Waldmarkweg 622 Tage 1 bis 3: Hainfeld – Wilhelmsburg

Es gibt was Neues – nicht nur vom Weg her, sondern auch einen neuen Wanderpartner. Fabian, der 18-jährige Sohn eines Jugendfreunds wollte unbedingt mitgehen – gesagt, getan. Den Waldmarkweg wollte ich in nächster Zeit sowieso angehen, und dessen Beginn erschien mir für diese Gelegenheit ideal. Drei Tage mit dem Beginn von Hainfeld – von hier ließ es sich noch am besten planen – hatte ich vorgesehen, sowie den Sonntag vor allem wegen des doch recht langen 3. Tages als Reservetag aufgehoben und mir ein paar Überlegungen gemacht, wo man den 3. Tag noch abkürzen könnte. Das war aber alles nicht notwendig, mein Wanderpartner war echt gut drauf, manchmal musste man ihn sogar ein wenig einbremsen. Waldmarkweg 622 Tage 1 bis 3: Hainfeld – Wilhelmsburg weiterlesen

Böhmerwaldrundweg (grün) Tage 3 bis 5: Rohrbach – Aigen-Schlägl

Zwei Pausenwochenenden waren genug – diesmal steht OÖ auf dem Wanderspeiseplan. Die OÖ-Runde von Mauthausen Richtung Süden oder den Rest des grünen Böhmerwaldrundwegs hatte ich zur Auswahl. Ich entschied mich für zweiteres, denn wer weiß, vielleicht wirds doch bald kälter und kommt doch bald Schnee, dann ließen sich Plöckenstein und Hochficht im Böhmerwald im Herbst nicht mehr so recht unterbringen. Böhmerwaldrundweg (grün) Tage 3 bis 5: Rohrbach – Aigen-Schlägl weiterlesen

Mariazellerweg 06 Wien Tage 1 bis 4: Perchtoldsdorf – Mariazell

Ganz was anderes hatten wir an diesem Wochenende eigentlich vor – wir, das waren diesmal wieder mein Bruder und ich. Wir wollten am Nordalpenweg in 4 Tagen die Strecke von Griesenau bis zum Achensee bewältigen, die hat mein Bruder noch nachzuholen. Das war aber nicht möglich – einerseits Hütten geschlossen, Gasthöfe zu, andererseits Hütten bummvoll, Gasthöfe ausgebucht. Also war eine Alternative gesucht, wobei uns zunächst der Steirische 06er einfiel. Da braucht der Weg von Mariazell bis Graz (ohne unnötige Eile) eher 5 Tage, von Eibiswald brauchts dagegen bis Graz nur 3 Tage. Zuviel bzw. zuwenig, wir wollten 4 Tage unterwegs sein. Dann kam uns der Wiener 06er in den Sinn, der lässt sich in 4 Tagen zur Gänze absolvieren, und der wurde es – auch nicht ganz ohne Probleme bei der Quartiersuche. Kleinmariazell war voll, am Unterberg Ruhetag, somit wurde es Nöstach und am Kieneck in der Enzianhütte würden wir mit dem Notraum Vorlieb nehmen müssen. Mariazellerweg 06 Wien Tage 1 bis 4: Perchtoldsdorf – Mariazell weiterlesen

Zentralalpenweg Tage 63 und 64: Saarbrücker Hütte – Tilisunahütte

Dann doch noch einmal 3 Tage Zentralalpenweg – unverhofft kommt oft. Kurz zog schon einmal der Winter ins Hochgebirge ein, dem Schnee wurde aber in den letzten Tagen wieder der Gar aus gemacht und wunderbares Herbstwetter mit spätsommerlichen Temperaturen zog wieder ein – und bei mir zu jeder Gelegenheit die Webcam von der Bielerhöhe, um dem Schnee beim Verschwinden zuzusehen. Somit disponierte ich Mitte der Woche meine Wochenendpläne um (die Steiermark wärs ansonsten geworden) und entschloss mich, das Wochenende noch einmal in Vorarlberg zu verbringen. Genug Zeit für die Beendigung des 02er hatte ich nicht, sondern bloß 3 Tage inkl. Anfahrt. Am Samstag abends oder Sonntag in der Früh soll es öffentlich bis zum Vermuntstausee gehen und von dort zur Tübinger Hütte – entweder über die Saarbrücker Hütte oder über das Hochmadererjoch. Für die beiden weiteren Tage sind die Tilisunahütte und die Douglasshütte, beide noch offen, die Ziele und Dienstag abends oder Mittwoch vormittags soll/muss ich wieder die Zausfahrt nach Wien antreten. Danach bleiben noch 3 Tage Zentralalpenweg für das nächste Jahr über, dann so bald es irgendwie möglich ist. Zentralalpenweg Tage 63 und 64: Saarbrücker Hütte – Tilisunahütte weiterlesen

