘ Reihenfolge hab ichs immer lieber – den Weg von Gresten weiter fortsetzen, aber: dem Sonntag waren nachmittags/abends auch heftige Gewitter prophezeit. Also doch lieber den einfacheren Tag zuerst und den längeren und mit mehr Höhenmeter gespickten anderen Tag danach. Schauma, obs klappt. Erlauftaler Rundwanderweg Tag 4: Pöchlarn – Oberndorf an der Melk weiterlesen

Mariazeller Wege 06 (Burgenland-Route) Tage 5 und 6: Puchberg am Schneeberg – Mariazell

Weitere Beschränkungen aufgrund des SARS-CoV2 sind seit gestern aufgehoben, was bedeutet, dass auswärtiges Nächtigen in Beherbungsbetrieben endlich wieder möglich ist. Damit steht unserem Plan, zu Pfingsten den Burgenländischen Mariazellerweg zu beenden nichts im Weg. Außer vielleicht das Wetter, denn das sollte wie so oft in diesem unbeständigen Frühling nicht gerade berauschend werden. Bis Sonntag vormittags sollte es aber noch regenfrei bleiben, am 2. Tag im Laufe des Vormittags aber großer Regen kommen. Mariazeller Wege 06 (Burgenland-Route) Tage 5 und 6: Puchberg am Schneeberg – Mariazell weiterlesen

Ehem. Schwarzataler Rundwanderweg 832 Niedere Route Tag 3: Breitenstein – Payerbach

Eine Woche später gehts gleich an die Fortsetzung und vielleicht den Rest der Niederen Route des Schwarzataler Rundwanderwegs. Und war ganz gut, dass mir dieser Rest gewissermaßen übrig geblieben ist – wollte ich ihn doch zuerst am letzten Wochenende in drei Tagen zur Gänze erwandern, was nicht so ganz geklappt hat. Denn: die eigentlich für dieses lange Wochenende ins Auge gefasste 4-Tagestour von Freitag bis Montag ging gar nicht. 4 Tage in Unterständen und mit Zelt waren bei der Wettervorhersage nicht ratsam – Unterkünfte gibts ja virusbedingt noch keine, ab nächstem Wochenende dann wieder. Also gehts am Samstag wieder in die Semmering-Gegend und schauen, ob am Sonntag – von Samstag auf Sonntag soll das Wetter ziemlich umschlagen – noch ein zweiter Tag und damit die Beendigung dieses Wegs drinnen ist. Ehem. Schwarzataler Rundwanderweg 832 Niedere Route Tag 3: Breitenstein – Payerbach weiterlesen

Ehem. Schwarzataler Rundwanderweg 832 Niedere Route Tage 1 und 2: Pottschach – Maria Schutz – Breitenstein

Wenn man in Coronazeiten und bei geschlossenen Beherbergungsbetrieben mehrere Tage Zeit hat und die wandernd verbringen will, ist guter Rat teuer, oder vielleicht ein Zelt oder ein Winterraumschlüssel notwendig … oder man findet einen Weg, der einem ermöglicht, jeden Tag hin- und herzupendeln. Und so einen Weg hatte ich mir gefunden, nämlich den Schwarzataler Rundwanderweg. Den gibts eigentlich nicht mehr, der wurde irgendwann Ende der 80er- oder am Beginn der 90er-Jahre aufgelassen, bloß in alten Wegverzeichnissen ist er noch gelistet. Eine hohe Route und eine niedere Route gabs da und für den Frühling erschien mir die rund ums Schwarzatal zwischen Ternitz und Hirschwang als östlichstem und westlichem Punkt führende niedere Route sowieso als die sinnvollere – noch gibts ja ein (sehr) wenig Schnee in größeren Höhen – aber auch nur diese ermöglicht das tägliche Hin- und Herfahren. Aufmerksam auf den Weg wurde ich bald nachdem ich den Gloggnitzer Rundwanderweg erwandert hatte (bei dem ja offenbar nicht ganz so sicher ist, ob es ihn noch gibt oder doch nicht mehr) und mich schlauer gemacht. Und da half mir der gute Martin von gehlebt.at, der eine alte Wegbeschreibung aus 1977 sein eigen nennt. Mit deren Hilfe stoppelte ich mir den Weg in der amap zusammen, und es geht schon nach wenigen Tagen wieder in die Semmering-Gegend. Ehem. Schwarzataler Rundwanderweg 832 Niedere Route Tage 1 und 2: Pottschach – Maria Schutz – Breitenstein weiterlesen

Über alle Otters.

Einen zweiten Einzelwandertag im Mai hatten mein Bruder und ich noch vorgesehen. Und der sollte uns eigentlich am Burgenländischen Mariazellerweg bis nach Schwarzau weiterbringen. Die Strecke war uns dann aber zu kurz, eine Verlängerung über den Kuhschneeberg wäre mit den Öffis wiederum eine zu knappe Geschichte geworden. Also disponierten wir ganz um, und nahmen stattdessen die Tour auf die Otters in der Semmeringgegend, die wir uns im vergangenen Herbst schon für irgendwann mal halt ausgemacht hatten, an diesem Wochentag im Mai in Angriff. Der Burgenländische Mariazellerweg, und da gleich der Restweg bis Mariazell, wird vermutlich unser Pfingstprogramm werden. Über alle Otters. weiterlesen

(M)Ein Tourenbuch.