Rupertiweg 10 Tage 21 bis 24: Spittal a. d. Drau – Nassfeld

Die septemberliche Brüdertour bzw. die brüderliche Septembertour steht an. Und die soll uns den Rupertiweg vollenden lassen. Spittal an der Drau war nach der Durchquerung der Reißeckgruppe unser letzter Zwischenstopp, der Rest sollte sich in 3 Tagen und ein bißchen mehr ausgehen. Für die ersten beiden Tage war weiterhin bestes Spätsommerwetter angesagt, ab Samstag aber sollten die ersten Vorboten des Winters in die Berge Einzug halten, was uns hoffentlich für das für Sonntag Vormittag geplante Einwandern am Zielpunkt des 10ers, dem Naßfeld, nicht allzu viel Schnee in den Weg legen sollte. Rupertiweg 10 Tage 21 bis 24: Spittal a. d. Drau – Nassfeld weiterlesen

Zentralalpenweg 02 Tage 61 und 62: Mathon – Saarbrücker Hütte

Die letzten beiden Wochenende hat mir das Wetter ziemlich vermiest, da ging nicht wirklich etwas im Hochgebirge, auch sonstige Unternehmungen ließ ich lieber bleiben. Nicht, dass ich mir weiterhin die Dauerhitze gewünscht hätte, oder dass der Regen nicht notwendig gewesen wäre, aber so ein Mittelding wäre mir recht gewesen und vor allem, wenn sich der Regen eher auf wochentags verlegt hätte. Ursprünglich wollte ich schon die letzten beiden Wochenenden am 02er verbringen, und mich an diesem mit meinem Bruder an die Beendigung des Rupertiwegs machen. Mein Bruder hat jetzt dankenswerterweise auf „sein“ Wochenende verzichtet, das haben wir auf Ende September verschoben, somit geht sich heuer zumindest noch ein 02er-Wochenende aus. Und das wollte ich mir ursprünglich auf 5 Tage verlängern und bis zur Douglasshütte kommen – da gibts von der Talstation der Bahn zum Lünersee eine Busverbindung nach Bludenz. Da hatte aber die Tretmühle was dagegen und es sollten somit nur 3 Tage werden, bis Gargellen. Aber auch das haute dann nicht hin – 2 Tage und die Saarbrücker Hütte war die Ausbeute dieses Wochenendes. Zentralalpenweg 02 Tage 61 und 62: Mathon – Saarbrücker Hütte weiterlesen

Am Gipfel des Hinteren Moderecks und der Noespitze, oder: Ein Versuch am Klagenfurter Jubiläumsweg.

Heute wurden mir meine Grenzen aufgezeigt. Nämlich jene Grenzen, die mir meine kaputten Knie setzen. Das wird wohl nicht mehr wirklich besser werden, aber ein Jammerbericht soll es nicht werden. Daher zur Tour und zur anfänglichen Eigentlich-Geschichte: Eigentlich hatten wir für diesen Sonntag/Montag vor, den vor drei Jahren ausgelassenen Wegteil des Zentralalpenwegs am östlichen Teil des Klagenfurter Jubiläumsweg nachzuholen. Vom Hochtor sollte es in zwei Tagen mit einer Nächtigung im Otto-Umlauft-Biwak zur Goldzechscharte und von dort wieder abwärts über den Zirmsee und den Alten Pocher nach Heiligenblut gehen. Die Ostrichtung wurde es, da wir damit hofften, die schwierigeren Stellen im Aufwärtsgang vor uns zu haben – damit sollten wir uns aber täuschen. So wurde es dann bloß eine Gipfeltour, im Zuge derer wir wenigstens drei Gipfel hinter uns brachten: das Hintere Modereck, den Herbertturm und die Noespitze. Dort drehten wir um.
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(M)Ein Tourenbuch.